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Rom: Mario Draghi sieht EZB weiterhin als Aufkäuferin von Staatsanleihen

Mario Draghi stellte am Mittwoch in Rom in Aussicht, auch künftig über die Europäische Zentralbank Finanzhilfen leisten zu wollen. Der italienische Notenbankchef wechselt kommende Woche ins Amt des neuen EZB-Chefs und löst damit den Franzosen Jean-Claude Trichet ab.

Die EZB, so Draghi, werde entschlossen für geldpolitische Impulse in kriselnden Eurozone sorgen. Weitere Stützungskäufe von Anleihen aus Italien, Griechenland, Portugal, Irland und Spanien sind, so die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", ein Teil der von Draghi angekündigten "außergewöhnlichen Maßnahmen".

Insbesondere französische Politiker drängen auf eine Fortsetzung des Ankaufprogramms der EZB für Staatsanleihen schwächelnder EU-Staaten, obwohl der europäische Stabilisierungsfond EFSF diese Funktion übernehmen solle.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rom, EZB, Staatsanleihen, EFSF, Mario Draghi
Quelle: www.faz.net
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26.10.2011 20:08 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Offenbar belügt die Regierung abermals Bundestag und Öffentlichkeit. In einem aktuellen Artikel des Focus (siehe: http://www.focus.de/...) heißt es zur Billigung des neuen Billionenpaketes:

"In der Bundestagsentschließung heißt es unter anderem, dass mit der Reform des EFSF die Notwendigkeit zur Fortführung der Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank entfällt."