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Hamburg: NS-Raubkunst an Polen zurückgegeben

1944 wurde ein Porträt des Königs Jan III. Sobieski in Warschau gestohlen. Die Nazis nahmen das Gemälde mit. Letzte Woche tauchte das Gemälde in einem Hamburger Auktionshaus auf, wo es versteigert werden sollte. Der Startpreis für das Werk lag bei 100 Euro.

Das Gemälde wurde jedoch nicht zur Versteigerung aufgerufen. Polnische Ermittler hatten interveniert und sich mit den deutschen Eigentümern unterhalten. Diese waren von den Argumenten von polnischer Seite überzeugt und gaben das Bild bedingungslos zurück.

Das Gemälde war einst Teil der staatlichen Kunstsammlung, die sich im Herbst 1944 in Warschau befand. Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski ist erfreut, dass ein weiteres Kunstwerk in seiner Heimat zurückgekehrt ist. Auch 66 Jahre nach Kriegsende taucht immer wieder NS-Raubkunst auf.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Hamburg, Polen, Auktion, NS, Raubkunst
Quelle: www.abendblatt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2011 12:17 Uhr von One of three
 
+5 | -2
 
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Absolut korrekt - ohne ihn gäbe es kein zivilisiertes Europa.
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29.10.2011 19:32 Uhr von wwewrestling
 
+0 | -3
 
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@DerBelgarath: Wie kann man das jetzt verstehen? Wieso sollte man es hoch einschätzen, dass ein Dieb sein diebesgut zurückgibt? Das ist doch das normalste der Welt! Oder sollten die Polen für ihr eigentum noch etwas bezahlen?

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