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Insolvenz von Leo Kirch: Ex-Chef der Deutschen Bank führte Gespräche über Springer-Aktien von Leo Kirch

Leo Kirch wird den Ausgang des Rechtsstreit der KGL Pool gegen die Deutsche Bank vor dem Oberlandesgericht München nie erfahren. In dem Gerichtsverfahren geht es um ein neun Jahre zurückliegendes Interview des früheren Bankmanagers Rolf Breuer bezüglich des untergegangenen Kirch-Imperiums.

Ein Vergleich erscheint aussichtslos. Im Januar 2002 hatte sich Breuer über die Liquidität des Konzerns pessimistisch geäußert, und zwar bei einem Interview mit dem US-Fernsehsender "Bloomberg". Durch dessen Äußerungen sei die Insolvenz der Kirchgruppe ausgelöst worden. Kirch selbst war nie Verfahrensbeteiligter.

Davor soll er mit der WAZ-Gruppe Absprachen getroffen haben. Die Rechte der insolventen Kirchgruppe vertritt die KGL Pool vor Gericht. Der Ex-Chef der Deutschen Bank Breuer sagte aus, er habe sich seinerzeit mit Verlegern über die Aktienanteile von Kirch am Axel-Springer-Verlag unterhalten und über das Pfandrecht aufgeklärt.


WebReporter: frosch_oder_prinz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Chef, Insolvenz, Deutsche Bank, Springer, Leo Kirch
Quelle: www.sueddeutsche.de

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