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Bundeswehrreform: Schleswig-Holstein von Standortschließungen stark betroffen

Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat am Mittwoch eine Karte der Standorte der Bundeswehr vorgelegt, die der Strukturreform zum Opfer fallen sollen. Insgesamt 31 von etwa 400 Standorten werden demnach geschlossen, weitere 90 deutlich verkleinert.

Schleswig-Holstein ist mit der Schließung von acht Stützpunkten am stärksten betroffen. Auch in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen stehen Großstandorte vor der Auflösung.

Diesen konkreten Plänen steht nun politischer Gegenwind ins Haus. Bürgermeister, Landräte, Wahlkreisabgeordnete und Ministerpräsidenten werden sich voraussichtlich gegen die Standortauflösungen in ihrem Zuständigkeitsbereich auflehnen.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Schleswig-Holstein, Schließung, Holstein, Standort, Bundeswehrreform
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2011 15:20 Uhr von TrangleC
 
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Immer wieder wenn ich zum Thema "warum sind eigentlich immernoch so viele Besatzungssoldaten im Land?" was schreibe, bekomme ich wütende Reaktionen weil die ausländischen Basen ja so viele Arbeitsplätze schaffen würden.

Dass die meisten dieser ausländischen Soldaten in eigenen Supermärkten auf der Basis einkaufen und fast garkein Geld in deutschen Läden liegen lassen, dass ein Großteil des Proviants aus deren Heimatländern eingeflogen wird und dass der deutsche Staat allein die amerikanischen Basen mit ca. 120 bis 130 Millionen Euro pro Jahr subventioniert (Die Zahlen sind gut im Haushalt versteckt und schwer zu finden, ich habe nur rausgefunden dass es im Jahr 2005 127 Millionen waren. Wieviel die Engländer und Franzosen kassiert haben weiß ich nicht.) interessiert da nicht.

Wenn wir aber die eigenen Stützpunkte (deren deutsche Soldaten schliesslich ihr Geld bei deutschen Geschäften ausgeben und deutsche Produkte konsumieren) so mir nichts dir nichts schliessen können und das in dem Maßstab, warum ist es dann angeblich wirtschaftlich so ein großes Problem die ausländischen Basen loszuwerden?

Dass es ein politisches Problem ist weiß ich, aber darüber redet nie jemand. Es wird immer nur über die deutschen Arbeitsplätze geredet die das angeblich kosten würde.
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26.10.2011 15:27 Uhr von maki
 
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Dann muss man halt Rettungsschirmchen: für die Nester ausfstellen... :-D

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