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Großbritannien: Thronfolge wurde neu geregelt (Update)

In Großbritannien hat man die geplante Änderung der Thronfolge-Regeln (ShortNews berichtete) heute offiziell gemacht. Die Führer der 16 Commonwealth-Länder haben den Vorschlag von Premierminister Cameron akzeptiert. Die bisherige Nachfolge-Regelung stammte aus dem 18. Jahrhundert und ist überholt, so Cameron.

Künftig ist das älteste Kind eines Königs oder einer Königin automatisch Thronfolger, egal ob dieses ein Junge oder ein Mädchen ist. Auch dürfen Thronfolger künftig römisch-katholisch heiraten, dies war bislang verboten.

Bei der Bekanntgabe der Nachfolge-Änderungen sagte Premierminister David Cameron, diese würden für die Nachfahren von Prinz William und dessen Gattin Kate gelten. Sie werden nicht rückwirkend angewandt werden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Großbritannien, Regelung, neu, Thronfolger
Quelle: www.bbc.co.uk

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2011 22:37 Uhr von Peter323
 
+10 | -2
 
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@1984: Der Deutsche Bundestag ist auch net besser
620 Abgeordnete bzw. "mächtige", die im Prinzip eh nur Linie schwimmen und keine eigene Meinung haben, werden vom Volk durchgefüttert und mit einer enormen Pension abgefunden.

Die Mächtigen schröpfen das Volk, war schon immer so, wird aber langsam Zeit, dass es sich mal ändert und die Macht zurück zum Volk wandert.
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29.10.2011 00:48 Uhr von Floppy77
 
+1 | -4
 
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Wenn der Thronfolger römisch-katholisch heiratet, muss er dann nicht auch römisch-katholisch getauft sein? Und wenn er dann mal König(in) ist, dann ist er/sie Oberhaupt der anglikanischen Kirche. Irgendwie seltsam.

[ nachträglich editiert von Floppy77 ]
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29.10.2011 09:25 Uhr von jschling
 
+5 | -3
 
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@1984: wenn man so nen sche*ss schreibt, sollte man doch wenigstens ein Minimum an Wissen darüber haben :-((
also wirklich ALLES was du schreibst ist völlig daneben

1. hat England keine echte, sondern demokratische Monarchi (und hierzulande wählt das Volk auch nicht das Staatsoberhaupt, von daher nicht wirklich besser)
Die (aktuell) Queen hat rechtlich absolut nichts zu melden, sondern muss sich 100% an die Vorgaben des Parlaments halten

2. wir wollen jetzt nicht darüber reden, wo die Königsfamilie ihren Reichtum her hat (was sicherlich für sehr viele Millionäre gilt), aber definitiv bekommt das Königshaus nur eine relativ kleine/unbedeutende Unkostenpauschale

3. hingegen sind die Einnahmen Englands durch Tourismus und Souvenirs aufgrund des Königshauses enorm, neben den Inselaffen selbst werden dafür weltweit Unsummen ausgegeben

zur News: grundsätzlich ist die Monarchi sicherlich ein Auslaufmodell, andererseits muss man ja sagen, stehen die Engländer mehrheitlich deutlich hinter ihrer Königsfamilie. Von daher ist eine zeitgemässe Anpassung bezüglich der Gleichberechtigung schon sinnvoll.
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29.10.2011 17:23 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ jschling: Dazu kommt, dass viele Briten und Angehörige des Commonwealth of Nations hinter der Monarchie stehen.


Wer andere als "Parasit" bezeichnet, hat es aber offensichtlich nicht nötig, sich vorher zu informieren...
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30.10.2011 09:42 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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jschling: Die Monarchie ist weltweit gesehen nicht unbedingt ein Auslaufmodell.

Grossbritannien, Kanada, Neuseeland, Australien, Monaco, Luxembourg, Liechtenstein, Andorra, diverse Staaten in Arabien und Asien, usw.

Ach ja, Norwegen, Schweden und Dänemark haben auch noch Könige. Belgien ebenfalls, die Niederlande, Spanien, Maroko, uvm.

Nur so nebenbei ;)

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