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Euro-Gipfel: Rom trickst - Italiens Rentner müssen offenbar nichts befürchten

Silvio Berlusconi ist möglicherweise gelungen, die auf dem EU-Gipfel von Italien im Rahmen zügiger Sparmaßnahmen eingeforderte Rentenreform ohne nennenswerte Einschnitte für italienische Rentner an die Euro-Partner zu liefern.

So etwa sieht der Berlusconi-Plan eine Erhöhung des Rentenalters im Jahr 2026 vor, doch sei dies - so betont die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" - durch eine bereits im Gesetz vorhandene Koppelung an die steigende Lebenserwartung in Italien ohnehin schon gewährleistet gewesen.

Zudem werde durch die erfolgreich vom Koalitionspartner Lega Nord durchgesetzte Beibehaltung der Möglichkeit zur Frühpensionierung eine verbindliche Erhöhung des Rentenalters ohnehin umgangen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Italien, Rentner, Rettung, Silvio Berlusconi
Quelle: www.faz.net

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2011 08:01 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+18 | -9
 
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Solche Politiker wünsche ich mir für Deutschland.

Rom liefert Dumping-Handelskrieger Deutschland eine Reform, mit der Berlin demnächst vor seine rentengedumpte Öffentlichkeit treten kann, um für weitere EZB-Milliarden-Transfers nach Italien zu werben. Berlin und Rom werden sich anschließend zufrieden äußern.

So bleibt wenigstens Italiens Rentnern das Schicksal hiesiger Rentner erspart.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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27.10.2011 08:12 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+23 | -5
 
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Titel meiner News: Betr. "Euro-Rettung":

Von "Euro-Rettung" habe ich im Titel nichts geschrieben. Ich halte das nicht für eine "Euro-Rettung".

Diese Worthülse ist ein in die Köpfe der Menschen per Endloskassette hineingebranntes Kunstprodukt regierungsnaher Medien, die ich in meinen News nicht sehen möchte.

Habe den Check gebeten, diesen Begriff zu streichen und sich auf den von mir eingelieferten Titel zu beschränken. Offenbar scheint dort der Begriff "Euro-Rettung" vollkommen plausibel und naturgegeben. Ich wünschte mir mehr kritische Distanz im Check und kann mir denken, dass SN dies ähnlich sieht.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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27.10.2011 08:17 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -3
 
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New selber: Der Check hat die komplette Kernaussage 1 in einer Weise verändert, dass der Sinn der News überhaupt nicht mehr durchkommt:

Eingelieferte Original KA1 ist wie folgt:

"Silvio Berlusconi ist möglicherweise gelungen, die auf dem EU-Gipfel von Italien im Rahmen zügiger Sparmaßnahmen eingeforderte Rentenreform ohne nennenswerte Einschnitte für italienische Rentner an die Euro-Partner zu liefern".
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27.10.2011 09:02 Uhr von sagnet23
 
+4 | -3
 
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@ bertl058: Schöner Link auf die wir wollen die D-Mark zurück.
Bezeichnend dass des Spruch gleich in (US)English geschrieben ist. Nachdem die USA schliesslich bereits mehrfach Erfolglos versucht hat den Euro zu destabilisieren, will man asicherlich wieder die EInzelwährungen, die lassen sich leichter mainpulieren.
Bevor jetzt die Kommentare kommen: Wir brauchen die USA nicht zum Destabilisieren, dass können die Griechen / Italiener etc. besser... : Natürlich ist es scheisse,dass die Europartner hier teilweise so einen Mist bauen, natürlich sollten alle Staaten dass Recht Haben den anderen mehr auf die Finger zu schauen, Fakt ist aber, dass der Euro immer noch eine recht stabile Währung ist.
Und Fakt ist dass die US-Amerikaner ein Interesse daran haben alle Europäischen Staaten am besten auf Ramschniveau zu "Raten" schliesslich gibt es ja auch nur US-Amerikanische Ratingagenturen mit Gewicht.
Fakt is aber auch, dass der US Dollar auf Ramsch NIveau runtergeht in dem Moment, wo der Dollar NICHT mehr für Internationale GEschäfte verwendet wird, also gewissermassen als Referenzwährung.

Zum Thema selbst: Solange die EU den Mitgliedern nicht ordentlich in die Karten guckt und sich dass REcht rausnimmt die Staaten abzustrafen die der Gemeinschaft in dieser From schaden, werden immer wieder einige Staaten lachen und die EU ausnutzen.
Wer im Euroverbund drin ist muß sich gefallen lassen dass die anderen aus dem Währungsverband ihre Revisoren in die Finanzministerien aller Partner schicken. Und dass alle den anderen Vorschriften machen.
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27.10.2011 09:11 Uhr von Serverhorst32
 
+3 | -5
 
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ist doch egal Deutschland bezahlt auch bald für Italien ... dann erlassen wir den Italieniern auch alle Schulden und selbst dürfen wir dann bald mit 70 in Rente um die anderen zu finanzieren.

Für einige wenige sehr traurig, aber der großteil der Deutschen findet das prima und bereitet sich schon jetzt darauf vor bald wieder die CDU und Angela Merkel zu wählen (was aktuelle Wählerumfragen zeigen).
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27.10.2011 10:17 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+0 | -6
 
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@Autor: Heiliges römisches Reich deutscher Nation: Wollen wir nicht Deutschland in Italien eingemeinden? Also, wieder? ;-)
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27.10.2011 10:29 Uhr von Koppeldorn
 
+6 | -6
 
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blöd: wie mir dieses gegeifer und gegacker auf die nerven geht.
vorschlag an münchhausen und konsorten: geht doch nach china oder venezuela.
da braucht ihr euch nicht über den euro aufregen, uns hier verschont ihr mit euren schrägen tiraden.
deutschland gehört zu europa wie der euro. wir brauchen allerdings mehr europa, mehr politische und fiskalische union. und auf dem weg dahin sind wir jetzt. das schöne an italien ist, dass sie dort die probleme wirklich selber anpacken müssen. ein vergleichbarer schuldenschnitt wie bei griechenland ist wegen der enormen größe gar nicht möglich.
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27.10.2011 11:10 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -4
 
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wie es Norbert Blüm die Tage gesagt hat, fand ich es gar nicht schlecht.

Wir können nicht weg von Europa. Wir brauchen ein stärkeres Europa.
"Vereinigte Staaten von Europa"... klingt doch nich schlecht.
Wenn dann alles unter einen Hut gepackt wird, wirds auch einfacher und der ganze Verwaltungsapparat wird weniger.
Stellt euch mal vor es gibt für GANZ Europa nur noch eine Regierung. Dann kommen wir wenigstens von den Flitzpiepen in Berlin weg.
Aber das dauert noch Jahrzehnte, bis wir so weit sind. Das muss erstmal in den Köpfen gedeihen, da momentan jeder Staat noch seine eigene Suppe weiterhin kochen möchte und nicht will, dass jemand anderes hineinspuckt.

Es wird ein Spaß die nächsten Jahre... Dessen könnt ihr euch sicher sein! Ob wir Mistgabeln bald in die Hand nehmen, ist da glaube ich vollkommen Nebensache. ;)
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27.10.2011 11:38 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -2
 
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@SN_Spitfire: Du schreibst:
"Vereinigte Staaten von Europa"... klingt doch nich schlecht.
Wenn dann alles unter einen Hut gepackt wird, wirds auch einfacher und der ganze Verwaltungsapparat wird weniger.
Stellt euch mal vor es gibt für GANZ Europa nur noch eine Regierung. Dann kommen wir wenigstens von den Flitzpiepen in Berlin weg."

Glaubst Du wirklich, es käme der "Verwaltungsapparat" dabei hinten heraus, der Dir vorschwebt? Hand aufs Herz: Es wäre der gleiche "Verwaltungsapparat", der Europa ins Schuldenchaos geführt hat: Während hierzulande Arbeitslosen der Kühlschrank gefilzt wird, erhält in Griechenland ein 130-Jähriger noch Rente.

Kurzum: "Europa" ist ein Kunstwort - dahinter stehen völlig verschiedene Mentalitäten, Usanzen, Gepflogenheiten. Du wirst auch in 100 Jahren in Griechenland kaum Fuß fassen, wenn Du nicht vervettert oder verschwägert bist bzw. Fakilaki für unnötig hälst. Dieses Gerede von einem "Vereinigten Europa" kommt ausgerechnet von unserer Uschi von der Leyen, die hierzulande Kinder in die Armut treibt, um das eingesparte Geld anschließend für tote Rentner Süden versandfertig zu machen.

Vielen Staaten fehlt es schlicht an einem Geschäftsmodell, während der deutsche Handelskrieg der angestammten Wirtschaft im Süden den Rest gibt. Südeuropa ist zur Konsumbude verkommen, zur Freude der hiesiger Export-Industrieller, ihrer Finanziers, Anteilseigner und diversen Finanzcasinos - Verlierer sind ihre deutschen Arbeitnehmer – über Jahre in einer viel zu schwachen Währung bezahlt, obendrein Lohn-, Sozial und Renten gedumpt.

Längst ist die hiesige Wirtschaft auf den Trichter gekommen, die Transferunion zum Dauerzustand zu erheben und die produktiveren Bevölkerungsanteile mit den unproduktiveren, konsumfreudigeren zu mischen. Anders ist sind die Bilanzen überhaupt nicht mehr ausgleichbar – die im Süden verkreditierten Spekulations-Vermögen nicht mehr rückführbar.

Der Skandal ist jedoch, dass diese "Mischung" fortan in völlig verschiedenen Leistungssystemen geschieht – auf der einen Seite Hartz-IV, Schuldenbremse, permanenter Leistungsdruck und Rente nahe des statistischen Sterbealters eines durchschnittlichen männlichen Arbeiters – auf der anderen Seite staatlich souveräne Versorgungsanstalten zwischen Vetternwirtschaft, Korruption, Bilanztricks, Steuerhinterziehung, Frührente, "Sparen ohne Qualen" (Zitat Sarkozy) und Druckerpressen-Mentalität.

Ein Ausgleich wird in Generationen nicht erreichbar sein – politisch ohnehin nicht. Fest steht, dass die jetzige und nächste Generation in Deutschland für Ideale und den Konsum anderer knechtet. Und fest steht auch: Es wird dem sozialem Frieden nicht förderlich sein.

Der hiesigen Wirtschaftselite wird es egal sein, sie wird über ihre Bertelsmann-Springer-Burda-Hofpresse den Menschen in Hamburg demnächst erklären, dass ein Kraftwerk in Palermo oder eine Autobahn auf Kreta auch in ihrem Sinne ist, zinsfreie Kredite an spanische Cajas oder griechische Banken ebenso.

Die deutschen Arbeitnehmer sind die klaren Euroverlierer – sowohl in der ersten Runde, als auch in der zweiten Runde, die nun angelaufen ist: Denn nun projeziert man die Gewinne einer kleinen deutschen Elite mit Schweizer Bankkonten und verzockten Vermögen in Südeuropa ungerechterweise auf die schwäbische Hausfrau, den sparsamen Malocher im Ruhrgebiet. Ihr Staat bürgt und garantiert fortan von Monat zu Monat mehr, bis die internationalen Finanzmärkte auch gegen Berlin wetten, und der Zinssatz für die enormen Konsum-Schulden und Zockerschulden Europas auch sie erdrückt. Den Rest erledigt in Kürze die Inflation.

Der Euro mag ein Gewinn für Südeuropa gewesen sein – für Deutschlands breite Masse ist es der Sargnagel des Wohlstandes und Altersicherung, ein einziges in der Vergangenheit vorherzusehendes Debakel.

Es ist erstaunlich, wie das Volk einer Kanzlerin in Berlin die Stange hält, welche sie 24 Stunden lang in dieser Frage belügt. Es ist vermutlich dieselbe Opferbereitschaft, die dieses Volk produktiver macht und die Initiatoren des Euros schamlos auszunutzen wissen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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27.10.2011 12:01 Uhr von JesusSchmidt
 
+7 | -2
 
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@Koppeldorn: schönes propagandagewäsch.
geh du doch nach china, wenn du freie meinungsäußerung nicht haben willst!

der euro gehört zu europa? ja, dass sagen spekulantenschweine. ich konnte früher ganz gut ohne ihn auskommen.

politische und steuerrechtliche union? du willst die eu-diktatur. ganz großes tennis.

ich scheisse auf europa. :P
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27.10.2011 12:12 Uhr von Sobel
 
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@Koppeldorn: Hunde führt man an der Leine, damit diese sich nicht aus dem Staub machen, wenn sie etwas schönes sehen, wie z.b. einen Hasen, um diesen zu jagen.
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27.10.2011 15:49 Uhr von Enki77
 
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Der Euro ist also an allem Schuld? Klingt ja gerade so als ob seit dem Euro alle arbeitslos geworden sind, keine Wohnung mehr haben, ihr Auto verkaufen mussten und jetzt am Hungertuch nagen ....

Leider ist der Rückblick immer Subjektiv. Sicher Hartz 4 ist erst in Euro Zeiten eingeführt worden, aber das wäre auch mit der Deutschen Mark geschehen. Die Abschaffung der (a)sozialen Hängematte stand schon seit Jahrzehnten auf dem Programm und wieder letztendlich durch die SPD umgesetzt.
Auch heute gibt es noch Schlupflöcher an denen sich andere auf Staatskosten ausruhen und ja es trifft auch leider unverdient eine geringe Minderheit von Leuten die unverschuldet in diese Lage gekommen sind.

"Alles ist doppelt so teuer geworden mit dem Euro." Stimmt nachweislich nicht, kann man nachlesen und sogar selbst überprüfen, aber leider behalten viele da ihre Stammtischmeinung lieber bei.
Und selbst wenn, was hat das mit dem Euro zu tun?

Die Preise für Nahrungsmittel sind im Schnitt gesunken, liegt das am Euro?
Die Preise für Strom und Benzin sind stark gestiegen, liegt das am Euro oder am weltweit erhöhten Energieverbrauch und knapper werdenden Ressourcen?

Die Mieten sind stark gestiegen, liegt das am Euro oder an der Liberalisierung der Märkte, sprich Aufkauf der kommunalen Wohnungsbestände durch Fondsgesellschaften, sowie der sehr teuren vorgeschriebenen energetischen Modernisierungen, sowie der Explosion der Betriebskosten?

Von eurem monatlichem Budget verbraucht ihr im Vergleich zu 2001 fast doppelt soviel für Strom, Benzin und Miete und nun macht euch mal bewusst wie viel Einfluss das auf euer monatliches freies Budget hat, wenn euer Gehalt seitdem durchschnittlich gerade mal um 30% im Vergleich zu 2001 gestiegen ist. Das bedeutet in vielen Fällen natürlich das am Monats letzten kaum noch Geld übrig ist, aber ist das die Schuld des Euros?
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27.10.2011 17:30 Uhr von Akaste
 
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Wenn man mal bedenkt, dass das alles die Schuld der dreckigen Nazis ist, fragt man sich schon warum die Deppen noch zulauf bekommen.^^

"Hä? was ist" fragt ihr?

Ist doch ganz klar, Keine Nazis vor rund 70 Jahren = Kein Krieg = keine Notwendigkeit sich so mit den andern Nationen vertragen zu müssen wie es nunmal Notwendig war = keine EU = kein Euro... also im Endeffekt: wahrscheinlich ein immernoch insolventes Griechenland, aber würde dann niemanden Stören.

Vielleicht, wer weiß wies gekommen wäre. Eins jedenfalls hat die Geschichte gezeigt, kleine unabhängige flexible Nationen haben wesentlich höhere "Überlebenschancen" als sogenannte Superstaaten, und wenn es dennoch mal in die Hose geht, ist die nächste Grenze nie weit.

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