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Prenzlau: Erstes Wasserstoff-Hybridkraftwerk der Welt geht in Betrieb

Im brandenburgischen Prenzlau geht heute das weltweit erste Kraftwerk in Betrieb, welches Wasserstoff, Wind und Biogas kombiniert. Bis zu 9.000 Haushalte können durch drei Windturbinen mit Strom versorgt werden. Zudem wird mit der überschüssigen Energie durch Elektrolyse Wasserstoff gewonnen.

Dadurch kann ein Teil der Energie gespeichert werden. In windarmen Zeiten kann dieser gemeinsam mit Biogas eingesetzt werden, um Strom und Wärme zu produzieren. Die Gesamtkosten von 21 Millionen Euro wurden sowohl durch Fördermittel von Land und Bund, als auch durch private Investoren getragen.

In Berlin wird der Wasserstoff aus der Uckermark an Tankstellen angeboten, wodurch das Energieunternehmen Enertrag zum ersten Lieferanten von regenerativ, also CO2-frei, erzeugtem Wasserstoff wird. Eine Tankstelle für Flughafen-Fahrzeuge sei in Planung. Eine Versorgung von Flugzeugen soll folgen.


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WebReporter: omar
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Welt, Brandenburg, Betrieb, Kraftwerk, Wasserstoff
Quelle: www.heute.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2011 18:09 Uhr von hofn4rr
 
+6 | -0
 
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"" wird mit der überschüssigen Energie durch: Elektrolyse Wasserstoff gewonnen. ""

wenigstens fängt man mal damit an die überschüssige energie sinnvoll zu nutzen.... bisher wurde der überschüssige subventionierte strom fast zum nulltarif über die strombörse ins ausland verschenkt.

z. b. nach österreich oder in die schweiz, wo mit unserem teueren ökostrom deren pumpspeicherkraftwerke mit wasser gefüllt werden.

wasserstoff zu erzeugen und auch zu speichern, um bei bedarf auch verbrennen zu können, erscheint doch wegweisend zu sein.

man müsste damit halt nur mal damit flächendeckend anfangen.
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25.10.2011 22:53 Uhr von Shedao Shai
 
+2 | -0
 
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würde sowieso kaum funktionieren Wasserstoff hat egal ob verflüssigt oder mittels Druck komprimiert eine extrem geringe Dichte. Einen stationären Speicher aufzubauen ist kein Problem da Gewicht und Volumen keine Rolle spielen. Bei einem Flugzeug sieht es aber komplett anders aus. Wo soll der Wasserstoff untergebracht werden, vor allem da die Tanks in den Tragflächen für Wasserstoff extra dick isoliert oder eben verstärkt werden müssten. Die Treibstoffkapazität wäre lausig...
Mal ein Beispiel: Die Saturn V Rakete nutzte in der ersten Stufe Sauerstoff und Kerosin. In der zweiten Stufe Sauerstoff und Wasserstoff. Nun müsste die zweite Stufe eigentlich wesentlich kleiner sein als die erste. Sie ist aber fast genauso groß, da der Wasserstoff einfach unglaublich viel Platz braucht.
Ich sehe Wasserstoff als eine sehr gutes Möglichkeit überflüssigen Strom zu speichern. Zusammen mit stationären Brennstoffzellen kann dieser auch wieder effektiv verstromt werden, sodass nicht zu große Verluste entstehen.

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