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Universität Zürich: Studie liefert neue Zahlen zum Klimawandel

Laut einer neuen Studie der Universität Zürich läuft uns die Zeit zur Stoppung des Klimawandels davon. Dies alleine ist noch keine Neuigkeit, jedoch liefern die Autoren der Studie, unter der Leitung von Dr. Joeri Rogeli, neue interessante Zahlen.

Damit die maximale globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius - laut Experten der Grenzwert für einen gefährlichen Klimawandel - bis zum Ende des Jahrhunderts nicht überschritten wird, muss, mit einer Wahrscheinlichkeit von 66 Prozent, der Höchstwert der globalen Emission vor dem Jahr 2020 erreicht werden.

Im Jahr 2020 müssen die Emissionen auf 44 Milliarden Tonnen zurückgefahren werden, im Jahr 2010 hatte man vergleichsweise 48 Milliarden Tonnen Emissionen verbucht. Bis 2050 muss der Wert vom Jahr 1990 in Höhe von 20 Milliarden Tonnen wieder erreicht werden. Ohne weitere Maßnahmen steigen die Emissionen bis 2020 auf rund 56 Milliarden Tonnen.


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WebReporter: DEvB
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Universität, Zürich, Klimawandel, Zahlen
Quelle: www.independent.co.uk

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2011 16:53 Uhr von DEvB
 
+3 | -4
 
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Hiermit gebe ich meinen Einstand als Webreporter. Ich hoffe meine Zusammenfassung gefällt. Zum Artikel: Sicherlich ist der Klimawandel nach wie vor sehr umstritten und auch diese Zahlen sind bestenfalls als Einschätzung zu gebrauchen. Andere Studien kommen mit Sicherheit auf andere Ergebnisse. Dennoch waren mir die Zahlen vor dem Lesen des Artikels nicht bekannt und ich halte sie für sehr informativ. Als Standortanalyse im Kampf gegen den Klimawandel sind sie sicherlich gut zu gebrauchen.
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25.10.2011 18:18 Uhr von heme45
 
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ja schon klar wir deutschen retten die Welt ,in dem wir C02
einsparen .
Oder wer soll außer uns noch C02 einsparen ?
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25.10.2011 19:13 Uhr von Leeson
 
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@DEvB: Ich habe da einen kleinen Einwand, nicht der Klimawandel an sich ist umstritten,
sondern der durch den Menschen gemachten Klimawandel ;)

Das Klima ist keine Konstante und der Geschichte de Erde!
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25.10.2011 19:23 Uhr von heme45
 
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@DEvB: Das sehe ich auch so .
Was wäre denn ,wenn es in den nächsten 1000 Jahren
wieder arschkalt werden würde ?*brrrrrrrrrrr *
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25.10.2011 19:33 Uhr von Katzee
 
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Seltsam: Bereits vor 2 Jahren behauptete andere "Wissenschaftler", dass sich der Klimawandel ohnehin nicht mehr stoppen ließe. Lediglich eine Verlangsamung sei noch möglich, wenn auch nicht sehr wahrscheinlich. http://www.n-tv.de/...

Also: Was bringen die Äusserungen von "Wissenschaftlern", wenn sie sich doch alle nur widersprechen?
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25.10.2011 20:07 Uhr von DEvB
 
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kleine Anmerkung: Erst mal vielen Dank für eure Kommentare. Nur eine kleine Anmerkung meinerseits: Ich habe hier einen Artikel zu einer Studie zusammengefasst und habe mich bemüht dies möglichst wertneutral zu machen (Ich dachte das ist der Sinn dieser Seite). Scheint mir aber nicht gelungen zu sein... Sicherlich kenne ich auch andere Meinungen zu diesem Thema und kenne auch die Einwände die ich hier höre. Ich persönlich denke nicht, dass ich so ein komplexes Thema gänzlich überblicken kann und halte mich deswegen lieber an die Quellen die ich finde, anstatt meine persönliche Meinung dazu zu sagen. Nur soviel: Ob es nun eine menschenverursachte Klimaerwärmung gibt oder nicht: Ich halte es für einen großen Fehler einen so wertvollen Stoff wie Erdöl in so großen Mengen zu verbrennen wie wir das tun. Mit dieser Ressource kann man soviel besseres machen, aber wir verbrennen mal eben innerhalb von 100-150 Jahren die kompletten Weltreserven...
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25.10.2011 22:17 Uhr von Leeson
 
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@DEvB: Da hast du recht! ;)
Was mir aber gerade, als ich "Mit dieser Ressource kann man soviel besseres machen" gelegen habe, eingefallen ist, dass man CO2 wieder zu Kohlenstoff umwandeln kann.
Dieser Vorgang ist zwar z.Z. aufwendig und teuer aber wenn das Öl mal alle ist, womit soll man dann Geld verdienen?

Genau! Dann kann man das ganze CO2, was wir Jahrzehnte lang sinnlos in die Atmosphäre geblasen haben, unter teurer Bezahlung umwandeln.
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25.10.2011 22:33 Uhr von DEvB
 
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@Leeson: Davon habe ich noch nicht gehört. Wenn das stimmt und es irgendwann mal wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden kann, wäre das sicherlich eine tolle Sache!
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25.10.2011 23:41 Uhr von Again
 
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Katzee: "Was bringen die Äusserungen von "Wissenschaftlern", wenn sie sich doch alle nur widersprechen?"
Kommt auf die Szenarien an. Von was gehen die Wissenschaftler aus? Von dem theoretischen Szenario, dass von heute auf morgen alle künstlichen CO2-Quellen abgestellt werden können? Beziehen sie wirtschaftliches Wachstum und technischen Fortschritt mit ein? Je nachdem können beide Arbeiten "richtig" sein.
Um konkret zu deiner Frage zu kommen: Die Äußerungen zeigen, dass es relativ kritisch aussieht und man vielleicht mal umdenken sollte. Wenn man nicht unter 2°C bleiben kann, bedeutet es nicht, dass jetzt eh alles egal ist, alles egal ist und man Methan und CO2 freisetzen sollte, wie man gerade lust hat.
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26.10.2011 08:41 Uhr von Smoothi
 
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@DEvB: gut geschreiben, weiter so
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26.10.2011 08:50 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@Katzee: "Was bringen die Äusserungen von ´Wissenschaftlern´, wenn sie sich doch alle nur widersprechen?"
Das gehört zur Diskussion. Traurig wäre es, wenn es keine pluralistische Meinungsbildung mehr geben würde.

Man sollte nicht vergessen, daß die Medien die Schaltzentrale sind, die dazu führt, ob Informationen breiter gestreut werden oder nicht.

Angesichts der Oligopolisierung der Medienlandschaft ist es schon wichtig, eine breite Meinungsbildung zu bekommen.

Und man sollte beachten, daß sich auch Wissenschaftler in ökonomischen Zusammenhängen bewegen.

Eine breite Meinungsvielfalt ist zwar anstrengend, wird aber in dem Augenblick weniger anstrengend, wenn aufgrund von Meinungen der eigene Geldbeutel berührt wird.
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26.10.2011 12:02 Uhr von Katzee
 
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@ Sag_mir_Quando_sag: Bist Du wirklich so naiv zu glauben, diese unterschiedlichen Studien dienten einer Diskussion? Wissenschaftliche Studien werden nicht schlecht bezahlt und dienen meist lediglich einer Lobby, die hinter der Finanzierung steht. Und den Damen und Herren Wissenschaftlern geht es einzig und allein darum, sich in der wissenschaftlichen Welt einen Namen zu machen und im Gespräch zu bleiben, was sich wiederum in ihren Dotierungen niederschlägt.

Tatsache ist, dass es keine wirklich nachweisbaren Fakten zum Klimawandel gibt. Es wird spekuliert und herum gedeutet - gerade in die Richtung, aus der finanzielle Mittel fließen. Nach in den 70er Jahren des 20. Jhds sprachen die "Wissenschaftler" von einer drohenden Eiszeit (und nicht als Folge einer Klimaerwärmung), obwohl schon damals der Ausstoß an klimaschädlichen Gasen nicht gerade gering war.

Der einzige sichere Fakt ist, dass wir auf alles vorbereitet sein sollten: Klimaerwärmung ebenso wie Klimaerkaltung. Leider habe ich bisher noch nicht eine "wissenschaftliche Studie" gesehen, die sich damit befaßt, wie wir uns auf einen möglichen Wandel einstellen können und welche Schutzmaßnahmen getroffen werden sollten. Das mag wohl daran liegen, dass eben doch niemand wirklich weiß, was kommen wird.
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26.10.2011 19:40 Uhr von Again
 
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Katzee: "Tatsache ist, dass es keine wirklich nachweisbaren Fakten zum Klimawandel gibt. "
Der Mechanismus ist bekannt, kann modelliert werden und die Modelle spucken die gemessenen Werte der Vergangenheit aus. Ist schon mal nicht schlecht. Auch vorausgesagte Werte treffen relativ gut zu.

"Nach in den 70er Jahren des 20. Jhds sprachen die "Wissenschaftler" von einer drohenden Eiszeit"
Das war ein geringer Anteil der Wissenschaftler.
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27.10.2011 15:45 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Naivität: "Bist Du wirklich so naiv zu glauben, diese unterschiedlichen Studien dienten einer Diskussion?"
Ich verstehe Ihre Frage nicht.

Ich schrieb:
"Und man sollte beachten, daß sich auch Wissenschaftler in ökonomischen Zusammenhängen bewegen."

"Der einzige sichere Fakt ist, dass wir auf alles vorbereitet sein sollten: Klimaerwärmung ebenso wie Klimaerkaltung."
"SOLLEN" wir denn auf alles vorbereitet sein? Wer hat denn entschieden, daß wir auf alles vorbereitet sein sollen? Ich kann das nirgends erkennen. Ich kann nur erkennen, daß neue Märkte geschaffen werden SOLLEN. Warum ist der Council on Foreign Relations so aktiv in diesem Bereich? Das deutet doch darauf hin, daß ganz andere Interessen wirksam sind, als "uns" auf irgendetwas vorzubereiten.

Sie schrieben:
"Leider habe ich bisher noch nicht eine ´wissenschaftliche Studie´ gesehen, die sich damit befaßt, wie wir uns auf einen möglichen Wandel einstellen können und welche Schutzmaßnahmen getroffen werden sollten." Genau dieser Umstand deutet doch darauf hin, daß es gar nicht um das Klima geht.

"Das mag wohl daran liegen, dass eben doch niemand wirklich weiß, was kommen wird."
Das kann zweierlei bedeuten: Erstens - man will die Märkte - also die Bevölkerung - nicht mit Horrorszenarien á la Roland Emmerich kaputt machen. Zweitens - oder aber es gibt gar keine wetterbezogenen Horrorperspektiven, so daß eine fiktive Angstkampagne lediglich dazu dient, die Bevölkerung für neue Märkte mürbe zu klopfen.

"Eine breite Meinungsvielfalt ist zwar anstrengend, wird aber in dem Augenblick weniger anstrengend, wenn aufgrund von Meinungen der eigene Geldbeutel berührt wird."
Analyse ist immer noch besser, als die immerwährenden Mantras hinzunehmen.

"Und den Damen und Herren Wissenschaftlern geht es einzig und allein darum, sich in der wissenschaftlichen Welt einen Namen zu machen und im Gespräch zu bleiben, was sich wiederum in ihren Dotierungen niederschlägt."
Das mag bei jüngeren Personen der Fall sein, gesetzte Persönlichkeiten - mit Ausnahme der Machtgeilen - sind aber für so etwas nicht mehr zu haben. Deshalb fangen ja auch viele nach ihrer Pension an zu plappern.

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