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Niederlande: Gestohlenes Kunstwerk in Amsterdamer Museum entdeckt

Das Amsterdamer Museum beabsichtigt, die Erben des jüdischen Bankiers Paul May zu kontaktieren. Es hat sich herausgestellt, dass das Museum ein Gemälde in seinem Besitz hat, welches 1941 von den Nazis versteigert wurde. Das Museum hat das Porträt von Anna Jacobsdochter Blaeu erst 1965 erstanden.

Das Museum reagiert mit dieser Ankündigung auf eine aktuelle Sondersendung der Nachrichtensendung "Brandpunt", die den Fokus auf gestohlene jüdische Kunst in musealen Sammlungen legt. Das Museum erforscht derzeit chronologisch die Herkunft aller 20.000 Werke, die es nach 1945 erworben hat.

Paul May und seine Frau begingen Selbstmord, als die niederländische Armee am 15. Mai 1940 kapitulierte. Die deutsche Okkupanten beschlagnahmten die Kunstsammlung des Bankiers und versteigerten diese kurze Zeit später.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Museum, Kunst, Niederlande, Gemälde, Kunstwerk
Quelle: www.rnw.nl

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25.10.2011 08:42 Uhr von MC_Kay
 
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Erst nach 1945: "Das Museum erforscht derzeit chronologisch die Herkunft aller 20.000 Werke, die es nach 1945 erworben hat."

Warum erst nach 1945?
Hatte das Museum keine Kunstgegenstände, die vor 1945 ersteigert wurden von den Nazis gekauft?
Wenn dann müsste mal anne auf ihre Herkunft hin prüfen und nicht nur die nach 1945!

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