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Satellitenbilder beweisen: In Nordkorea gibt es immer mehr Zwangsarbeitslager

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, kurz "IGFM", hielt kürzlich eine Pressekonferenz über die Lage der Menschenrechte in Korea. Dort wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass Nordkorea immer mehr Zwangsarbeitslager baut. Dies könne man mit Satellitenbilder beweisen.

Ungefähr 200.000 Koreaner befinden sich in einem solchen Lager. Dort erwartet sie ein Leben mit Zwangsarbeit und Folter. Ein Flüchtling berichtete beispielsweise, dass Eisenstäbe zur Folterung angewendet werden.

Auch insgesamt sieht es in Nordkorea schlimm aus. Es ist einerseits isoliert, andererseits leidet das Volk an Unterernährung, obwohl der Staat eigentlich genug Nahrung anbauen könnte. Jedoch ist dies aufgrund der Planwirtschaft nicht möglich. Außerdem herrscht dort eine brutale Christenverfolgung.


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WebReporter: H311dr1v0r
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Nordkorea, Zwangsarbeit
Quelle: www.idea.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2011 22:22 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -6
 
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Das kommunistische Nordkorea hat auch: brutalste Beispiele wie man ohne große gesellschaftliche Klassenunterschiede ein Staat auf ärmsten Niveau lenkt:

Die Entkulakisierung:
http://de.wikipedia.org/...

Ein Großer Terror:
http://de.wikipedia.org/...

Der Holodomor:
http://de.wikipedia.org/...

Die Stalinsche Säuberungen:
http://de.wikipedia.org/...

Der Gulag:
http://de.wikipedia.org/...

Großer Sprung nach vorn:
http://de.wikipedia.org/...

Die Killing Fields:
http://de.wikipedia.org/...

Das Schwarzbuch des Kommunismus:
http://de.wikipedia.org/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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27.10.2011 22:39 Uhr von sicness66
 
+2 | -5
 
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Ich hätte: schon gerne mal Satellitenbilder gesehen. Aber Erika Steinbach ist im Bundestag Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe ? Na herzlichen Glückwunsch...
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27.10.2011 23:13 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+6 | -7
 
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@Hell: die weltweit meist verfolgte Gemeinschaft sind doch die Menschen, immerhin wollen Reptilianer und Greys uns vernichten ;)

Aber direkt danach kommen dann die Christen ^^
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27.10.2011 23:31 Uhr von K.T.M.
 
+8 | -0
 
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@Rechthaberei: "...brutalste Beispiele wie man ohne große gesellschaftliche Klassenunterschiede..."

In Nordkorea gibt es riesige Klassenunterschiede! Die Bevölkerung wird, laut Amnesty International, ja nach Nähe zur Staatsideologie und zum Regime in ca. 35 Gruppen eingeteilt. In den unteren Gruppen hat man gar keine Chance auf ausreichend Lebensmittel. Dazu kommt noch die „Armee zuerst“-Politik, wenn das mal keine Klassenunterschiede sind was dann?

Wenn in Nordkorea Kommunismus herrscht, ist Somalia ein Urlaubsparadies.

---

zur News

"obwohl der Staat eigentlich genug Nahrung anbauen könnte"

Das wage ich zu bezweifeln. Nordkorea hat eine geringe landwirtschaftliche Nutzfläche und eine kurze Wachstumsperiode, dies ist alles andere als Ideal. Das schlechte Saatgut und der Mangel an Dünger sorgen für den Rest. Wenn man dem Global Footprint Network glauben kann, würde die Anbaufläche auch unter optimalen Bedingungen nicht ausreichen um die gesamte Bevölkerung ausreichend zu versorgen. Übrigens kann sich Südkorea auch nicht selber versorgen, bis auf Reis muss Südkorea bei allen anderen Agrarprodukten ca. 70 Prozent seines Bedarfs importieren.

Schlussendlich bleibt zu hoffen, dass dieses Regime dort so schnell wie möglich zusammenbricht und der armen Bevölkerung endlich geholfen werden kann.
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28.10.2011 00:30 Uhr von kingoftf
 
+5 | -3
 
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Ich wüsste: gleich auf Anhieb jede Menge Straftäter in Deutschland, denen das auch gut tun würde.......
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28.10.2011 07:54 Uhr von smoke_
 
+3 | -3
 
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@ K.T.M. "Wenn in Nordkorea Kommunismus herrscht, ist Somalia ein Urlaubsparadies."

Wieso das? Der Kommunismus ist zwangsläufig ein System mit gewaltigen Klassenunterschieden, schließlich braucht es eine Entscheider- und Durchsetzerklasse, um die Planwirtschaft tatsächlich durchzusetzen, der sich ansonsten kein Mensch freiwillig unterordnen würde. Damit das alles halbwegs funktioniert, braucht man natürlich noch die Geheimpolizei, Arbeitslager/Gulags und Propaganda. Schließlich ist Planwirtschaft herrlich unproduktiv.
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28.10.2011 08:05 Uhr von bimmelicous
 
+1 | -0
 
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interessat dazu: ist die reportage vom vice magazine. zu sehen in der zdf mediathek.
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28.10.2011 10:32 Uhr von K.T.M.
 
+1 | -0
 
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@smoke_: "Wieso das?"

Im Kommunismus braucht man keine zentrale Planwirtschaft. Es geht nämlich nicht darum, dass alle Beteiligten den gleichen Anteil an den erzeugten Gütern bekommen! Das würde gegen die Natur des Menschen gehen, da jeder individuelle Bedürfnisse hat. Das Aufheben von Privatbesitz an Produktionsmitteln soll zu einer Steigerung der Produktivität führen, so dass es möglich wird jeden Menschen nach seinen (vernünftigen) Bedürfnissen zu versorgen. Dieses Zustand kann man mit einer zentralen Planwirtschaft niemals erreichen. Also schließen sich zentrale Planwirtschaft und Kommunismus aus.
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28.10.2011 14:47 Uhr von smoke_
 
+1 | -0
 
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@ K.T.M. Okay, wie genau kann man sich das vorstellen? Wenn dder Einzelne selbst nicht mehr eigenständig produzieren und verkaufen kann, muss ja eine höhere Instanz diese Aufgabe übernehmen. Da fängt der Zentralismus bereits an.
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01.03.2012 22:36 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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"Also schließen sich zentrale Planwirtschaft und Kommunismus aus. "

Das ist falsch.

Diese Art des "Kommunismus" gab es schon für mehrere Tausend Jahre (des modernen Menschen). Die Zeiten der Jäger und Sammler und auch in den Anfangszeiten der Ackerbau und Viehzucht waren geprägt von der Verteilung der Arbeit und das Teilen der erwirtschafteten Güter. Es gibt sogar in Afrika und Südamerika noch Volksgruppen/Stämme die noch nach diesem System leben.

Und gerade heutzutage mit der Automatisierung und Massenproduktion wäre es ohne weiteres möglich die Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen, was man aber nicht will weil es Leute gibt die immer 1000 mal mehr haben wollen und das ganze am besten ohne Arbeit.

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