Paläontologie: Neue Erkenntnisse über das Aussterben der Mammuts
Forscher der Universität von Western Ontario in London (Kanada) untersuchten jetzt den Zahnschmelz von Mammutfossilien. Aufgrund des Ergebnisses schließen die Forscher daraus, dass die Mammuts nicht wie bisher angenommen durch eine große Dürre ausstarben.
Bei der Zahnschmelzanalyse fanden sie unter anderem Sauerstoff-Isotope, die auf ein warmes und trockenes Klima hinweisen. Wiederrum ergab ein anderes Isotop, dass genug Regen fiel, sodass genügend Nahrungspflanzen vorhanden waren.
Die Forscher gehen davon aus, dass die Mammuts wie heutige Elefanten die grünen Flächen des Landes aufsuchten und so natürlich eine leichte Beute für ihre Jäger waren. Das amerikanische Mammut starb also vor 11.000 Jahren sehr wahrscheinlich durch seine Jäger und einen leichten Klimawandel aus.