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Urteil: Mann landet nach Arbeitsunfähigkeit in Hartz IV

Für 18 Monate war ein Arbeitnehmer arbeitsunfähig geschrieben und lebte vom Krankengeld. Als dieses auslief und ihm Hartz IV drohte, wollte er wieder bei seinem Arbeitgeber arbeiten.

Der Arbeitgeber glaubte dem Mann nicht, dass er wieder arbeitsfähig sei. Deshalb wollte er ihn nicht weiter beschäftigen. Der Arbeitnehmer ging vor Gericht.

Das Gericht entschied, dass der Arbeitnehmer nicht weiter beschäftigt werden muss, wenn er kein ärztliches Attest vorlegen kann. Deshalb rutscht er jetzt in Hartz IV ab.


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WebReporter: easy82
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Hartz IV, Arbeitslosigkeit, Arbeitnehmer, Arbeitsunfähigkeit
Quelle: www.haufe.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2011 16:01 Uhr von Conveam
 
+11 | -2
 
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Ist das heutzutage nicht normal?
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24.10.2011 16:07 Uhr von F.Steinegger
 
+16 | -2
 
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In der Quelle steht auch nichts Näheres: Was ist da wohl wirklich passiert? Was hatte der Mann denn überhaupt? Und genau da, wo HartzIV kommt, gehts im sofort wieder gut?
Naja, kann man auch anders sehen.
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24.10.2011 16:13 Uhr von derSchmu2.0
 
+16 | -0
 
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Kuriose News keine Ahnung, was der Mann hatte und wie die wie Einstellung gegenueber dem Arbeitgeber war...Arbeitsunfaehig ueber einen begrenzten Zeitraum ist ja je nach Krankheitsfall moeglich...da man aber nicht weiss, wie das Beschaeftigungsverhaeltniss vor der Krankheit war, kann ich dem nicht ganz folgen. Andersherum vom Chef verstaendlich, wenn er aus gewissen Gruenden nicht an die Arbeitsfaehigkeit glaubt. Ein entsprechendes Attest sollte man doch vom behandelnden Arzt leicht bekommen...also warum hat der Arbeitslose damit ein Problem?
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24.10.2011 16:14 Uhr von SNnewsreader
 
+6 | -1
 
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Wenn er doch 18 Monate nicht gearbeitet hat und pünktlich nach Ablauf der 18 Monate wieder Gesund ist, so hätte ich auch erhebliche Zweifel. Zudem ist es doch normal nach so langer Krankheit ein Attest vorzulegen.

Warum hat er es nicht gemacht? Er wurde mit Sicherheit dazu vor dem Verfahren aufgefordert. Auch der Bericht auf Heise scgheint mir allzu einseitig.

Edir: Fehlten beim speixchern ein paar Wichtige Worte in der Überschrift

[ nachträglich editiert von SNnewsreader ]
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24.10.2011 16:14 Uhr von Jolly.Roger
 
+11 | -4
 
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Bitte? "...und darf nicht."

Natürlich darf er arbeiten.
Er hat nur keinen Anspruch darauf, dass sein ehemaliger Arbeitgeber nach seiner ARBEITS-Unfähigkeit ihm den Arbeitsplatz freihält und nach seiner plötzlichen Genesung wieder einstellt.

Schreit doch bitte nicht bei jedem Urteil gegen einen Arbeitnehmer gleich undifferenziert "SKANDAL!"

Der Kerl hat sich offensichtlich attestieren lassen, nicht mehr Arbeiten zu können. Deswegen auch ARBEITSunfähigkeit. Und jetzt, kurz bevor ihm Hartz-IV droht, möchte er zurück zum Arbeitgeber, bei dem er zuvor die Fähigkeit zu arbeiten verloren hat.....Na, klingelts?

Und wenn er wirklich wieder arbeiten kann, dann soll er doch bitte auch ein Attest dafür vorlegen. Aber selbst das kann er wohl nicht...
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24.10.2011 16:15 Uhr von Sir.Locke
 
+6 | -0
 
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@easy82: wo bitte ist der skandal?

der arbeitnehmer war 1einhalb jahre arbeitsunfähig, konnte aber dann auf einmal wieder arbeiten als das krankengeld auslief. es ist doch normal das der arbeitgeber, und sicherlich auch die entsprechende versicherung einen beleg haben möchten dass das problem ausgeräumt ist, und der arbeitnehmer nicht nach 4 wochen wieder mit dem selben problem ausfällt. dieser "zufall" nach der zeit wäre mir auch sehr suspekt...
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24.10.2011 16:19 Uhr von sumpfdotter
 
+5 | -0
 
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Blödsinn... erstmal richtig die Quelle lesen! Entweder ich bin krank oder ich bin es ni