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Düsseldorf: Fahrgast durfte mit Erlaubnis vom Schaffner in Mülleimer der Bahn pinkeln

Ein 53-jähriger Schaffner der Deutschen Bahn hat Klage gegen seinen Arbeitgeber eingereicht. Er weigert sich, die geforderten 100 Euro wegen eines Dienstvergehens zu zahlen.

In einer Samstagnacht erlaubte der Schaffner einem Fahrgast, in einen Mülleimer der 1. Klasse zu urinieren. Bis zum nächsten Bahnhof hätte es der Gast nicht mehr ausgehalten und um kein Aufsehen zu erregen, habe er ihn in die erste Klasse geschickt, so der 53-Jährige.

Doch der Fahrgast wurde prompt von einem weiteren Zugbegleiter erwischt, der daraufhin den Vorfall meldete. Daraufhin bekam der 53-jährige Schaffner ein Bußgeld aufgebrummt, das er aber weigert zu zahlen. Nun muss das Gericht entscheiden, ob er der Forderung nachkommen muss.


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WebReporter: wenzi
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Bahn, Fahrgast, Erlaubnis, Schaffner, Mülleimer, Urinieren
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.10.2011 08:53 Uhr von sonikku
 
+57 | -0
 
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Wichtige Info fehlt "Eine Strecke, auf der ein neues S-Bahn-Modell verkehrt, das anders als seine Vorgänger keine Toilette mehr hat.?"
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25.10.2011 08:54 Uhr von Wurstachim
 
+50 | -5
 
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Tja die Bahn Irgendwie komisch das Bahnfahren wird immer teurer und die bahn hat in keiner ihrer neuen züge das geld gehabt mal nen klo einzubauen. -,- mann sollte quer über alle sitze pinkeln und scheissen um ihnen das zu geben was sie verdienen
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25.10.2011 09:00 Uhr von DerMaus
 
+39 | -1
 
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Die Bahn geht also offenbar mit ihren Mitarbeitern ähnlich miese um wie mit den Fahrgästen...
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25.10.2011 09:05 Uhr von Homechecker
 
+5 | -13
 
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@sonikku: in keiner s-bahn mit der ich bis jetzt gefahren bin war eine toilette vorhanden, ob nun neu oder alt, find ich inner s-bahn auch unnütz, im regelfall hält die spätestens alle 10 minuten, wenn der schaffner schon so kulant dann eben den zug nachm nächsten zug mit verzögerung weiterfahren lassen
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25.10.2011 09:39 Uhr von tafkad
 
+1 | -2
 
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@Johnny_Speed: Das mit dem aufs Gleis verschwinden sollte es eigentlich nicht mehr geben.
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25.10.2011 09:50 Uhr von kingoftf
 
+4 | -3
 
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ich: hab zuerst " in mühlheimer" gelesen
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25.10.2011 10:31 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -9
 
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Lol wie hier wieder sinnlos gegen die Bahn gebasht: wird :)

Eine S-Bahn verkehrt jetzt nicht so superlange. Da ist ne Fahrt von ner Stunde meist schon sehr lange. Wozu braucht es da ne Toilette? In fast keiner Stadt gibt es noch S-Bahnen mit Toilette drin.

@jolly
Scheinst nicht so oft Bahn zu fahren. Das Kot und Urin auf den Gleisen landen ist schon seit ca. 10 Jahren vorbei :)
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25.10.2011 10:43 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -2
 
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ein echter drecksverein freiwillig fahr ich niemals bahn.
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25.10.2011 10:53 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -7
 
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@Jesus: Zwingt dich ja auch niemand. Komischerweise kann ich mich nicht beschweren was das fahren mit der Bahn angeht :) Und ich fahre sehr häufig mit der Bahn
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25.10.2011 11:07 Uhr von killa_mav
 
+8 | -0
 
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@PeterLustig2009: Es gibt aber durchaus Strecken bei denen das anders ist.
Ich Pendel auch regelmäßig und die Bahn har arge Probleme.

Ein paar Beispiele:
- Es wird in Stoßzeiten ein zu kurzer Zug eingesetzt. Die Leute passen nur mit müh und Not in den Stehbereich.
- Immer wieder Fällt ein Teil des Zuges aus, so dass nur ein Zug mit halber Länge kommt, was zur Folge hat, dass wegen Punkt Eins eben nicht alle mitgenommen werden können.
- Züge fallen gern auch mal komplett aus
- Der Schienenersatzverkehr kommt i.d.R. nicht, so dass man eben doch mit einem Zug später fährt, obwohl der Schienenersatzverkehr angeblich eingerichtet wurde.
- Es gibt einen Fahrkartenautomat im Zug, an dem man allerdings für die Hauptsrecke kein Ticket ziehen kann, da das Regionalverbund ist.
- Selten hat der Zug mal keine Verspätung.

Wie du siehst...es geht eben leider auch anders.
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25.10.2011 11:33 Uhr von Marlemann
 
+3 | -1
 
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Johnny_Speed: Dein Kommentar ist vollkommener Unsinn, die Sbahnen haben Abwassertanks unten installiert. So ein Gelaber, stell dir mal vor die Bahnhöfe stinken würden >.<
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25.10.2011 12:05 Uhr von Peter323
 
+4 | -0
 
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hmmm: Was hätte der Bahnmitarbeiter denn sonst besser machen können ? Mir fällt nichts ein...

Wenn ein Bahnkunde nun mal muss, muss er nun mal und es gibt Leute mit einer äußerst kleinen Blase :)

Wenn die Bahn für sowas keine Tüten hat, muss er improvisieren und das tat er ja, indem er den Kunden kontrolliert in den Mülleimer strullern ließ, statt z.B. auf Sitze oder in den Gang.

Also mir wäre wahrscheinlich auch nichts besseres eingefallen und ich habe Zweifel daran, dass Jemand ne klügere Idee in dem Fall gehabt hätte, von daher hat er richtig gehandelt, denn du kannst in keinem Betrieb und selbst im Flieger niemandem das "Geschäft" verbieten.

Der wirkliche Assi, Verräter und Kollegenschwein ist meiner Meinung nach das "Arschloch" von Bahnmitarbeiter, das seinen eigenen Kollege gemeldet hat, besonders wegen so ner Lappalie...
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25.10.2011 12:34 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+5 | -2
 
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Kampf dem Minimalismus: Es gibt aus der Kultur des Neoliberalismus heraus eine Tendenz zum Minimalismus, die sich besonders in öffentlichen Gütern widerspiegelt. Da die Deutsche Bahn AG besonders stark im öffentlichen Raum auftritt und zudem in ihrem Konzern auch noch öffentlich-rechtliche Belange integriert hat, ist es nicht verwunderlich, wenn der Minimalismus dort besonders sichtbar wird.

Nicht nur Toiletten sind weitgehend aus dem Bereich der Deutschen Bahn AG verschwunden, auch Kofferkulis. Letztere mit dem Hinweis, daß sie EUR 1.000,00 kosten würden. Die Nachrüstung mit RFID-Chips hätten diese leicht auffindbar machen können. Der Minimalismus führt zu einer höheren Wertschöpfung auf Kosten der "Kunden".

Beim Thema Toiletten könnten die "Kunden" - die ja keine Könige sind - ja warten, bis sie ausgestiegen sind. Die Frage ist aber, ob dort, wo sie aussteigen, überhaupt Toiletten vorhanden sind. Eher nicht. Auch auf Bahnhöfen wurden die Toiletten geschlossen. Denn vom Minimalismus des öffentlichen Raumes ist ja nicht nur die Deutsche Bahn AG betroffen, sondern eben auch noch andere Akteure im öffentlichen Raum.

Im Gegenteil: Weil der öffentliche Raum der Deutschen Bahn AG keine "Ablaß"-Möglichkeit zur Verfügung stellt, werden Rechtstatbestände geschaffen, um Bußgeldverfahren in vielen Gemeinden einleiten zu können, die erst durch den Minimalismus im öffentlichen Raum möglich gemacht wurden. So wird Wertschöpfung aus einem ehemals privaten Umstand zugunsten einer Gemeinde geschaffen. Der Drang sich zu erleichtern ist in vielen Gemeinden vergesellschaftet worden. Das kann bis zum Gefängnisaufenthalt führen, der merkwürdigerweise dadurch gekennzeichnet ist, daß dort vermutlich Toiletten vorhanden sind.

Im Bezirk Altona der Freien und Hansestadt Hamburg hat man in den letzten Jahren offensichtlich ein Einsehen gehabt und "Bürger"(neudeutsch: Kunden)-Freundlichkeit an oberster Stelle gestellt - wenigstens für die Männer, die allerdings auch am meisten in der Gegend rumpinkeln: Es wurden Pissoirs aufgestellt. In Wohnbezirken wie auf der Reeperbahn. Leider noch zu wenig. Andere Bezirke Hamburgs könnten davon lernen. Die Hälfte des Dranges wurde so wenigstens bewältigt: Ein Vorbild für die Deutsche Bahn AG

Für Frauen wird gar nicht gesorgt, obwohl sie eine kürzere Harnröhre und ihre Tage haben.

In dem minimalistischen Weltbild werden Bedürfnisse so reduziert wie neue Architektur - glatt und schlicht. Während moderne Bauten jedoch Zugang zur Kanalisation bekommen - Bauauflage - haben Menschen dieses Privileg nicht. Im Gegenteil: Während das Herrchen den Hunden zum Kacken auf die Wiese führt und Herrchen mit Plastikhandschuhe das "Produkt" aufsammelt, würde Herrchen (oder Frauchen) beim selben Vorgang für sich selbst ein öffentliches Ärgernis darstellen.

Da Bahnfahren immer noch eine kollektive Erfahrung ist, gibt es beim Kampf gegen den Minimalismus im öffentlichen Raum bei Erfahrungen mit der Deutschen Bahn AG noch die meisten Solidaritätsbekunden von anderen Nutzern der Deutschen Bahn AG. Sobald man ausgestiegen ist, ist es damit aber vorbei: Sonst hätte die Deutsche Bahn AG nicht so viel Erfolg mit Schließen der Bahnhofstoiletten gehabt.

Aber es gibt auch noch andere Beispiele, wie man dem Minimalismus in Bahnen begegnen kann: Die bolivianische Bahn. Dort ist es bei den vielen Frauen - Männer sterben in den Minen - üblich, eine heile Plastiktüte mitzunehmen und in sie in Anwesenheit der anderen Passagiere reinzuurinieren.
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25.10.2011 13:26 Uhr von Noseman
 
+4 | -0
 
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@Quando: Einer der besten Beiträge seit langem. Danke dafür!
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25.10.2011 22:49 Uhr von frosch_oder_prinz
 
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Die Bahn ist auch nicht mehr was sie mal war: Ich bin einmal vor eineinhalb Jahren in einem absolut zugemüllten ICE mitgefahren. Da wäre es wohl auch nicht mehr ins Gewicht gefallen, wenn da einer sein "kleines Geschäft" erledigt hätte. Und ein großes Problem, selbst im ICE, sind defekte Toiletten. Auf manchen Strecken muss man auf eine lange Standzeit auf irgendeinem Bahnhof hoffen, damit man dort schnell ein WC aufsuchen kann. Das ist aber nur in Hamm/Westfalen möglich, da dort die Züge zwischen 5 und 15 Minuten Pause machen.

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