27.10.11 12:03 Uhr
 7.104
 

Professor sorgt an Uni Trier für Eklat: Frauen lieben im Krieg das Abschlachten

Die Universität Trier lud den renommierten und für seine kontroversen Thesen bekannten Militärhistoriker Martin van Creveld für einen Vortrag ein und stellte ihn bald darauf auch schon wieder aus.

Nach seinem Vortrag häuften sich nämlich die Beschwerden über dessen Thesen, die der Studierendenausschuss als "frauenfeindlich, militaristisch, latent anti-israelisch, nicht zuletzt vulgärwissenschaftlich und methodisch primitiv" bezeichnete.

Van Creveld hatte zum Beispiel gesagt, dass Frauen es in Kriegen lieben würden, dabei zuzusehen wie die Männer abgeschlachtet würden. Bereits 2009 vertrat er die These, dass Krieg nur deshalb stattfinden würde, weil Frauen Soldaten einfach lieben würden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Krieg, Universität, Eklat, Professor, Trier
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Wörterbuch des besorgten Bürgers" für den Umgang mit "Besorgten Bürgern"
Großbritannien: Schule verbietet das Aufzeigen bei Fragen der Lehrer
Großbritannien: Neues Gesetz könnte Pornos für Frauen und Queers zerstören

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.10.2011 12:10 Uhr von zkfjukr
 
+18 | -3
 
ANZEIGEN
interessante: These... leider hat wohl der Platz nicht gereicht um auch seine Argumente dar zu stellen!?
Kommentar ansehen
27.10.2011 12:21 Uhr von zkfjukr
 
+28 | -2
 
ANZEIGEN
wer ein paar fakten zum Vortrag will: http://www.16vor.de/...

sehe grade auch dort wird keine Argumentation von ihm komplett dargestellt... echt traurig unsere Medienwelt :(

was mich aber verwundert: 50 studenten haben zugehört 47 fanden es interessant und haben lange drüber diskutiert 3 fanden es sexistisch und kacke... also ca 7,5%, Medienwelt stellt es aber als komplette scheiße vor obwohl diese nicht vor ort war... ein Schelm, wer böses denkt!

[ nachträglich editiert von zkfjukr ]
Kommentar ansehen
27.10.2011 12:40 Uhr von blicker2
 
+24 | -8
 
ANZEIGEN
Einfach erklärt: Sein Fehler war etwas gegen Israel und Frauen zu sagen. Das ist Heutzutage (vor allem in DE) Selbstmord.

Wenn er gesagt hätte Männer lieben das Abschlachten und China is blöd hätte sich keine Sau aufgeregt.

Meinungsfreiheit gilt heute halt nur dann wenn es um die Mehrheit geht. Eigentlich müsste es umgekehrt sein.
Meinungsfreiheit ist da um unbeliebte Dinge zu schützen.

Schade, macht zumindest einen Sympatischen Eindruck der Herr.
Ganz unabhängig ob ich zustimme oder nicht: Thumps up das er die Eier hat seine Meinung zu sagen.

[ nachträglich editiert von blicker2 ]
Kommentar ansehen
27.10.2011 12:48 Uhr von Zerker
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
Der Artikel hier ist etwas überspitzt dargestellt und an vielen Stellen falsch. Aber die Thesen des Mannes halte ich für sehr warscheinlich. Würden Frauen den Typen "Krieger" nicht anziehend finden, sondern widerlich weil er Menschen ermordet, würde es bei weitem nicht so viele Soldaten geben.
Kommentar ansehen
27.10.2011 12:54 Uhr von gugge01
 
+10 | -3
 
ANZEIGEN
Ohi yohi yohi …wie der Rebbe sagt!! Da hat aber einer den richtigen Stein umgedreht!

„vulgärwissenschaftlich und methodisch primitiv“ also genau auf dem Niveau des„Studierendenausschuss“.

Und das der Universitäre Kalkstein in Trier so hoch kocht zeigt eigentlich nur wie treffend seine Thesen sind.
Kommentar ansehen
27.10.2011 13:07 Uhr von RoB-D
 
+3 | -12
 
ANZEIGEN
aja: und wen interessierts was so ein typ da erzählt ? Ich glaub kein wort davon hätte ihn höchstens ausgelacht
Kommentar ansehen
27.10.2011 13:16 Uhr von raterZ
 
+25 | -2
 
ANZEIGEN
das ganze ist sogar: mit feldforschungsarbeiten von ethnologen an südamerikanischen ureinwohnern bestätigt. männer, die andere männer töten, haben mehr frauen.

aber das ist mal wieder wissenschaft: was nicht ins aktuelle weltbild passt, darf natürlich nicht sein.


[ nachträglich editiert von raterZ ]
Kommentar ansehen
27.10.2011 13:18 Uhr von 1234321
 
+18 | -5
 
ANZEIGEN
Ich bin ebenfalls der Ansicht, das Frauen die treibene Kraft für Gewalt und Machtergreifung sind.
Die meisten Männer rauben/morden/prügeln/stechenab,
um damit ihre Frau zu beeindrucken.
Und Frauen beeidruckt das...!!
Kommentar ansehen
27.10.2011 13:54 Uhr von Perisecor
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
Lustig und erschreckend finde ich vor allem, wer den offenen Brief unterzeichnet hat - und wer nicht.

http://www.uni-trier.de/...

Dass Linke und Grüne solchen Themen durchaus sehr abgeneigt gegenüberstehen, ist ja nun nicht neu. Warum sie sich dann aber solche Vorträge geben, muss man wohl nicht verstehen.


Van Crefeld ist übrigens Jude und lebt seit 40 Jahren in Israel, wo er auch seit >30 Jahren an der Universität Jerusalem lehrt.

Muss also ein ziemlich seltsamer Antisemit sein :D
Kommentar ansehen
27.10.2011 14:01 Uhr von EyeOfTheDark
 
+5 | -17
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
27.10.2011 14:03 Uhr von Baran
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
Guter mann: vertritt seine Meinung! MEINUNGSFREIHEIT!!!
Kommentar ansehen
27.10.2011 14:09 Uhr von Perisecor
 
+11 | -4
 
ANZEIGEN
@ EyeOfTheDark: Kriege gibt es natürlich erst seitdem es den Kapitalismus gibt und Systeme, die dem kapitalistischem System abgeschworen haben (Venezuela, Kuba, Volksrepublik China, Nordkorea, UdSSR etc.), sind natürlich niemals in Konflikte verwickelt gewesen oder verwickelt.


Und die Gier nach Profit (was nicht Geld sein muss) ist genau so menschlich wie Egoismus und andere Dinge, die man seit ein paar Jahren politisch korrekt als negativ anzusehen hat.



"wenn eine Frau sagt: "Hack dir ein Bein ab und ich schkaf mit dir" macht ihr das auch noch, oder wie? "

Du hast weder die Thesen des Herrn van Creveld verstanden, noch dich mit dem Thema beschäftigt.
Melde dich doch mal bei der Uni Trier, du wärst super als Unterzeichnerin für den Offenen Brief geeignet.
Kommentar ansehen
27.10.2011 14:11 Uhr von blicker2
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
@EyeOfTheDark: Wie Baran schon geschrieben hat ist das doch sein gutes Recht sowas zu sagen.
Klar, evtl. ist es Schwachsinn (deiner Meinung nach z.B.), aber das muss Meinungsfreiheit vertragen können.

Aber was ich schlimmer finde ist wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird:
Im Spiegel stehen regelmässig Artikel die Frauen als die besseren Menschen darstellen. Darüber regt sich keiner auf. (Ausser die Leute im Forum)

[ nachträglich editiert von blicker2 ]
Kommentar ansehen
27.10.2011 14:20 Uhr von EyeOfTheDark
 
+3 | -8
 
ANZEIGEN
@Perisecor
Also umgehend befasst habe ich mich mit diesem Herren wirklich nicht, ich habe die Shortnews und die Quelle gelesen und anhand dieser Informationen geurteilt. Ich habe auch nicht gesagt dass es Kriege NUR aufgrund von Kapitalismus und Profitgier gibt, ich wollte nur 2 von vielen wahren Gründen nennen und klar machen, dass es sicherlich nicht wegen Frauen ist.
Aber ich muss zugeben, in der Quelle wird van Creveld zitiert, es hört sich wenigstens nicht ganz so schlimm an wie ich dachte, allerdings halte ich es trotzdem für Blödsinn.

@blicker2
Klar, ich bin ja auch für Meinungsfreiheit, ich hab mich nur erschrocken wie viel Zuspruch dieser Mann hier bekommt. Und eine Feministin bin ich nun auch wahrlich nicht, also ich will auch nicht dass wir Frauen ohne Grund hochgelobt werden, genauso wenig will ich dass Frauen ohne grund niedergemacht werden.
Kommentar ansehen
27.10.2011 14:36 Uhr von JensGibolde
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
die uni lud ihn ein und stellte ihn bald darauf schon wieder aus? wie hat sie ihn den ausgestellt? ausgetopft und in nen glasschrank gepackt oder was?
Kommentar ansehen
27.10.2011 14:53 Uhr von EyeOfTheDark
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
@jimbooo: Okay, ja, ich gebe dir Recht, gibt wirklich solche "Tussis"... Aber er pauschalisiert, das gefällt mir nicht, genauso wie die Aussage dass alle Männer den Krieg lieben, auch Schwachsinn. Einige, aber niemals alle. Das ist das, was mich so stört.
Kommentar ansehen
27.10.2011 14:58 Uhr von Perisecor
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
@ EyeOfTheDark: "und klar machen, dass es sicherlich nicht wegen Frauen ist."

Das ist spannend. Gerade in früheren Zeitaltern wurden tatsächlich nicht wenige Kriege wegen Frauen und Familien geführt.
Dies st natürlich seit dem Aufkommen von Demokratien nicht mehr so einfach möglich, zeigt aber, dass dein kategorisches Ausschließen schlicht falsch ist.

"allerdings halte ich es trotzdem für Blödsinn"

Das ist in Ordnung. Wobei sich die Frage, wer eher recht hat, eigentlich nicht stellt - einer der angesehensten, wenn nicht gar der angesehenste Militärhistoriker/Stratege unserer Zeit oder ein 20 jähriges Mädel, welches sich mit dem Thema quasi gar nicht befasst hat...


@ Jimbooo

"oftmals mit dem iq einer pflaume"

Das hat mit der Intelligenz oder dem Status des Arbeitsplatzes überhaupt nichts zu tun. Frauen sind Frauen, genau so, wie Männer eben Männer sind.


"wenn er ihr erzählt, wieviele iraker er schon so abgeschlachtet hat. "

Natürlich. Welche Frauen stehen nicht total auf eklige und gewalttätige Kriesstories, am besten noch mit menschenverachtendem Inhalt wie in deinem "Beispiel".
Kommentar ansehen
27.10.2011 15:21 Uhr von Randall_Flagg
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Ist klar, Staatschef von Nation A erklärt Nation B den Krieg um Frauen zu imponieren. Das halte ich für mehr als schwachsinnig. Das heißt also, dass der Irakkrieg nur wegen Frauen geführt wurde? Alles klar. Und der zweite Weltkrieg? Auch nur damit den Frauen gezeigt werden konnte, wie geil man ist?

Was zum Teufel ... ernsthaft. Troja ist schon lange vorbei.

Und dann aber noch behaupten, dass das MIlitärwesen den Bach runter geht, weil Frauen Soldatinnen werden. Ist klar. Dann hoffe ich mal, dass demnächst nur noch Frauen im Militär sind.
Kommentar ansehen
27.10.2011 15:54 Uhr von blicker2
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@EyeOfTheDark: @EyeOfTheDark
"Aber er pauschalisiert, das gefällt mir nicht, genauso wie die Aussage dass alle Männer den Krieg lieben, auch Schwachsinn. Einige, aber niemals alle. Das ist das, was mich so stört. "
Is Schade aber leider denken scheinbar nicht viele Menschen so.
Wahrscheinlich liegts daran das man sich Heute nicht mehr so mit dem Menschen selbst und seinem Charakter befasst.
Da is es einfacher zu sagen Frau ist das und Mann ist folgendes.
Wär ja zu kompliziert da einen Menschen dahinter zu sehen und vor allem auch zu verstehen.
Kommentar ansehen
27.10.2011 16:30 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@EyeOfTheDark: Wenn Du mal genauer hinschaust und beobachtest, warum Männer dieses oder jenes tun, ja warum sie z.B. überhaupt machthungrig sind, wirst Du feststellen, dass Frauen so gut wie immer eine wichtige, meist sogar ausschliessliche Rolle dabei spielen.

Hast Du schon mal auf einem Zeltfest gesehen, wenn sich Jungs schlagen? Wie sich da die Frauen benehmen? Entweder haben sie Angst um ihren unterlegenen Kerl und versuchen die Schlägerei zu beenden, oder sie sind durchaus sehr damit einverstanden, dass ihr toller Kerl dem anderen mal welche verpult. Ist schon sehr aufschlussreich, so eine Beobachtung.

Und bei den Frauen, die ihren überlegenen Kerl wegen der negativen juristischen und gesellschaftlichen Folgen einer solchen Schlägerei beiseite ziehen, ziehen den ganz bestimmt nicht zur Seite, wenn er in der Firma Karriere macht und dabei nicht körperliche Schläge austeilt.

Sei mal ein wenig kritischer, was Motive Deiner Mitmenschen angeht. Und zwar denen von Frauen udn Männern. Inklusive Deiner selbst. Und sei ehrlich Dir selber gegenüber.



Nachtrag:
>Aber er pauschalisiert, das gefällt mir nicht, genauso wie die Aussage dass alle Männer den Krieg lieben, auch Schwachsinn. Einige, aber niemals alle. Das ist das, was mich so stört. "<

Er spricht über die Mehrheit, ohne auf die von Dir im Hinterkopf vorhandenen Ausnahmen einzugehen, von denen Du annimmst, dass es die Mehrheit wäre. Somit könnte er Dir auch vorwerfen, dass Du pauschalisierst, weil Du eben von der Mehrheit denkst, dass es nicht so ist, wie er das formuliert.
Je älter Du wirst, desto mehr wirst Du sehen, dass der Mann PRINZIPIELL eher richtig liegt, auch wenn er die Ausnahmen nicht im von Dir gewünschten Ausma berücksichtigt.

Dafür aber kann man ja bei so einem Uni-Vortrag live mit ihm diskutieren. Er wird Gegenargumenten gegenüber sicher sehr offen sein (auch wenn er viele davon sicher schon kennt).

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
Kommentar ansehen
27.10.2011 16:40 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Vielleicht etwas verzerrt dargestellt v. Professor aber grundsätzich ist etwas dran.

Nach der großen Schlachterei nahezu aller Krieg haben Frauen kein Problem zu den Soldaten der gegnerischen Seite überzulaufen - in Deutschland zuletzt nach dem zweiten Weltkrieg hinreichend dokumentiert.

Im Prinzip eine perfide Situation, wurden doch in den Wochen, Monaten und Jahren zuvor Brüder und Väter durch just jene Truppen bekämpft.

Mit solchen Details pflegt sich das weibliche Geschlecht i. d. Regel wenig aufzuhalten - stattdessen zeigt man sich oberflächlich von der hübschen Uniform des Siegers beeindruckt.

Tiefgründig jedoch sind es instinktive Verhaltensweisen - Frau projeziert in den Schlachtgewinner einen guten Ernährer (jedenfalls besser als der geschlagene eigene Männerstamm), aus biologischer Sicht ist eine "Mischung" der Gene mit fremden Stämmen ohnehin ein natürliches Verfahren zur Vermeidung von Inzucht.

Apropos Kriegsgemetzel: Das entspricht dem alten "Beuteschema" - dem Opfertier ist selten appetitlich beizukommen - die Löwenherde versammelt sich an der gerissenen Beute - selbst wenn der "Alte" die eigenen Kinder reißt.

Nun ja - so oder so ähnlich könnte es der Professor gemeint haben. Falls nicht, ist es vermutlich dennoch nicht falsch.
Kommentar ansehen
27.10.2011 18:18 Uhr von fraro
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@Gangrel: "Es hieß lediglich das Frauen auf Soldaten/krieger stehen und durch sowas zu beeindrucken sind.
Und das ist FAKT.
Weiß ich aus persönlicher Erfahrung.Meine Frau hab ich auch kennengelernt als ich noch Soldat war.^^ "

Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich kenne einige, deren Beziehung in die Brüche ging, als sie sich die Uniform anziehen mußten (Grundwehrdienst). Und Ausgehen im Urlaub in Uniform war auch äußerst verpönt.
Und das Uniformierte von jungen Frauen als "Mörder" betitelt wurden, muß ich (leider) aus eigener Erfahrung sagen.

Da hat es sich schnell erledigt mit der Rolle des "starken Beschützers".
Kommentar ansehen
27.10.2011 18:28 Uhr von Randall_Flagg
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Gangrell: "Selten soviel Mist in einem Posting gelesen.Du reißt das völlig aus dem Zusammenhang."

Ist es nicht einmal ansatzweise. In der News steht, ich zitiere:
"Van Creveld hatte zum Beispiel gesagt, dass Frauen es in Kriegen lieben würden, dabei zuzusehen wie die Männer abgeschlachtet würden. Bereits 2009 vertrat er die These, dass Krieg nur deshalb stattfinden würde, weil Frauen Soldaten einfach lieben würden. "

Und genau diese Sätze suggerieren, dass Kriege letzten Endes nur deswegen stattfinden, weil Frauen gerne Blut sehen bzw starke Männer sehen wollen. Was wiederrum zur Annahme führt, dass Kriege wie der Irakkrieg nur wegen so einem "Bullshit" geführt werden.

Auch im Interview mit der Jungen Freiheit lässt er solche Sprüche los.

"Aber im Ernst, die Bedeutung der Frau für den Krieg kann gar nicht überschätzt werden. Denn Frauen erwarten von jeher, daß Männer im Krieg für Heim und Herd kämpfen. Sie sind es, die dann auf deren Wiederkehr warteten, für ihr Überleben beteten, sie mit offenen Schenkeln willkommen hießen, wenn sie heimkehrten, oder ihre Wunden versorgten bzw. um sie weinten, wenn sie fielen. Ohne all das gäbe es keinen Krieg."

oder

"Bei jedem Gladiatorenspiel des Altertums, bei jedem Turnier des Mittelalters, bei jedem Boxkampf oder Fußballspiel der Moderne sind Frauen an prominenter Stelle unter den Zuschauern. Und um den Sieger von sich einzunehmen, setzten sie zu allen Zeiten alle Mittel der sexuellen Verführungskunst ein. War es nicht während einer entsprechenden Darstellung, daß Pamela Anderson, die Königin der Lippen und Brüste, entdeckt wurde?"


Wenn so einer Professor wird, sollte es mit meinem Geschichtsstudium auch kein Problem sein.

Später haut er wenigstens noch etwas vernünftigeres raus:

"Der wahre Grund, warum es Kriege gibt, ist, daß Männer den Krieg lieben und Frauen den Krieger. "

Ist auch nur halb richtig. Die meisten Frauen haben gar kein Interesse daran, ihre Männer in den Krieg ziehen zu sehen. Er hätte sich lieber mit Psychologie beschäftigen sollen oder Evolutionsbiologie. Da hätte er mehr dazu gelernt.

@Baron

"Nach der großen Schlachterei nahezu aller Krieg haben Frauen kein Problem zu den Soldaten der gegnerischen Seite überzulaufen - in Deutschland zuletzt nach dem zweiten Weltkrieg hinreichend dokumentiert."

Selbst du wärst nach dem Krieg übergelaufen. Das ist ganz normal und hat nichts mit Macht oder dergleichen zu tun. Die Menschen waren einfach des Kriegs müde.


@Schwerträger
"Hast Du schon mal auf einem Zeltfest gesehen, wenn sich Jungs schlagen? Wie sich da die Frauen benehmen? Entweder haben sie Angst um ihren unterlegenen Kerl und versuchen die Schlägerei zu beenden, oder sie sind durchaus sehr damit einverstanden, dass ihr toller Kerl dem anderen mal welche verpult. Ist schon sehr aufschlussreich, so eine Beobachtung."

Das sind dann auch jene subjekte, die einfach nur primitiv sind. Davon gibt´s aber leider genug. Also diejenigen, die dann noch zujubeln. Mal davon abgesehen pauschalisiert der Typ zu sehr. Bei ihm gab´s nur "die Männer" und "die Frauen". Es ist absolut unmöglich so etwas auf ein ganzes Geschlecht zu übertragen, da jeder anders in seinen Gedanken und in seinem Handeln ist. Ich kann verstehen, wenn Leute bei ihm aus dem Hörsaal verschwinden. Ich würde es auch tun.

[ nachträglich editiert von Randall_Flagg ]
Kommentar ansehen
28.10.2011 03:35 Uhr von Samtschnute
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Also ich bin eine Frau. Und ich kenn zwar meinen IQ nicht, hab aber zumindest Abitur ;) .... ich muss ihm recht geben.
Denken wir jetzt mal nicht an die heutigen weichei-Soldaten, die mit ihrem Maschinengewehr da stehen, weil sie eigentlich nur nen Job oder ne finanzierung fürs Studium wollten...
sondern wirklich an Krieger.. Krieger wie früher. Als man sich dabei noch gegenüberstand und dem anderen die Axt ins Gesicht geschmettert hat..
Das ist sexy!
Kriegsverletzungen sind genau so Sexy. Es gibt für mich nichts erotischeres.

(Man kann Schützenfestprügeleien etc. damit allerdings auch nicht vergleichen... das ist rumprahlerei)
Kommentar ansehen
29.10.2011 05:39 Uhr von Jummi
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Lieben oder nicht Krieg ist immer Abschlachten, wer profitiert davon !?

Refresh |<-- <-   1-25/26   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Politiker warnen vor Stimmungsmache und Hetze gegen Flüchtlinge
Fußball/1. Bundesliga: Darmstadt 98 entlässt Trainer Norbert Meier
"Tagesschau" berichtet nun doch über Mord an Freiburger Studentin


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?