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Amazon: Gewinneinbruch wegen Kindle Fire

Trotz Millionen von Vorbestellungen für das neue Tablet mit Android Betriebssystem ist der Gewinn des dritten Quartales vom weltgrößten Internethändler um ganze 73 Prozent gesunken, da es sich hierbei erst einmal nur um ein Verlustgeschäft handelt.

Der Umsatz hingegen stieg um 44 Prozent auf 10,88 Milliarden US-Dollar. Analysten von IHS Incorporated gehen davon aus, dass der Versandhausriese mit jedem verkauften Kindle Fire 19 US-Dollar verliert.

Allerdings tragen auch der Ausbau der Logistikzentren, Investitionen in Kindle und das digitale Geschäft zu den höheren Kosten bei. In den USA wird Kindle Fire ab dem 15. November 2011 verkauft.


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WebReporter: polotaxi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umsatz, Amazon, Gewinneinbruch, Kindle
Quelle: www.golem.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2011 07:25 Uhr von polotaxi
 
+1 | -5
 
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Schon übel, da bringt man ein neues Produkt raus und macht im Preiskampf erst einmal richtig miese. Hoffentlich zwingt sie das nicht dazu den Preis auf Kurz oder Lang stark anzuheben.
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26.10.2011 07:58 Uhr von saber_
 
+8 | -1
 
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amazon subventioniert ihre kindle reader....

der normale kunde wird an diesem geraet nicht rumschrauben und schoen das angebot von amazon in anspruch nehmen.... und dann kommt das geld droelffach wieder rein...


geschickte kundenbindung ;)
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26.10.2011 08:31 Uhr von Freddy_Frank
 
+1 | -10
 
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Kein Problem! Werden eben die (ohnehin niedrigen Löhne) weiter gesenkt, "günstige" Leiharbeiter eingestellt oder die Arbeitszeit hochgesetzt. (Wir haben hier in der Nähe zwei amazon.de Lager) Nebenbei könnten die "Top"-Manager dann noch ihr eigenes Gehalt anheben!
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26.10.2011 08:44 Uhr von JesusSchmidt
 
+5 | -3
 
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ist sowas in deutschland legal? schon bei den spielkonsolen wundert mich die stets geäußerte behauptung des (zumindest anfänglichen) verlustgeschäftes.
ruinöser wettbewerb ist in deutschland ansich verboten. man darf waren nicht ohne not mit verlust verkaufen.
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26.10.2011 08:49 Uhr von Mia1988
 
+6 | -0
 
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@freddy_frank: Hast aber ne schlechte meinung über die arbeitsqualität bei amazon. Bei Amazon verdient man eigtl. gar nicht so schlecht, in anderen branchen verdient man min ein drittel weniger. Leiharbeiter werden nur angefordet, weil sie keine anderen Leute mehr finden/kriegen. und die arbeitszeit kann auch nicht einfach hochgesetzt werden, da zumindest ein Lager von amazon in deiner nähe 3 schichten fährt und eine schicht davon 1 std weniger arbeitet als die anderen beiden. Dazu muss die Arbeitszeit erhöhung erst durch den Betriebsrat genehmigt werden, also so einfach wie du dir das vorstellst ist das nicht.
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26.10.2011 09:45 Uhr von onemanshow
 
+1 | -0
 
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das is doch die normale absatzkurve

erst im minus dann im plus dann sinkt wieder irgendwann der preis
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26.10.2011 09:59 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
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@cortexiphan: Musste auch an Rockefeller denken. Du kamst mir zuvor... :)
Sowas ist überall normal, wenn man mit Gewinne durch Folgegeschäfte rechnen kann. Schließlich sind alles Geschäftsleute und die haben nichts zu verschenken...
Ich war früher in einem Systemhaus beschäftigt und kann mich an Projekte erinnern, bei denen wir mit der Hardware 10-20% Minus gemacht haben, aber mit den Dienstleistungsstunden locker das dreifache dran verdient haben...