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Hamburg: Menschen demonstrieren gegen hohe Mietpreise

Die Mieten in der Hansestadt Hamburg sind hoch. Deswegen sind am Samstag Abend insgesamt etwa 4.000 Menschen auf die Straße gegangen. Das Motto der Demonstration lautete: "Mietenwahnsinn stoppen."

Die Demonstration nahm ihren Weg vom Millerntorplatz bis nach Ottensen. Diese beiden Stadtteile sind insbesondere von Mietpreiserhöhungen betroffen. Während der Veranstaltung kam es aber auch zu Ausschreitungen. Insgesamt haben laut Polizeiangaben 550 Demonstranten der linksautonomen Szene angehört.

Die Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau von der SPD zeigte Verständnis für die Proteste der Menschen. Man wolle sich diesem Thema direkt annehmen und es nicht wie die Vorgänger jahrelang ignorieren. Es sollen nun statt 3.500 Wohnungen pro Jahr 6.000 Wohnungen gebaut werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mensch, Hamburg, Wohnung, Mietpreis
Quelle: www.ndr.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2011 12:50 Uhr von Borgir
 
+3 | -9
 
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Das sollte man doch auf Sylt auch einmal tun. Gegen horrende Wucherpreise bei den Mieten protestieren. 1.000 Euro kalt für 40qm sind normal und keine Seltenheit. Und man kann das nicht mit der Insellage rechtfertigen, denn die bringt eigentlich nur Nachteile.
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30.10.2011 14:06 Uhr von quade34
 
+7 | -5
 
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die roten Brüder: wollen auf einmal tausende neue Wohnungen bauen. Wenn diese dann fertig sind, stellen sie fest, dass die geplanten niedrigen Mieten nicht reichen um eine Pleite zu verhindern. Was tun sie also, wie überall? Sie verkaufen diese Wohnungen und schreien hinterher Zeter und Mordio, wenn entsprechend der Kosten und Marktlage kostendeckende Mieten verlangt werden müssen. Die SPD und andere Gutmenschen lügen sich wie immer in die eigene Tasche.
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30.10.2011 18:58 Uhr von Katzee
 
+2 | -0
 
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Verständnis: "Die Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau von der SPD zeigte Verständnis für die Proteste der Menschen."

Steht dieser dumme Spruch eigentlich im "Handbuch für unbedarfte Politiker"? Erst hat Frau Merkel Verständis für die Anti-Wallstreet-Demonstanten. Nun hat diese Dame Verständnis für die Menschen, die sich kaum noch ihre Mieten leisten können ... Und? Getan wird doch eh nichts. Immerhin bringen hohe Mieten hohe Steuereinnahmen. Und Luxusappartements in den Innenstädten sehen ja sooooo viel schöner aus als einfache Mietwohnungen. Hamburg steht damit doch nicht allein. In jeder größeren Innenstadt (und angrenzenden Wohngebieten) kann sich Otto/Ottilie-Normalbürger eine Mietwohnung kaum noch leisten. Stattdessen werden einkommenssnormale und - schwache Bürger aufs Land gedrängt. Dort sind sie dann als Pendler auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Auto angewiesen - beides bringt wieder schöne Steuereinnahmen.

Ja, ja, wir Bürger haben ja Verständis für die missliche Finanzlage der Politiker und die Raffgier der Luxusvermieter...

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