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Nicolas Sarkozy spricht Klartext: Griechenland-Aufnahme war ein Fehler

Nur Stunden nachdem sich Vertreter der EU erneut trafen, um die Eurokrise zu besprechen, sprach der französische Präsident Nicolas Sarkozy davon, dass es ein Fehler gewesen wäre, Griechenland in die Euro-Zone zu lassen. Weder er noch Angela Merkel hatten drüber abgestimmt.

Um die Euro-Währung einführen zu dürfen, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein, etwa im Bereich der Inflationsrate oder der Verschuldung. Bereits 2004 wusste man, dass Griechenland falsche Zahlen ausgegeben hatte und dass es sich niemals für die Euro-Zone qualifiziert hätte.

Laut Sarkozy ist es aber nötig, Griechenland nicht dem Bankrott auszuliefern. Dies würde sonst auch andere Euro-Länder in Gefahr bringen. Griechenland kann sich selbst helfen, doch Anstrengungen werden unabdingbar sein.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, EU, Griechenland, Fehler, Aufnahme, Nicolas Sarkozy, Klartext
Quelle: www.huffingtonpost.ca

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.10.2011 06:28 Uhr von FrankaFra
 
+5 | -16
 
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28.10.2011 07:34 Uhr von custodios.vigilantes
 
+12 | -5
 
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Deutschland hat dazu beigetragen: immerhin haben deutsche Bankster den Griechen die komplexen Finanzinstrumente verkauft, mit denen die schon beim EU-Beitritt ihre Schulden verschleiern und bis vor kurzem vertuschen konnten.
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28.10.2011 07:47 Uhr von Alh
 
+15 | -0
 
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Ach: nee, dass was der dumme Mob schon seit Jahren anklagt, nämlich dass Griechenland beim Eintritt betrogen hat, wurde immer vehement negiert.
Und nun? Jetzt schreibt sich dieser französische Zwerg auf den Kittel, dass man das schon lange gewusst hätte und es stillschweigend akzeptiert hätte.
Aber er und Ferkel hätten dem ganzen Schwindel ja nicht ihren Segen gegeben.
Oh Mann, was für verlogene, korrupte, betrügerische Individien haben wir als Volkvertreter?
Diese ganzen Betrüger kotzen mich an und müssen so schnell wie möglich ihren Hut nehmen.
Diese Art der Politik rächt sich über kurz oder lang. Die Menschen sind nicht mehr so dumm wie sie gerne von den Regierenden hingestellt werden.
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28.10.2011 08:11 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -1
 
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Das eigentliche Problem Griechenlands ist: aber mit einem Schuldenerlaß nicht zu lösen:

http://www.spiegel.de/...
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28.10.2011 08:27 Uhr von TO.doc
 
+4 | -1
 
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@alh: doch leider muss ich ehrlich sagen das die Menschen leider doch noch dumm genug sind.

ich wette hier mit jedem von euch...wenn die Wahlen wieder vor der Tür stehen wird die Griechenland-Krise voll vergessen werden, dann wird Ferkel wieder mit dem Slogan werben "Integration" und "ausländer". Das ist ja leider das was die deutschen immer wieder hören wollen, weil ja nur die nicht integrierten ausländer an allem schuld sind.

"gibt ja keinen anderen dem man die schuld zuschieben kann"

sobald sie dann wieder gewählt ist.. gibt sie sich wichtigeren dingen her und RETTET deutschland..

ja meine lieben ich lebe wirklich mit den minussen gut.. habe echt keine probleme damit.. sagt schon das ich in selbstmitleid lebe...

und anschliessend wird UNSER "ich arbeite ja auch und zahle steuern" geld nach Griechenland verschifft...
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28.10.2011 08:35 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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super! Mann, ist der schlau...
Ich habe ein paar ähnlich innovative Erkenntnisse zu bieten:
der 1. und 2. Weltkrieg waren Fehler
Merkel zu wählen war ein Fehler
die Erde ist rund
1+1=2

Der Herr staht übrigens gerade selber am Pranger wegen seines maroden Staatshaushalts, fehlender Reformen und der Überschuldung Frankreichs. Über Reformen möchte er immerhin "vielleicht nachdenken". Er ist also genau der richtige, um jetzt den Besserwisser zu spielen...
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28.10.2011 08:38 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -0
 
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Frage mich immer: was daran so schlimm wäre, wenn man Griechenland schlicht und einfach wieder rauswirft aus der EU.
Sollen die Aasgeier doch über das Land herfallen.
Mehrere Jahre den Euro ausnutzen und nun einen auf dicken Hose machen, wenns vorne und hinten nicht reicht...
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28.10.2011 08:47 Uhr von Glotzkowski
 
+7 | -0
 
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Beckmann: Die Sendung gestern Abend mit Philipp Rösler, Theo Waigel und Dirk Müller war sehr intressant zu dem Thema gestern.
Es gab ja Aufnahmebedingungen, die Griechenland nie und nimmer erfüllt hätte. Rot-Grün hat sich dann aber dafür eingesetzt, dass das Ganze aufgeweicht wird und Griechenland doch beitreten darf. Man wusste eigentlich, dass das nicht gut gehen konnte. Jetzt haben wir den Salat, aber Griechenland kann man auch nicht einfach aus der Währungsunion schmeißen..Vorher sagen "ja ihr dürft doch mitmachen" und dann paar Jahre später "ne haut ab" .. Jetzt müssense halt den Karren wieder ausm Dreck ziehen. Dafür sollte sich aber in Griechenland grundsätzlich was ändern. Dass die Bürger Griechenlands nicht begeistert sind, wenn sie nur noch die Hälfte verdienen, sollte jedem klar sein.
Aber was solls. Die ganzen Geldblasen werden in den nächsten Jahren eh platzen, es wird wieder eine Riesenkrise wie bei der Inflation in den 1920ern kommen, ein großer Reset und weiter gehts.
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28.10.2011 09:47 Uhr von verni
 
+7 | -0
 
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So ein Depp: der ganze Euro war ein Fehler, nicht nur Griechenland.... ist das ein Vollpfosten. Im übrigen sollte jeder mal nachlesen was diese Verbrecher mit ihrem Hebel usw alles verschweigen http://newsbote.com/... da kommt einem das blanke kotzen und es ist mehr als klar worauf wir zusteuern.
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28.10.2011 10:03 Uhr von kirkpatrik
 
+1 | -0
 
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Europa: ist super (gewesen). Zumindest bis dahin, als es nur auf der Karte bestand.
Das politische Europa war von vorne herein zum Scheitern verurteilt und somit ein Fehler. Grichenland war in dem Falle nur noch der Tropfen, der das sprichwörtliche Fass zum Überlaufen brachte.

Oder so.
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28.10.2011 10:05 Uhr von dajus
 
+4 | -1
 
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Was mich wundert, Die ganze Zeit wird veröffentlicht, wieviel weniger die Staatsangestellten so weniger verdienen. Ich las die Tage, dass Lehrer z.B. 50% weniger Gehalt bekommen.

Wieviel weniger bekommen eigendlich die grichischen Politiker, die doch maßgeblich für diesen gesamten Bockmist verantwortlich sind!

Der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken!
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28.10.2011 10:30 Uhr von RoB-D
 
+3 | -1
 
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JAwohl !!! Endlich spricht mal jemand Klartext !!!
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28.10.2011 14:50 Uhr von dagi
 
+2 | -0
 
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jeder: sonderschüler hat gewusst das sowas nicht gut gehen kann ! aber die geschulten politiker haben an ihr geld gedacht und abgewunken , so wie sie es immer machen und so wie es vorgeschrieben ist !!! ja nicht denken bei der arbeit !!
und ich garantiere heute schon das einige staaten in der eu sind die auf keinen fall reingehören und auch durchgewunken worden sind ! alle partnerstaaten vom warschauer packt hat ferkel schnell aufgenommen damit unsere kultur bereichert wird !
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31.10.2011 10:56 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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Das war doch schon vor der Aufnahme Griechenlands bekannt und bewusst. Bleibt also nur die Frage: Qui bono - wem hat die Aufnahme eines Bankrott-Staates genutzt?

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