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Elektroautos: 1.000 Kilometer Reichweite durch Toyotas neue Batterie

Elektroautos haben es aufgrund der niedrigen Reichweite sehr schwer sich auf dem Automobilmarkt zu etablieren. Toyota könnte dieses nun geändert haben. Man habe eine neuartige Batterie entwickelt, die eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern erreichen könnte.

Diese neue Reichweite würde etwa das Fünffache des aktuell Möglichen bedeuten. Frühestens im Jahre 2015 vermutet Toyota eine Markteinführung dieser Batterien.

Batterien für Elektroautos sind einer der teuersten Bestandteile dieser, weshalb man bei Toyota weiterhin an günstigeren Lösungen forschen wolle. Einige weitere Entwicklungen laufen bereits, wie beispielsweise eine drahtlose Ladestation oder schnellere Ladegeräte.


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WebReporter: kostenix
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Toyota, Elektroauto, Batterie, Reichweite
Quelle: www.trendsderzukunft.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2011 11:04 Uhr von kostenix
 
+22 | -2
 
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Ich finde Elektroautos toll... Da ich eh kein Raser bin und mein Auto generell nur für den Stadtgebrauch habe, muss es keine PS im dreistelligen Bereich haben. Hoffentlich werden die Dinger bald günstiger.
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25.10.2011 11:25 Uhr von Urrn
 
+36 | -1
 
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Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber kann es sein dass sich unsere heimische Autombilindustrie zu sehr auf den Verbrennungsmotor-Lorbeeren ausruht? Die wirklichen Fortschritte im Bereich Elektromobilität sehe ich aktuell hauptsächlich aus den USA und Japan kommen... wenn Deutschland auch in Zukunft noch mithalten will, sollte die Industrie vielleicht etwas mehr in R&D investieren, oder?

@Autor: Sehr informative News! :)

[ nachträglich editiert von Urrn ]
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25.10.2011 11:39 Uhr von Peter323
 
+6 | -0
 
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@Urrn: Stimmt leider, es muss noch mehr investiert werden.

Ich denk aber eher, dass die Deutschen Hersteller in ihren R&D Abteilungen durchaus ordentlich Ressourcen in die Entwicklung und Optimierung des E-Antriebs investieren und dass diese schon mit Sicherheit sehr ausgereift sind, aber alle noch auf gescheite Akkus warten.

Problem bei den Akkus ist nach wie vor, dass er richtig teuer, schwer und eine geringe Haltbarkeit hat.
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25.10.2011 11:41 Uhr von Gleed
 
+18 | -2
 
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Batterietechnik: Das Schlimme ist meiner Meinung nach nicht einmal, dass die Reichweite begrenzt ist (nicht jeder wird täglich mehrere 100km zurücklegen müssen), sondern dass die Akkus sehr schnell degenerieren.

Ich sehe das an meinem Notebook: Obwohl nicht so häufig verwendet, hat der Akku nach 1 1/2 Jahren nicht einmal die Hälfte der ursprünglichen Kapazität. Wenn das bedeutet, dass ich bei einem Elektroauto nach spätestens 3 Jahren einen neuen Akku für mindestens 10.000€ kaufen muss, dann ist damit weder der Umwelt geholfen, noch meinem Geldbeutel. Und im Gegensatz zum Notebook ist ein Auto den Außentemperaturen ausgesetzt... Was das für Akkus heißt, dürfte jeder wissen.

Meiner Meinung nach sollte man endlich wieder verstärkt auf Brennstoffzellen setzen. Die Energiedichte von Wasserstoff ist hervorragend, man kann sehr schnell tanken und die Erzeugung ist relativ simpel, was eine Herstellung vor Ort ermöglicht.
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25.10.2011 11:47 Uhr von Blood_raven989
 
+5 | -1
 
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Ich glaube das deutsche Unternehmen auch in diese Richtung forschen Urrn. Nur die sagen erst was wenn es vollständig Entwickelt ist und nicht wie toyota 4 Jahre vor eventueller Markteinführung.

[ nachträglich editiert von Blood_raven989 ]
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25.10.2011 11:50 Uhr von Peter323
 
+8 | -0
 
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@Gleed: Problem bei Wasserstoff ist, dass man das im Auto nicht wirklich absolut dicht lagern kann.
Wasserstoff kann praktisch im gesamten Treibstoffsystem überall entweichen :)
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25.10.2011 11:58 Uhr von Hoschman
 
+3 | -1
 
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@ gleed: dir ist aber schon klar, das die akkus im auto nicht vergleichbar sind mit notebook akkus oder?

in autos kommen LiFePO4 akkus zum einsatz, welche eine ausbeute von 80 % leistung vom neuwert bei 3000 ladezyklen garantieren.
bei 5000 ladezyklen sind dies noch 70 %.

was bedeutet das?
wenn du dein auto jeden tag lädst, kommste fast 10 jahre hin mit dem akku bei 80 % leistung.
bedeutet wenn dein auto 500km am anfang fährt, fährt es nach 10 jahren noch 400km.

eine degeneration ist also zu sehen, aber wie bei nem notebook definitiv nicht.


@ news


wundert mich nicht, das toyota oder eher die japaner da was neues raushauen.
so gut wie alle akkus die qualität haben kommen aus japan.
und sollte es toyota auch nur schaffen, ne 500 km reichweite für nen moderaten preis zu liefern, so ist dies der tot für die verbrennungsmotoren... und ratet mal wer was dagegen haben könnte?
könnt ihr euch vorstellen, was der wegfall von benzin für ein chaos auf der welt nachsich ziehen würde?

kein bohren nach öl, alle ölfirmen auf einen schlag pleite... millionen arbeitslose... tankstellen? wozu denn noch?
jeder baut sich ne stromtankstelle in seine garage und ab.

also so sehr ich auch elektroautos begrüße und darauf hoffe das sie sich durchsetzen..... angst habe ich trotzdem vor den folgen.
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25.10.2011 12:00 Uhr von SN_Spitfire
 
+6 | -2
 
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Eine ernsthafte Frage: Ich frag mich schon immer, warum man nicht Autodächer als Energiesammler nutzt.
Einfach Solarzellen aufs autodach und tagsüber das Auto aufladen lassen.
Natürlich ist das nicht sinnvoll, sowas als alleinige Energiequelle zu betreiben, da es auch mal schlechte Tage gibt, aber zumindest um mit einem kleinen Flitzer zur Arbeit zu kommen und wieder zurück.

Ich würde liebend gern auf ein Elektrofahrzeug umsteigen, welches mich emissionsfrei zu meiner Arbeitsstelle bringt und wieder zurück. Für den Urlaub dann ein "normal" betriebenes Fahrzeug.
Solange die Preise aber exorbitant hoch bleiben für solche Elektrofahrzeuge, lohnt es sich für mich nichtmal ansatzweise umzusteigen.

Zum Thema deutsche autohersteller muss man nichts sagen. Frägt man bei denen nach, kommt immer als Ausrede: Ja wir haben da was in Entwicklung.
Um überhaupt was vorweisen zu können, bauen sie es in Fahrzeuggattungen ein, die sich eh 50% der Bevölkerung nie leisten werden. Solange man mit Otto-Motoren noch genug Profit erhält, wird sich dahingehend noch lange nichts ändern.
Leider müssten die Hersteller regelrecht dazu gezwungen werden, aber die Politik und die Hersteller bewerfen sich ja gegenseitig mit Wattebäuschen.
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25.10.2011 12:03 Uhr von jpanse
 
+1 | -0
 
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Hoschman: Aber irgendwer muss die gesteigerte Nachfrag nach Akkus abdecken...und auf Erdöl kann man über Nacht auch nicht einfach verzichten.

Aber es wird auf jeden Fall weitreichende Konsequenzen haben, da gebe ich Dir Recht.
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25.10.2011 12:19 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -0
 
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Hoschman Oel wird nicht nur zur Produktion von Treibstoffen verwendet...es wird auch zur Produktion von Kunststoffen etc benoetigt, also so drastisch duerfte das nicht ausfallen....sicher, der Verbrauch geht um einiges zurueck, aber da wird dann nicht alles zu Grunde gehen...klever ist natuerlich derjenige, der sich auf einem laufenden System ausruht, sondern der, der sich parallel dazu auch mit neuen Perspektiven beschaeftigt....oder, derjenige, der sich damit beschaeftigt, neue Perspektiven im Keim zu ersticken, das geht einfacher...
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25.10.2011 13:29 Uhr von MarcTaleB
 
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@SN_Spitfire: Das habe ich mich auch immer gefragt.
Bis ich irgendwann mal irgendwo irgendwie was von dem Problem gelesen habe, daß Solarstrom nicht direkt gespeichert werden kann.
Ehrlich gesagt habe ich auch nicht verstanden, warum bis jetzt konnte mir auch keiner erklären, ob das richtig ist.
Deshalb hoffe ich mal inständig, daß hier jemand diese Frage beantworten kann!
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25.10.2011 14:00 Uhr von aquarius565
 
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Klar: Jetzt haben die Japaner ne Methode entwickelt wie man mit einer Batterieladung 1000 km weit fahren kann und schon kommen Zweifel aus Deutschland.
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25.10.2011 14:31 Uhr von onemanshow
 
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@urrn & co: keine angst die deutschen automobilbauer machen schon genug in der richtung blos wird wenig bekannt.. blos es is doch so zu erst wird was soo lange benutzt bis es wirklich nicht mehr anderst geht dann erst werden neuerungen eingeführt sobald ein hersteller so ein auto raushaut werden andere schon nachkommen soviel ist sicher und deutschland einer der führenden automobil bauer auf der welt wird nicht so dumm sein und in der richtung nichts tun... zumal wie auch toyota erkannt hat die technik noch nicht ausgereift ist, bzw noch nicht billig auf den markt kommen könnte
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25.10.2011 14:51 Uhr von Leeson
 
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Die: werden schon genug Technik in den Schubfächern haben ;)
Kein Unternehmen in dieser Größe schaut nicht in die Zukunft!
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25.10.2011 15:36 Uhr von onemanshow
 
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@leeson: genau so seh ich das auch... aber andere nicht... sowies aussieht
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25.10.2011 15:39 Uhr von Keylon
 
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skalierbarkeit? ich bin ja nur Laie aber ich glaube das dieser Akku nicht gerade ein einfacher LiPo Akku ist sondern zig seltene Materialien benutzt. Daher kann ich mir sowas nicht als Massenprodukt vorstellen.

Außerdem scheint das Laden ja nach wie vor ein Problem zu sein. Es ist ja schön wenn mich meni Auto 1000km weit bringt aber wenn ich dann erstmal einen Tag lang laden darf hab ich auch nichts gewonnen.

Ich denke auch das Brennstoffzellen die Zukunft sind!
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25.10.2011 16:06 Uhr von Leeson
 
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Was ist denn mit: der ganzen Technik die Ford in seinen Neuen eingebaut hat und groß bewirbt!?
Das sind Techniken die schon vor Jahren in allen Autos stecken könnte!

Aber nein, man muss immer erst ein Punkt abwarten,
an dem neue Innovationen gebraucht werden.
Damit man wieder eine kleine Überraschung und Lockmittel hat!
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25.10.2011 16:56 Uhr von d.h
 
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So lange Elektroautos nicht in ungefähr gleicher Geschwindigkeit wie ein normales Auto "betankt" werden können sind sie keine alternative. Für mich jedenfalls nicht!
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25.10.2011 22:29 Uhr von Leeson
 
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Brennstoffzelle: http://de.wikipedia.org/...

Mit einer Brennstoffzelle ist man zwar etwas unabhängiger aber ich brauche genauso Tankstellen.
Aber was kostet das?

Die Umwandlung von Wasser zu Wasserstoff hat ein Wirkungsgrad von 70%, eine Brennstoffzelle einen vom ca 38%.
Man verliert also ca 75% an Energie, wenn ich aber gleich einen Akku lade, habe die beiden verlustbehafteten Energieumwandler nicht mit drin!
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26.10.2011 07:48 Uhr von Suzaru
 
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naja BMW entwickelt doch grade lithium Ionen Akkus mit Silikon Gelfüllung, die haben in den ersten Tests eine 5fach höhere Leistung als die bisherigen mit Kolhenstofffüllung. Ich würde nicht sagen das deutsche Hersteller NICHTS entwickeln :D

Aber die Japaner bringen auch gerne mal Halbfertige Sachen auf den Markt um DAS als erster anzubieten. Siehe 8Gang Automatik vom Lexus. Die kam im Stadtverkehr überhaupt nicht zurecht, wildes rauf und runtergeschalte. Das hat BMW dann schon besser gemacht ^^


Achja zum Thema: Elektroautos sind nicht die Zukunft. Brennstoffzellen ist das angestrebte Optimum. Deutsche Hersteller forschen auf dem Gebiet sehr ausgiebig. Ein Freund von mir arbeitet an der Entwicklung von Brennstoffzellen für Handys
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26.10.2011 12:10 Uhr von sicness66
 
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Einfach mal: den Bericht in der ZDF-Mediathek von "37 Grad" anschauen. Dort sieht man wie der deutsche Automobilsektor den Trend zum Elektroauto komplett verpennt hat. 2009/10 (wenn ich mich nicht irre) hat man großspurig die Marktreife für Elektroautos in Deutschland angekündigt. Was ist bis heute passiert ? Nichts! Prototypen hat man gebaut, die im Vergleich zur Konkurrenz lächerlich sind.

Das Problem wird allerdings auch die Infrastruktur sein. Denkt der Automobilsektor nicht um, wird es auch langfristig keine Enegergietankstellen geben. Und jedes mal in irgendeinem Laden nach Strom zu fragen ist auch lästig.
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26.10.2011 13:38 Uhr von SN_Spitfire
 
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@sicness66: ist das auch der Beitrag, wo sie einen 1er Golf mit einem neuen 5er Golf vergleichen? Wo am Ende der neue Golf mehr verbraucht als der Alte, aber mit einem "BlueMotion" Aufkleber als besonders sparsam angepriesen wird.
Was hab ich gelacht bei dem Beitrag, da er genau das zeigt, was seit langem schon der Fall ist.

Schaut man den Benzinverbrauch der Fahrzeuge hat, hat sich seit fast 10 Jahren rein GAR NICHTS geändert, was den Verbrauch angeht. Hier haben die meisten Hersteller eben doch lieber Lobbyarbeit betrieben.

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