Saurier vollzogen weite Wanderungen, um Wasser zu finden
Henry Fricke vom Colorado College (Colorado Springs, USA) untersuchte die fossilen Zähne eines Sauriers namens Camarosaurus lentus. Aus der Analyse des Zahnschmelzes zogen die Forscher einige Erkenntnisse über das Fressverhalten des großen Pflanzenfressers, der in der Jurazeit lebte.
Der Sauerstoff in den verschiedenen Zahnschmelzschichten zeigt, dass die Saurier zeitweise kein Wasser fanden und somit wohl weite Wanderungen unternehmen mussten. Anhand des Sauerstoffgehaltes kann man sogar bestimmen, wo und in welcher Höhe die Saurier Wasser fanden.
So ist festzustellen, dass die Saurier zwischen Tiefland und Bergland bis zu 300 Kilometer Wanderung auf sich nahmen. "Vermutlich verließen die Tiere das Flachland zu Beginn der sommerlichen Trockenzeit und kehrten im Herbst wieder zurück", so Fricke.