China: Klimawandel treibt Gletscherschmelze dramatisch voran
Forscher der chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking haben nun die Auswirkungen des Klimawandels auf die rund 24.000 Gletscher im Himalaya und im Südwesten von China studiert.
Das Ergebnis ist beunruhigend. So beobachteten sie "beträchtliche Temperatursteigerungen" und einen "dramatischen Rückgang der Gletscher". Der Yalkong-Gletscher in den Gangrigabu-Bergen verzeichnet z.B. einen Rückgang von über 1.500 Metern binnen der letzten 21 Jahre.
Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich, dass die Masse der Gletscherseen zunimmt. Die Folgen der Gletscherschmelze sind verheerend, denn sie können Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen. Zudem gehören Gletscher zu tausenden Ökosystemen "und spielen eine entscheidende Rolle in der Versorgung der Bevölkerung.", so weiter in der Studie zu lesen.