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RAMCloud: Rechenzentrum der Stanford Universität will auf Festplatten verzichten

Computerspezialisten der Stanford Universität haben angekündigt, dass sie die Verwendung von herkömmlichen Festplatten einstellen wollen und stattdessen die Daten im RAM-Speicher des Computers sichern wollen. Dieses Verfahren nennen sie RAMCloud.

Als Alternativen gibt es noch Solid State Drives (SSD), aber die Spezialisten haben ausschließlich die Verwendung von Dynamic Random Access Memory (DRAM) vorgeschlagen. Der Vorteil von DRAM ist die viel niedrigere Latenz, was die Zugriffszeiten auf die Daten verringert.

Nachteile sind der hohe Preis und die Abhängigkeit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Wird der Strom abgeschaltet, sind alle Daten verloren, seitdem setzt man auf ein konventionelles Sicherungsprogramm, um die Daten danach in der RAMCloud wiederherzustellen.


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WebReporter: Holst3n
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Universität, Festplatte, RAM, Rechenzentrum, Stanford
Quelle: gcn.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.10.2011 06:30 Uhr von Holst3n
 
+4 | -1
 
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Verschiedene Warez-Gruppen verwenden dieses Verfahren um ihre Daten zu sichern. Aber in der Größe gabs das noch nicht, schließlich studieren ca. 15000 Studenten an der Uni.
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26.10.2011 07:42 Uhr von AnotherHater
 
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@Holst3n: Wo hast du die Information bzgl. der Release Crews denn her? Das kann ich so einfach nicht glauben. Ansonsten eine gute News. :)

[ nachträglich editiert von AnotherHater ]
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26.10.2011 08:11 Uhr von AnotherHater
 
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@Sire_Tom_de_Jank: Das ist mir schon klar. Da es aber total unrealistisch ist, habe ich nach der Quelle dieser Info gefragt. Was meinst du denn, wie viele GB so jemand im RAM halten müsste? Und dann ist einmal kurz der Strom weg und dann hat man den Salat. Das kann ich so einfach nicht glauben, zu mal ich noch nie davon gelesen oder gehört habe. Bisher las man immer, dass sich beim Hochnehmen einer Crew (jede Menge) verwertbare Daten finden ließen.

Was ich mir hingegen sehr wohl vorstellen könnte, ist die klassische Festplattenverschlüsselung, bei der der Schlüssel im RAM gehalten wird und jeweils nur die Daten entschlüsselt werden, auf die man gerade zugreifen will. Kann es sein, dass ihr da was durcheinander werft?

[ nachträglich editiert von AnotherHater ]
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26.10.2011 08:24 Uhr von lealoKay
 
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dram sehr teuer? na dann viel spaß sollten sie mal auf static ram setzen (zb CPU Cache) der is um einiges teurer aber viel schneller da Zugriffszeit sehr gering.
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26.10.2011 08:58 Uhr von JesusSchmidt
 
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"Wird der Strom abgeschaltet, ...": "Wird der Strom abgeschaltet, sind alle Daten verloren, seitdem setzt man auf ein konventionelles Sicherungsprogramm..."

hä? seitdem?
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26.10.2011 09:07 Uhr von Tuvok_
 
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@BastB: Wenn ich so an die Cloud Ausfälle in den letzten Monaten Denke bei größen wie Amazon... die sollten wissen wie es geht und da hat dann die USV ! versagt / nicht umgeschaltet etc...
Das ganze wird einfach ein gigantischer RAM Cache, der ne ganze weilen brauchen wird, wenn es mal kracht, bis er wieder Online ist wenn einige TB Daten wieder neu geladen werden müssen... Seeehr Riskantes Konzept !
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26.10.2011 10:11 Uhr von Wurstachim
 
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interessant: und was passiert beim stromausfall? alles weg xDausserdem wieviel ram wollen die denn dafür verwenden und dann ne cloud damit aufbauen.... ich weiss ja nicht so recht... warscheinlich nur ne dumme spielerei und am ende ärgern sich alle drüber
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26.10.2011 11:18 Uhr von ChickenCowboy
 
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Bezüglich der Warezgruppen: Zu lesen war immer wieder, dass Anbieter solcher Warez-Seiten die Serverlogs, sowie alle Laufzeitdaten (Cache) soweit möglich im RAM halten, so dass diese auf den Endnutzer hinweisenden Daten vernichtet werden, sobald der Computer ausgeschaltet wird. Wer nun glaubt das sei mörderlich clever irrt. Die Ermittlungsbehörden besitzen mittlerweile spezielle Hardware, die z.B. über hotswapping-fähige Steckplätze an den entsprechenden Computer angeschlossen wird und von dort aus den RAM auf einem externen Datenträger schreibt. Wenn ich so an Bundestrojaner und co. denke, kann man einen solchen auch einfach vorher einschleusen und die Daten auf der Platte sichern, um anschließend lächelnd und gemütlich herein zu spazieren.

@Tuvok_
Du sprichst mir aus der Seele! Abgesehen von den äußerst zweifelhaften Datenschutzrichtlinien der meisten Anbieter. Meine Daten in Ungarn irgendwo in einem Rechenzentrum in der Pampa und dann demnächst noch im RAM... nein danke. Zumal sich dank RAM sicherlich noch größere Speichereinheiten bauen lassen, da man ettliche Flaschenhälse beseitigen kann, wird das mit einem Backup auf ein vergleichsweise langsames Festspeichermedium bestimmt auch nicht super funktionieren.
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26.10.2011 11:25 Uhr von NGC4755
 
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Ich frag mich wann: entlich mal MRam mit ordentlichen Kapazitäten rauskommt und
zu vernünfitigen Preisen. Der ist nämlich Stromausfallsicher.
http://de.wikipedia.org/...
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26.10.2011 20:39 Uhr von wombie
 
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Stromausfall ist nicht so relevant: Serverfarmen haben grundsaetzlich schonmal mehrfach redundante Stromversorgung. Faellt der Netzstrom aus, springen erstmal Batterien ein. Dann wird normalerweise ein Generator hochgefahren der dann zumindest fuer ein paar Stunden, wenn nicht gar Tage, die Stromversorgung sichert - selbst wenn nicht nachgetankt wird.

Im Grunde kann man dann auch den Servern ein Signal geben wenn´s eng wird: "Sichere deine Daten, in 15 Minuten ist der Strom weg."

Alles nicht so wild. Selbst zuhause hat mein Server fuer gut 2 Stunden Batteriestrom, zumal der bei Stromausfall alle nicht benoetigten Dienste runterfaehrt.

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