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"Lebensmittelklarheit.de": Firmen geben Druck bei Etikettenschwindel nach

Seit 100 Tagen ist das Verbraucherportal "Lebensmittelklarheit.de" nun schon online und wird mit Beschwerden überhäuft.

Es zeichnet sich ab, dass die Herstellerfirmen dem öffentlichen Druck nachgeben, denn bereits 27 beginnen ihre Verpackungen zu ändern.

3.800 Beschwerden über Etikettenschwindel bei "Lebensmittelklarheit.de" gab es schon. Der Vorsitzende des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, zeigt sich zufrieden: "Wir haben mit dem Angebot den Nerv der Verbraucherschaft getroffen".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Druck, Firma, Lebensmittel, Schwindel, Verpackung, Etikettenschwindel
Quelle: www.sueddeutsche.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2011 13:25 Uhr von V8-Zulu
 
+22 | -1
 
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Gute Aktion: Ich finds schade, dass da erst Verbraucherschützer ranmüssen. Etikettenschwindel sollte per Gesetz anständig bestraft werden.
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28.10.2011 13:47 Uhr von Madam_Sprout
 
+11 | -8
 
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Frisiert und beschönigt Die Webseite gibt nur gefilterte Meldungen weiter.
Ich selber habe mich in diesem Portal über einen großen Bäcker aus Guben beschwert der angeblich Waren aus eigener Produktion verkauft, dabei verkaufen die nur billige Waren aus Polen zu überteuerten Preisen in Ihren vielen Filialen.
Das ehemalige Werk ist nur noch ein Umschlaglager, die polnischen LKW liefern rein, die deutsche LKW verteilen an die Filialen.
Ich finde die ganze Firma ist ein Schwindel, aber das Portal veröffentlicht weder die Beschwerde noch eine Stellungnahme der Firma dazu.

Jede Webseite die erst manuell die Beschwerden veröffentlicht nachdem die unpassenden aussortiert wurden gehört geschlossen.
Die Idee an sich ist sehr gut, aber die staatliche Zensur hat hier fest die Hand drauf.
Ich hoffe das es bald ein unabhängiges Portal gibt wo meine Beschwerden auch beachtung finden.

[ nachträglich editiert von Madam_Sprout ]
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28.10.2011 14:10 Uhr von U.R.Wankers
 
+15 | -0
 
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"Hergestellt in EU und nicht EU Ländern": ist mein Lieblingsspruch auf Etiketten.
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28.10.2011 14:16 Uhr von Floppy77
 
+7 | -3
 
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@Madam_Sprout: Einfach ein eigenes Portal gründen und dann besser machen.
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28.10.2011 16:29 Uhr von mia_w
 
+3 | -0
 
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foodwatch.de: macht genau das Selbe, schon viel länger.
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28.10.2011 17:24 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -0
 
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@v8-zulu: Etikettenschwindel vllt. aber viele sind zu dumm zum lesen.

Sorry aber wenn ich z.b. die Beschwerde zum Sauerkraut lese:

"Der Standbeutel ist größer als die Beutel von anderen Herstellern hat aber nur 350 g Inhalt im Vergleich zu den Anderen die 500 g haben. >>Da auf der Vorderseite keine Menge steht merkt man den Unterschied erst beim Öffnen. <<Das ist nicht nett!"

Ist der Typ so dumm das er es nicht schafft die Mengenangabe auf der Packung zu lesen? Die steht nämlich hinten drauf. Man merkt es keineswegs erst beim Öffnen.

Der erste Blick sollte eh gen 100g/1kg Preis gehen. Da merkt man ganz schnell was billiger ist.

Das meiste was ich da lese ist einfach nur dumm.
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28.10.2011 19:52 Uhr von Madam_Sprout
 
+1 | -1
 
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@floppy77: Gute Idee, aber sowas bringt nur Ärger wenn man Seiten aufmacht die sollche Dinge an die Öffentlichkeit bringen.
Siehe Wikileaks.
Sowas kann man als Privatperson nicht, das können nur Firmen wie der TÜV, Dekra oder Stifftung Warentest die haben die nötigen Anwälte sich zu verteidigen.
Aber dann hat man gleich wieder die staatliche Zensur.
Ist schon echt beschissen, wer die Klappe aufmacht um die unbeliebte Wahrheit zu sagen bekommt Sie gleich gestopft.
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29.10.2011 20:10 Uhr von indi1234
 
+2 | -3
 
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Menschenverachtend jeder der sich positiv über den Schützen von Norwegen äußert, würde man mit Recht als Menschenverächter titulieren.

Zumindest war dieser Schütze ehrlich und anhand seiner Waffe konnte jeder erahnen was zu erwarten ist.

Was haben nun dieser Schütze aus Norwegen mit der Lebensmittelindustrie gemeinsam.?

Beide, sowohl der Schütze, als auch die Lebensmittelindustrie sind in meinen Augen Mörder.

Entgegen zu dem Schützen tötet uns die Lebensmittelindustrie schleichend, über Jahrzehnte hinweg mit Chemiekalien und Suchtstoffen uva, die sie in ihren "Lebensmitteln" verstecken und uns über die Jahre vergiften, krank machen und sterben lassen.

Die Motivation dieser Lebensmittelindustrie ist eindeutig und wird lt unserer Rechtssprechung für Kapitalverbrechen als niedrige Beweggründe eingestuft.

Die niedrige Motivation der Lebensmittelindustrie ist schlicht und einfach das Geld, was sie dazu bewegt uns krank zu machen und zu töten.

Dieses Verhalten, seitens der Lebensmittelindustrie, und der Politik, die diesen Lobbyisten in die Hände spielt, ist in meinen Augen Menschenverachtend und sollte strickt bekämpft werden.

[ nachträglich editiert von indi1234 ]

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