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Folter und Mord in Argentinien: "Todesengel" muss lebenslang hinter Gitter

Mord, Folter und Entführung: Ein Gericht in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires hat ein eindeutiges Urteil gefällt. Lebenslange Haft steht jetzt dem als "Todesengel" bekannt gewordenen Ex-Offizier Alfredo Astiz bevor. Die Verbrechen beging er unter der Militärdiktatur zwischen 1976 und 1983.

Im Zentrum des Prozesses standen die Vorgänge in einer ehemaligen Marineingenieursschule namens ESMA. Dort hielt das Militär 4.500 Personen gefangen und folterten sie dort. Die meisten Frauen und Männer wurden ermodert, indem sie lebend aus Flugzeugen über einem Fluss abgeworfen wurden.

Unter anderem auch eine französische Nonne. Insgesamt standen 18 ehemalige Soldaten wegen fast 100 "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vor Gericht. Auch ein ehemaliger Außenminister muss lebenslang hinter Gittern.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Mord, Argentinien, Folter, Militärdiktatur
Quelle: www.zeit.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2011 10:09 Uhr von bigX67
 
+5 | -0
 
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HERVORRAGEND :): die "friedens-"abkommen, welche die neuen demokratien mit den alten diktatoren-sippschaften machen mussten, fand ich immer abartig.
fands auch gut, als der pinochet von spanien zur gerichtsverandlung von england ausgeliefert werden sollte. schade das es nicht geklappt hat.
konnte sich mit altersbeschwerden rausreden.
ob das auch bei seinen opfern so angewandt wurde ?
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27.10.2011 10:53 Uhr von pillum
 
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schade: um die französische Nonne, warum auch immer sie unbedingt erwähnt wurde...
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27.10.2011 12:19 Uhr von Joeiiii
 
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Seltsame Sache: Den Todesengel von Kalkutta haben sie selig gesprochen. Und die Heiligsprechung ist wahrscheinlich auch nicht mehr fern.
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27.10.2011 17:58 Uhr von radiojohn
 
+0 | -0
 
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Als Menschen: kann man diese Schweine nicht bezeichnen.
http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...
Hier haben sie "gewirkt":
http://de.wikipedia.org/...
Für diejenigen, welche spanisch sprechen, noch folgender Artikel von heute (27.10.11)
http://internacional.elpais.com/...
und auch:
http://internacional.elpais.com/...

Was damals in Argentinien geschah, ist für normal denkende Menschen eine unverständliche Ungeheuerlichkeit.

r.j.

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