27.10.11 11:11 Uhr
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Türkei-Erdbeben: Einer eingeklemmten Frau wurde der Arm mit einem Bajonett amputiert

Die Rettungskräfte in der Türkei leisten zur Zeit einen schwierigen Job, wo sie auch mit komplizierten Entscheidungen konfrontiert sind. Dem Rettungsteam ist es gelungen, eine 20-jährige eingeklemmte Krankenschwester aus den Trümmern zu befreien.

Die Retter mussten ihr aber den Arm abtrennen, um sie befreien zu können. Die Frau wurde für den Eingriff lokal betäubt. Während der Operation schrie die Frau, dass sie den Arm nicht abgetrennt haben wollte. Nach der Amputation bedankte sich die Frau jedoch bei ihren Rettern.

Der Arzt, der den Eingriff vorgenommen hatte teilte mit: "Sie wusste nicht, dass wir ihr den Arm abnehmen. Wir konnten es nicht sagen, weil es dann noch schwieriger gewesen wäre".


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Türkei, Erdbeben, Arm, Bajonett
Quelle: kurier.at

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2011 11:30 Uhr von str8fromthaNebula
 
+29 | -48
 
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27.10.2011 11:45 Uhr von T0b3
 
+6 | -8
 
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..erinnert mich daran, dass ich 127 Hours immernoch nicht gesehen habe. Danke für die News!
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27.10.2011 11:49 Uhr von Ned_Flanders
 
+17 | -9
 
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@str8fromthaNebula: Glaubst du wirklich, dass die von der Türkei abgelehnten Hilfskräfte aus Deutschland den Arm hätten retten können ?

Dir als fremdenfeindliches Objekt ging es doch nur darum deine Titulierung des Steinzeitmenschen loszuwerden.
Als Beispiel darfst du ruhig mal vorzugsweise eines der privaten Sender (RTL) einschalten. Dort siehst du mit Sicherheit nach kurzer Zeit echte Steinzeitmenschen, die auch noch deutschstämmig sind und deinem Ideal gerecht werden.

Ich hoffe nur für mich und alle meine Mitmenschen, dass du nicht irgendwo ehrenamtlich tätig bist !

[ nachträglich editiert von Ned_Flanders ]
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27.10.2011 11:49 Uhr von kr3
 
+13 | -3
 
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Wenn: Wenn nur ihr Arm eingeklemmt gewesen ist, dann hätte man sie mit dem richtigen Rettungsgerät auch befreien können ohne den Arm zu amputieren. :-(
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27.10.2011 11:50 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -2
 
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Das ist wirklich heftig, aber oft die einzige Chance die Menschen am Leben zu halten. Kein Arzt wird einen Patienten sterben lassen, weil der einer Amputation nicht zustimmt...

Zum einen kann man nicht immer alle Trümmer, die da draufliegen, abtragen, zum anderen ist ja auch nicht gesagt, dass ihr Arm dann trotzdem gerettet werden kann.

Würde nur gerne wissen, was der Kurier unter Bajonett so versteht. Modell 1. Weltkrieg oder eher ein modernes M9 oder OKC-3S....?
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27.10.2011 11:57 Uhr von lina-i
 
+11 | -2
 
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@ bad_beaver: Wenn ein Körperteil durch einen Gegenstand (Mauer, Pfeiler) eingeklemmt ist, braucht man für die Notoperation keine Einwilligung.

Selbst wenn die eingeklemmte Person diese Form der Rettung ablehnt, müssen die Retter trotzdem operieren. Und das ist auch richtig so.

Selbst wenn die Retter durch zeitaufwendige Maßnahmen den Druck des Gegenstandes so weit mindern könnten, dass eine Befreiung der eingeklemmten Person möglich wäre, so könnte diese sehr schnell an den nun offenen Verletzungen verbluten, eingedrungene Keime könnten eine Blutvergiftung hervorrufen, Fremdkörper (auch körpereigene Gewebeteile) können in die Blutgefäße eingespült werden und an anderen Stellen zu Infarkten führen. Die Risiken einer solchen Rettung sind erheblich höher als eine Notamputation unter halbwegs "sterilen" Bedingungen.
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27.10.2011 12:05 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
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Witzig das eben jenes Dilemma bei Dr House vorkam S06E22.

Wenn das nur einigermaßen an der Wahrheit kratzt weiss man seit der Folge wieso man nicht ewig auf Gerät warten kann.

"Selbst wenn die eingeklemmte Person diese Form der Rettung ablehnt, müssen die Retter trotzdem operieren. Und das ist auch richtig so."

Nein das ist nicht richtig so. Einem Menschen der voll Ansprechbar ist sollte man diese Entscheidung nicht abnehmen dürfen.
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27.10.2011 12:08 Uhr von blobbi
 
+6 | -0
 
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Konfuzinga saaagt:
"Besser Arm ab als arm dran!"

:D
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27.10.2011 12:31 Uhr von Metalian
 
+8 | -0
 
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"Während der Operation schrie die Frau, dass sie den Arm nicht abgetrennt haben wollte."

"Der Arzt, der den Eingriff vorgenommen hatte teilte mit: "Sie wusste nicht, dass wir ihr den Arm abnehmen."

Irgendwie etwas widersprüchlich.

Wenn ich lese, dass ein Arzt den "Eingriff" vorgenommen hat, wundert es mich auch etwas, dass er den Arm mit einem Bajonett amputiert hat.
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27.10.2011 12:47 Uhr von str8fromthaNebula
 
+4 | -9
 
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zu antworten auf meinen kommentar: kann ich nur sagen, lol
erstens kennt hier keiner die szene dort wie es ablief..
es gibt kräne, und wer weiß ...

aber jemanden einfach unter falschem vorwand den arm mit nem bajonett hallo ? abzuschneiden is doch schon relativ krank, ihr wisst was nen bajonett ist oder ?
und womit sonst sachen amputiert werden ?

stellt euch das mal vor, wie die geschrien haben muss, und da schneidet der kerl durch die sehnen und knochen und den ganzen kram , was meint ihr wozu es dazu spezial naja besteck gibt..
und gab es defintiv keine möglichkeit dort nen stein anzuheben oder soetwas ? hat man den wirklich alles in betracht gezogen ?
oder waren sie einfach nur so überfordert das es schnell gehen musste und sie auch keine kapazitäten für mehr hatten ?

steinzeit...sorry aber is nun mal so...selbst in deutschland wäre das genauso steinzeit

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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27.10.2011 13:14 Uhr von Miem
 
+5 | -3
 
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In der Quelle: steht nichts davon, dass die Frau während der OP scrhie, dass sie den Arm behalten wollte. Nur, dass sich ihr Zustand verschlechterte und man sie da raus bringen mußte.

Ich denke, dass da mehr als nur ein Stein auf dem Arm lag. Und dann dürfte der Arm eh zerquetscht worden sein, da kann man dann nichts mehr machen. Aber bei so einer Verletzung droht ein Kollaps, da kann man dann nciht mehr auf den Kran warten.

Übrigens - ich weiß, was ein Bajonett ist - die Dinger gibt als Stichwaffe, aber auch als Messer mit scharfer Klinge - und um so eines dürfte es sich gehandelt haben.

[ nachträglich editiert von Miem ]
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27.10.2011 13:20 Uhr von lina-i
 
+7 | -2
 
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@ str8from 1. "Die Frau wurde für den Eingriff lokal betäubt. " (steht so in der News)

2. Es ist bei einer Notamputation egal, womit du das Gewebe trennst. Ob es nun ein Skalpell ist, welches gerade im offenen Gelände recht schnell verschleißt (stumpf wird), ein Küchenmesser, Taschenmesser, eine Glasscherbe oder sogar die eigenen Zähne... Die chirurgische Nachbehandlung im Krankenhaus verlangt sowieso dass noch einmal Gewebe abgetrennt werden muss, um die Wunde optimal zu verschließen.

3. Für eine Not-OP wird niemand einen Operationssaal um den Verletzten aufbauen. Dass hat niemand in der Steinzeit getan und auch in den zivilisiertesten Regionen der Welt wird das auch Heute niemand tun.
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27.10.2011 13:31 Uhr von Captain-Iglo
 
+5 | -0
 
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Miem: "steht nichts davon, dass die Frau während der OP scrhie, dass sie den Arm behalten wollte"

Zum Zeitpunkt der News-Einlieferung stand es noch in der Quelle. Die Quelle wurde nachträglich geändert bzw. aktualisiert.
Hätte es so nicht in der Quelle gestanden, hätte ich es nicht geschrieben und der Newschecker nicht so freigegeben.
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27.10.2011 13:38 Uhr von JesusSchmidt
 
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märchen. ich habe schon diverse bajonette gesehen. das sind stichwaffen. selbst die modernsten sind bestenfalls bedingt zum schneiden geeignet. und selbst wenn man da was zurechgefiedelt bekommt - wie haben die denn den knochen durch gesägt?
vermutlich hätte man den arm da genauso gut mit bloßen händen herausreißen können.
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27.10.2011 14:17 Uhr von Metalian
 
+2 | -2
 
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@JesusSchmidt: Wenn man sich Mühe gibt, bekommt man ein Bajonett sogar sehr scharf angeschliffen.
Und mit einem ordentlich scharfen Messer/Bajonett bekommt man mit etwas Anstrengung auch Knochen durchtrennt.
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27.10.2011 14:42 Uhr von 1234321
 
+1 | -2
 
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An einen fehlenden Arm kann man sich gewöhnen. An den Tod aber nicht.
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27.10.2011 15:45 Uhr von werresal
 
+1 | -2
 
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das war sicher keine Kurdin
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27.10.2011 16:06 Uhr von doil
 
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Totes Gewebe Wenn der Arm schon entsprechend lange eingeklemmt und demzufolge nicht mehr durchblutet war, würde es sie umbringen, wenn plötzlich wieder Blut durch den Arm fließt... Somit blieb meiner Meinung nach keine Alternative.
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27.10.2011 18:09 Uhr von mercedes300ce
 
+4 | -0
 
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Lieber Arm ab als Sterben: Ich als Beinamputierter kann das beurteilen und ich muss sagen ich wäre fast wegen dem Bein gestorben und als es Amputiert wurde war ich überglücklich also kann mir vorstellen Für die Frau war es erst ein Schock doch wenn sie es später mal überdenkt wird sie sich sagen besser so
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27.10.2011 20:06 Uhr von Miem
 
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Hier: mal ein Bild von einem Bajonett. Damit kann man schon recht gut schneiden.

http://de.wikipedia.org/...
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27.10.2011 23:28 Uhr von Jolly.Roger
 
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Hier: mal ein Bild von einem modernen Bajonett von einem G3, wie es auch die türkischen Militärs einsetzen:

http://de.wikipedia.org/...

Wenn der Arm mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit eh gebrochen war, reicht das locker um Gewebe, Muskeln und Gefäße sauber zu durchtrennen.

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