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USA: Bericht von Google enthüllt Zensurversuche der Regierung

Google hat seinen halbjährlichen Transparenz-Bericht veröffentlicht. Demnach gab es einen Anstieg von 70 Prozent an Zensuranträgen durch die US-Regierung, vertreten durch eine "Law Enforcement"-Agentur und durch die Polizei.

Das Ziel dieser Anträge ist es, Online-Videos von YouTube zu entfernen, die sich mit Polizeibrutalität befassen. Nach Aussage von Google wurden diese Anträge systematisch abgelehnt, die Videos verbleiben auf YouTube.

Die Anfrage von persönlichen Nutzerdaten hat sich mit rund 11.000 im Erhebungszeitraum zwischen Januar und Juni kaum verändert. Weltweit stellten Regierungen über 25.000 solcher Anfragen.


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WebReporter: DEvB
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Regierung, Google, Bericht, Zensur
Quelle: www.guardian.co.uk

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2011 11:05 Uhr von DEvB
 
+29 | -4
 
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Was bedeutet dieser Anstieg? Versucht die USA stärkeren Einfluss auf Youtube zu nehmen? Hat sich einfach nur die Anzahl der Videos erhöht? Etwa durch eine größere Verbreitung durch Filmkameras? Oder stieg sogar die Anzahl der Vorfälle in denen Polizisten brutal gegen Demonstranten vorgingen?
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26.10.2011 11:40 Uhr von Nickman_83
 
+16 | -0
 
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@ auto: sehr interessaner aspekt. sollte man sich mal durch den kopf gehen lassen.
aber die systh. ablehnung finde ich gut.
und diesen transparenzbericht auch.
zumal ich aber nicht weiß, weiviel von google da schon rausgestrichen wurde... ;-)
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26.10.2011 11:41 Uhr von Mensahib
 
+7 | -0
 
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finde: ich gut das google diese Anträge abgelehnt hat!
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26.10.2011 12:15 Uhr von usambara
 
+11 | -1
 
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Occupy San Fransico wurde heute mit Gummigeschossen & Gas aufgelöst
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26.10.2011 12:42 Uhr von Perisecor
 
+9 | -5
 
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@ Zeus35: Unglaubwürdig ist vor allem dein Kommentar, denn er zeigt, dass du keine Ahnung hast.

Weder sind US-Behörden übermächtig, noch erlaubt der Patriot Act jegliches handeln.
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26.10.2011 12:44 Uhr von DerMaus
 
+9 | -0
 
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Auch wenn Google Daten sammelt wie ein Verrückter finde ich dieses Verhalten (das Ablehnen der Löschanträge) vorbildlich.
Im Zuge der Wikileaksveröffentlichungen konnte man ja anhand von Paypal, Visa, Mastercard und AmazonServers sehen, dass es nicht unbedingt Gang und Gebe ist, sich gegen die US-Regierung und für Demokratie und Informationsfreiheit einzusetzen.

Danke, Google.
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26.10.2011 13:05 Uhr von Rechthaberei
 
+6 | -1
 
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Die meisten Zensuranfragen der Welt werden von: der BRD gestellt:

http://www.spiegel.de/...
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26.10.2011 15:35 Uhr von Sobel
 
+7 | -1
 
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Guter Witz: Google ist der lange Arm jeglicher westlichen Regierung. Schon diese News hier ist teilweise Blödsinn, da sie suggeriert, dass Google auch keine privaten Daten heraus gibt, was in Verbindung mit den Anträgen zur Löschung von Videos einhergeht, die "tatsächlich" nicht gelöscht werden.

Schaut man sich jedoch den Link von Rechthaberei an, sieht es schon wieder ganz anders aus!

Zitat spon:

"Anfragen in den USA (5950 Anfragen) wurden von Google in 93 Prozent der Fälle zumindest teilweise erfüllt, in der Türkei (73 Anfragen) und Russland (42 Anfragen) hingegen überhaupt nicht."

"Den Angaben im "Transparency Report" zufolge reichten deutsche Behörden von Januar bis Juni dieses Jahres 1060 Anfragen bei Google ein. Der Konzern erklärte, man sei in 67 Prozent der Fälle verpflichtet gewesen, Daten über seine Nutzer an die Behörden weiterzureichen."

[ nachträglich editiert von Sobel ]

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