30.10.11 12:15 Uhr
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Köln: Moschee Ehrenfeld - Einttäuschte die Türkisch-Islamische Union das Vertrauen?

Im Vorfeld des Moscheebau-Projekts in Köln-Ehrenfeld war oft die Rede von Vertrauen, nach der letzten Pressekonferenz wegen der Absetzung des Architekten Paul Böhm, zeigt sich jedoch ein anderes Bild, das eher an den Ton in einem Kasernenhof erinnert. Selbst Unterstützer des Projekts sind irritiert.

Der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Köln, Fritz Schramma, hatte sich auch gegen parteiinterne Kritik vehement für das Projekt eingesetzt. Dieses Vertrauen hat der deutsche Arm des Religionsministeriums der Türkei, die Ditib, mit ihrer mehr als umstrittenen Pressekonferenz erheblich beschädigt.

Fragen der Journalisten wurden ignoriert, nach 45 Minuten wurde die PK abgebrochen. Die Frage, die man sich nach der Pressekonferenz stellen muss, lautet, ob dieser Tonfall künftig für das gemeinsame Miteinander stehen soll.


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WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Köln, Moschee, Vertrauen, Ehrenfeld
Quelle: ksta.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2011 12:15 Uhr von poseidon17
 
+31 | -4
 
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Die PK gibt’s hier: http://www.ksta.de/...

Und dann wundern sich manche Leute, warum man mit dem Auftreten des Islams bzw. der türkischen Religionsbehörde seine Probleme hat. Jeder, der sich mit dem Projekt ein wenig befasst hat, konnte ahnen, in welche Richtung das Projekt geht. Es geht nicht um einen interreligiösen Dialog, sondern um Macht-Demonstration. Vielleicht wachen ja manche mal aus ihrem Multikulti-Tiefschlaf auf.
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30.10.2011 12:19 Uhr von poseidon17
 
+23 | -4
 
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Wie ich es liebe, wenn: das ein oder andere vorsichtshalber mal weggelassen wird. Am Ende von KA3 war in der eigelieferten Version noch folgender Satz:

"Würden türkische Journalisten so bei uns behandelt, gäbe es einen Aufschrei."
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30.10.2011 12:43 Uhr von Carribli
 
+32 | -1
 
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Moscheenbau: Ohne vorherige Volksbefragung sollte kein einziger Moscheenbau mehr genehmigt werden. Leider sind es aber nicht nur die Linken und die Grünen die den Fremdherrschaftsansprüchen der Türken in Deutschland dienfälligst entgegenkommen. Die schon unerträglich und beschämend zu nennenden Anbiederungsversuche des „höchsten Repräsentanten“ unseres Staates gegenüber der Türkei schaffen doch erst dieses Klima in dem sich ein Erdogan und ein Cicek wohlfühlen. Eine ausgestreckte Hand und ein Entgegenkommen wird von diesen Leuten als Schwäche und Unterwerfung gedeutet. Darüber hinaus setzen sie alles daran, eine Integration der Türken in die deutsche Gesellschaft zu verhindern und stacheln ihre Landsleute auch noch gegen die Deutschen auf. Wenn die deutsche Bevölkerung (nicht die Politiker) das mit Ablehnung quittiert, wird sofort die „Nazi“-Karte gezogen. Eine höchst bedenkliche Entwicklung!
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30.10.2011 12:47 Uhr von phal0r
 
+2 | -18
 
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30.10.2011 12:52 Uhr von poseidon17
 
+12 | -4
 
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@ phal0r: "Fragen der Journalisten wurden ignoriert, nach 45 Minuten wurde die PK abgebrochen." KA3, erster Satz.

Darum ging es. Das war keine Pressekonferenz, wie man sie sonst kennt. Im Kommentar ist ein Link, bitte schau ihn dir an.
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30.10.2011 13:17 Uhr von phal0r
 
+3 | -2
 
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@poseidon17: Ja, das habe ich gelesen. Aber sowas gibt es doch überall ab und zu, dass PKs abgebrochen oder Fragen nicht beantwortet werden. In der Quelle steht ja noch mehr, wie das der Architekt gefeuert wurde etc.

Was mich aber auch wundert, ist, dass die Türkei sich hier offiziell in innerdeutsche Angelegenheiten einmischt über diese Ditib. Oder hab ich da was falsch verstanden?
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30.10.2011 13:21 Uhr von poseidon17
 
+8 | -3
 
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@ phal0r: Genau so sieht es aus.

http://www.shortnews.de/...

Und nicht nur Lale Akgün sieht das so.
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31.10.2011 19:20 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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Was hat das mit Vertrauen zu tun? Und wen interessiert es ob die Moschee nun fertig ist oder nicht oder wie schief sie ist und welche Farbe sie hat?
Das Ding sieht als Bauruine ansprechender aus als auf den fertigen Plänen und kann meinetwegen für unbestimmte Zeit so bleiben.

Wenn sie Böhm nicht rausgeworfen haben weil sie Ersatz haben, dürfte es nicht nur teuer sondern auch verdammt schwierig werden jemanden zu finden, der sich das Projekt nach diesem Affenzirkus noch ans Bein bindet.
Aber da sind sie selbst dran schuld.
Hauptsache die Zuschüsse werden, wie in solchen Fällen üblich, gestrichen.

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