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Bonn: Entlassener Geldtransportfahrer holte in Uniform das Gold der Kunden ab

Bis zum Oktober 2008 war ein 23-Jähriger bei einem Transport-Unternehmen für Wertsachen angestellt. Dann wurde er entlassen. Allerdings musste er weder seinen Dienstausweis noch seine Uniform abgeben.

Anfang 2010 kam er dann auf die Idee, diese Situation auszunutzen. Er zog seine Uniform an und holte Gold und Geld seiner alten Kunden ab. Er sagte zur Kundschaft: "Ich bin wieder da. Sie können mir die Sachen geben."

Allerdings steckte er sich die Wertsachen in die eigene Tasche. Der 23-jährige Betrüger, der zurzeit auch schon wegen anderen Delikten im Gefängnis sitzt, wurde jetzt von einem Gericht zu weiteren 26 Monaten Haft verurteilt.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betrug, Gold, Bonn, Uniform, Sicherheitsfirma
Quelle: www.express.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2011 10:09 Uhr von shmootz
 
+75 | -0
 
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Mit Ausweis und Uniform: ist das aber auch echt eine Einladung. Welches SICHERHEITSunternehmen kann denn sowas außer Acht lassen?
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28.10.2011 10:21 Uhr von 0wnZ
 
+25 | -1
 
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Dumm: Aber schon dumm das bei Leuten zu machen die ihn (er)kennen und identifizieren können, war doch klar, dass er früher oder später dingfest gemacht wird.
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28.10.2011 10:30 Uhr von David_blabla
 
+15 | -0
 
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Sry, aber ich kann mir das bei bestem Willen nicht vorstellen, dass der Kerl einfach in die Geschäfte geht und dann mal ein paar Kilo (?) Gold "abholt" - oder halt ein paar tausend Euro. So etwas geht nur mit einem Auftrag und der Rückbestätigung der Sicherheitsfirmen. Bei uns ist es jedenfalls so...

Ohne die selbe Auftragsnummer in dem Sicherheitsbeutel oder dem Sicherheitskoffer wird keine Ware zum Transport heraus gegeben und schon gar nicht, weil ein alt bekanntes Gesicht vorbei kommt.

Sehr komische Story.
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28.10.2011 10:38 Uhr von MC_Kay
 
+31 | -3
 
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Strafe: "[...]wurde jetzt von einem Gericht zu weiteren 26 Monaten Haft verurteilt."

Soll das ein Scherz sein?
Leute die andere unbringen oder körperlich wie auch psychisch schädigen bekommen Wewährungsstrafen von wenigen Wochen oder eine finanzielle Strafe von wenigen tausend Euro (wenn überhaupt so viel).
Aber einer der nur was materielles (Geld, Gold, etc.) "entwendet" bekommt eine deutlich höhere Strafe ....

Sehr logisch .... *kopffass*
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28.10.2011 11:21 Uhr von kr3
 
+6 | -0
 
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Den Chef des Transportunternehmens sollten sie auch gleich ´ne Strafe aufdrücken. Er hätte doch Uniform und Ausweis einziehen sollen...
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28.10.2011 11:33 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -2
 
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@hoenipoenoekel: Was faselst du da?

Betrug als Überlebensinstinkt?? Gehts noch??
Geldtransportfahrer werden gut genug bezahlt. Ein Betrug oder DIebstahl wird in keinster Weise gerechtfertigt

[...]Komischerweise wenn Manager und Unternehmen ihre Mitarbeiter und Kunden bis aufs Blut betrügen und bescheißen und alles gegen die Wand fahren, die kriegen das Bundesverdienstkreuz... [...]
Die werden ebenso verknackt wie Ottn-Normalverbraucher auch.

Komischweise wollen immer mehr dass ein Manager wenn er nen Fehler macht, dafür haftet. Muss ein Elektriker dann für seinen Fehler auch haften? Oder muss dass dann das Unternehmen abfangen?

Ein Bakner wird dafür bezahlt Geld zu investieren. Wenn dann ein Deal platzt, ist das Pech, aber nicht umbedingt sein Verschulden
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28.10.2011 12:48 Uhr von Latif_069
 
+2 | -0
 
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hat: der gut gemacht
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28.10.2011 14:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Das kann jeder und ist kinderleicht meine Freundin arbeitet in einer Sicherheitsfirma daher weiss ich grob wie es funktioniert:
Dienstausweis:
Stellt die Firma selber her. Das kann jeder zuhause am PC mit einem Laminiergerätchen selbst basteln.
Paragraph 34a
Ist ein Kurs für knappe 1000 Euro, mit dem jeder die Berechtigung hat - auch als Selbständiger - als Wachmann, Detektiv oder Sicherheitspersonal zu arbeiten. Hat man den einmal gemacht, gilt er.

Die Anzüge kann man ganz normal in bestimmten Läden kaufen und ein Namensetikettchen ans Hemd nähen.

Ganz ehrlich gesagt, stecken in den Anzügen, die Ehrfurcht einblößen sollen, kaum ausgebildete Männer und Frauen, die im Notfall selbst nichts ausrichten können. Viele haben nicht einmal den einwöchigen Kurs (34a).
Solche Leute hat man auch zu der unseligen Loveparade geschickt.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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28.10.2011 15:00 Uhr von raterZ
 
+2 | -1
 
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das ist logisch: weil hier das eigentum höher bewertet wird, als die körperliche unversehrtheit.
das ist in amerika anders herum.
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28.10.2011 21:18 Uhr von cyrus2k1
 
+0 | -0
 
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@David_blabla: Wo ich bei Karstadt als Praktikant gearbeitet habe, hatten die mir auch die Tageseinnahmen in eine Plastiktüte gestopft und mich damit über die Straße geschickt. Es gibt also solchen Wahnsinn.

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