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Gaddafi verbrachte seine letzten Tage in Sirte in Armut

Ein naher Vertrauter des ehemaligen Machthabers Muammar al-Gaddafi, Mansur Dhao Ibrahim, beschreibt dessen letzte Tage gegenüber der "New York Times". So habe dieser von Lebensmittelresten aus Nachbarhäusern gelebt. Auch Strom stand nicht zur Verfügung. Obwohl aus Sirte viele flohen, blieb Gaddafi in Sirte.

Noch am 19. Oktober, einen Tag vor seiner Entdeckung, hatte Gaddafi über Satellit versucht, 12.000 Kämpfer anzufordern. Dieser Anruf wurde auch von westlichen Geheimdiensten registriert. Die Koordinaten von Gaddafis Aufenthaltsort wurden von den Geheimdiensten an die Rebellenführung übermittelt.

Mansur Dhao Ibrahim äußerte gegenüber einer weiteren Quelle, dass Gaddafi zwar den Zerstörung seines Konvois entging, aber dann beim gemeinsamen Versuch, eine Farm zu erreichen, letztlich beide in die Abwasserrohre flüchteten, in denen die Rebellen Gaddafi dann aufspürten.


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WebReporter: sarazen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tag, Muammar al-Gaddafi, Armut, Versteck, Sirte
Quelle: www.bild.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2011 09:00 Uhr von Serverhorst32
 
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das hat er nicht verdient Natürlich hat er viele Verbrechen begangen und dafür hätte er auch einen Prozess verdient evtl. vor dem internationalen Gerichtshof.

Aber mit der Hilfe westlicher Geheimdienste aufgespürt zu werden um dann von Terroristen ohne Prozess totgeschlagen und hingerichtet zu werden ... da fragt man sich in welchem Land man lebt, das solche Machenschaften unterstützt.
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24.10.2011 12:44 Uhr von Serverhorst32
 
+3 | -0
 
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1984: Dem kann ich nur zustimmen! Mit dem Vorwand "humanitärer" Hilfe hat man Terroristen unterstützt und mit Waffen versorgt damit die eine Regierung stürzten die den westlichen Ländern nicht angenehm war.

Jetzt nach dem Sturz von Ghaddafi sieht man auch die Waren Gründe, denn die Ressourcen und Wiederaufbauverträge wurden bereits vorher mit den Terroristen verhandelt. Deshalb ist Frankreich jetzt ganz vorne mit dabei beim Geld verdienen weil sie auch die meisten Kampfbomber geschickt und damit die meisten Menschen getötet haben.

SEHR menschlich.

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