26.10.11 14:22 Uhr
 419
 

Bundeswehrreform: Schleswig-Holstein von Standortschließungen stark betroffen

Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat am Mittwoch eine Karte der Standorte der Bundeswehr vorgelegt, die der Strukturreform zum Opfer fallen sollen. Insgesamt 31 von etwa 400 Standorten werden demnach geschlossen, weitere 90 deutlich verkleinert.

Schleswig-Holstein ist mit der Schließung von acht Stützpunkten am stärksten betroffen. Auch in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen stehen Großstandorte vor der Auflösung.

Diesen konkreten Plänen steht nun politischer Gegenwind ins Haus. Bürgermeister, Landräte, Wahlkreisabgeordnete und Ministerpräsidenten werden sich voraussichtlich gegen die Standortauflösungen in ihrem Zuständigkeitsbereich auflehnen.


WebReporter: Junginho
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Schleswig-Holstein, Schließung, Holstein, Standort, Bundeswehrreform
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sachsen: Regierungschef Stanislaw Tillich tritt zurück
Iserlohn: AfD-Fraktion löst sich auf und wechselt zur "Blauen Fraktion"
Bosnien und Herzegowina: Auch bosnische Serben streben Unabhängigkeit an

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.10.2011 15:20 Uhr von TrangleC
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Immer wieder wenn ich zum Thema "warum sind eigentlich immernoch so viele Besatzungssoldaten im Land?" was schreibe, bekomme ich wütende Reaktionen weil die ausländischen Basen ja so viele Arbeitsplätze schaffen würden.

Dass die meisten dieser ausländischen Soldaten in eigenen Supermärkten auf der Basis einkaufen und fast garkein Geld in deutschen Läden liegen lassen, dass ein Großteil des Proviants aus deren Heimatländern eingeflogen wird und dass der deutsche Staat allein die amerikanischen Basen mit ca. 120 bis 130 Millionen Euro pro Jahr subventioniert (Die Zahlen sind gut im Haushalt versteckt und schwer zu finden, ich habe nur rausgefunden dass es im Jahr 2005 127 Millionen waren. Wieviel die Engländer und Franzosen kassiert haben weiß ich nicht.) interessiert da nicht.

Wenn wir aber die eigenen Stützpunkte (deren deutsche Soldaten schliesslich ihr Geld bei deutschen Geschäften ausgeben und deutsche Produkte konsumieren) so mir nichts dir nichts schliessen können und das in dem Maßstab, warum ist es dann angeblich wirtschaftlich so ein großes Problem die ausländischen Basen loszuwerden?

Dass es ein politisches Problem ist weiß ich, aber darüber redet nie jemand. Es wird immer nur über die deutschen Arbeitsplätze geredet die das angeblich kosten würde.
Kommentar ansehen
26.10.2011 15:27 Uhr von maki
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Dann muss man halt Rettungsschirmchen: für die Nester ausfstellen... :-D

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Offizieller Titel zur "Star Wars"-Auskopplung über Han Solo enthüllt
München: Mann will mit 6,52 Promille nur "eine Maß" Bier getrunken haben
BGH-Urteil: Quadratisches Patent gehört "Ritter Sport"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?