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Necla Kelek: Anwerbe-Abkommen mit der Türkei war für Deutschland nicht nötig

Die deutsch-türkische Sozialwissenschaftlerin und Publizistin Necla Kelek will die geschichtliche Darstellung der Anwerbung von Gastarbeitern aus der Türkei richtig stellen. In einem Bericht für die "FAZ" schreibt sie, dass Deutschland die türkischen Gastarbeiter eigentlich gar nicht benötigte.

Das Abkommen zwischen der Türkei und Deutschland sei eine Art Hilfe für die türkische Regierung gewesen, um Aufstände in der Türkei zu verhindern.

Necla Kelek, die selber 1966 als Gastarbeiterkind nach Deutschland auswanderte, betonte in ihrem Bericht, dass es ein gegenwärtiges Märchen wäre, dass Türken von den Deutschen ausgenommen wurden.


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Türkei, Abkommen, Gastarbeiter, Necla Kelek
Quelle: www.dradio.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2011 17:48 Uhr von NetReport2000
 
+22 | -1
 
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Um das zu wissen: braucht es eigentlich keine Necla Kelek.
Einziger Vorteil, die Nazi Keule hat bei ihr noch weniger Wirkung als bei mir...
Das wurde auch hier schon oft genug thematisiert.
Nur die ganz hartnäckigen Realitätsverweigere bestreiten diese Tatsachen.
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24.10.2011 18:20 Uhr von Rechthaberei
 
+9 | -1
 
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Und es war auf Wunsch der Türkei geschehen: http://de.wikipedia.org/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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24.10.2011 18:23 Uhr von Rechthaberei
 
+10 | -1
 
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Kurz vor dem sich abzeichnenden Ende des: Wirtschaftswunders schloss die Bundesrepublik 1961 ein entsprechendes Abkommen mit der Türkei. Das Abkommen kam auf Druck der Türkei zustande.
Anton Sabel, Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung (Vorläufer der Bundesagentur für Arbeit), äußerte am 26. September 1960, arbeitsmarktpolitisch sei eine Vereinbarung über eine Anwerbung türkischer Arbeitnehmer in keiner Weise notwendig, allerdings könne er nicht beurteilen, „wie weit sich die Bundesrepublik einem etwaigen solchen Vorschlag der türkischen Regierung verschließen kann, da die Türkei ihre Aufnahme in die EWG beantragt hat und als NATO-Partner eine nicht unbedeutende politische Stellung einnimmt.“

Zunächst verhandelte die Bundesregierung zurückhaltend, da die große kulturelle Differenz zur Türkei als problematisch angesehen wurde. Insbesondere auf Druck der US-Regierung kam das Abkommen 1961 zustande.
Die USA hatten im Rahmen des Kalten Krieges ein großes Interesse an der Stabilisierung der Türkei und somit der Nato-Südostflanke. Zunächst war nicht daran gedacht, dass die als „Gastarbeiter“ bezeichneten Arbeitskräfte dauerhaft in Deutschland bleiben sollten.
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24.10.2011 18:35 Uhr von TO.doc
 
+3 | -15
 
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24.10.2011 20:45 Uhr von Jolly.Roger
 
+11 | -1
 
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Tschuldigung, aber wo ist die News?

Das sind bekannte geschichtliche Fakten.

Auch weil einige Türkei-Fanatiker das hier z.B. öfter versuchen umzudrehen....aber die kriegen sowieso immer nen Schuss vorm Bug, wenn sie den Unsinn runterbeten. Diesmal sogar von einer "Landsmännin"....bitter....
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24.10.2011 23:33 Uhr von Speckter
 
+0 | -10
 
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24.10.2011 23:38 Uhr von Speckter
 
+0 | -4
 
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aus: druck der türkei ich muss so lachen danke leute
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24.10.2011 23:55 Uhr von Jolly.Roger
 
+8 | -0
 
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Specki: "Komisch das wenn man was negatives über die türkei sagt das sofort andere feucht werden oder ein ständer kriegen."

Selten so etwas selbstironisches gelesen... :-))

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