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Spektakulärer Fund: Forscher entdecken das Wrack eines Schiffes von Kublai Khan

In den Jahre 1274 und 1281 versuchte der Mongolenherrscher Kublai Khan jeweils mit einer riesigen Invasionsarmee, das Kaiserreich Japan einzunehmen. Die mit 4.400 Schiffen wohl größte Schiffsinvasion vor dem D-Day im Zweiten Weltkrieg scheiterte aber beide Male aufgrund heftiger Stürme.

Diese sogenannten Kamikazewinde zerstörten bei beiden Angriffen einen Großteil der mongolischen Flotte und zwangen Kublai Khan zur Aufgabe. Ein Wrack aus dieser Flotte wurde nun im 25 Meter tiefen Wasser vor Nagasaki mit Hilde von Ultraschallmesswellen gefunden.

Der gut erhaltene Rumpf beinhaltet außerdem andere Überreste wie Ballaststeine, Kanonenkugeln und Keramikscherben. Die Forscher erhoffen sich nun neue Informationen über die Yuan-Dynastie (1271 bis 1368).


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WebReporter: DEvB
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: China, Japan, Forscher, Fund, Wrack, Flotte, Mongolenherrscher
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2011 17:37 Uhr von DEvB
 
+4 | -2
 
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Wenn damals tatsächlich so viele Schiffe gesunken sind und die nur in 25 Meter Tiefe liegen, frage ich mich schon warum das Schiff erst jetzt entdeckt wurde.
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26.10.2011 18:34 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Die Zeit: In den Jahrhunderten werden sich so viele Sedimentschichten über die Wracks gelegt haben, dass es vermutlich noch eine Meter unterhalb des Meeresgrundes liegt. Und den gesamten Meeresgrund nach Objekten abzusuchen, die unter dem Sand begraben sind, dürfte ein kleines Weilchen dauern... ;)

Steht auch in der Quelle, dass das Wrack etwa einen meter tief im Sand verborgen und deswegen überhaupt erhalten geblieben ist. Ansonsten wäre es sicher schon lange zerfallen.
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26.10.2011 19:05 Uhr von radiojohn
 
+1 | -0
 
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Meinung des Autors zum Thema: "...frage ich mich schon warum das Schiff erst jetzt entdeckt wurde."

Und welche Antwort hast du dir nun gegeben? :-)

r.j.
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26.10.2011 19:09 Uhr von mahoney2002
 
+1 | -1
 
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Leider, richten Stürme in diesen Tiefen sehr große Schäden an, da wird so ein Schiff sehr schnell zerlegt, weg gespült oder mit Sand bedeckt.
Da die Natur dafür auch noch 700 Jahre Zeit hatte, wird es sehr schwierig da überhaupt etwas zu finden, dieser Fund ist wohl die Nadel im Atlantik, die gefunden wurde.

[ nachträglich editiert von mahoney2002 ]
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26.10.2011 22:40 Uhr von APOPHYS
 
+4 | -0
 
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wer ist das bitte ? mit "Hilde von Ultraschallmesswellen"

diese adelige dame ist mir leider kein begriff :-)
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26.10.2011 23:12 Uhr von Ichimaru
 
+0 | -0
 
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@mahoney2002: Warum Atlantik ? Japan liegt zwischen Pazifik und Japanisches Meer, dass wiederum an der Küste zu China liegt.

Die Invasion von Kublai Khan ist schon sehr interessant gewesen. Da Japan selbst angegriffen wurde, hatten sich zum ersten Mal die verschiedenen japanischen Fürsten zusammengeschlossen um Japan zu verteidigen. Das Problem war das niemand der da mitkämpfte etwas zu gewinnen hatte. Es diente nur dem Vaterland.
Interessant ist auch das zu der Zeit der Invasion die Samurai sehr gut Verteidigt hatten. Sie gingen Nachts schwimmend an Bord der Invasionsschiffe der Mongolen und Chinesen und töteten in der Nacht die gesamte Besatzung.

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