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Besorgniserregend: Immer öfter falsche Diagnosen bei Mammografien

Mammografien werden genutzt, um frühzeitig möglichen Brustkrebs zu diagnostizieren. Deutsche Frauen zwischen 50 und 69 Jahren können alle zwei Jahre ein kostenloses Brustkrebs-Screening durchführen lassen. Eine neue Auswertung aus den USA brachte nun jedoch besorgniserregende Tatsachen ans Licht.

Immer öfter werden bei den Mammografien falsche positive Diagnosen getroffen. Kurz gesagt heißt das, dass bei den Frauen Krebsverdacht diagnostiziert wird, obwohl das gar nicht der Fall ist. Daten von 170.000 Frauen zwischen 40 und 59 Jahren, wovon 4.500 Brustkrebs hatten, wurden ausgewertet.

Bei mehr als der Hälfte der Frauen gab es eine falsche positive Diagnose. Je jünger die Frau bei der Untersuchung war, desto öfter wurden Falschdiagnosen getroffen, da das Brustgewebe im jungen Alter dichter ist als im späteren Leben. Viele Frauen haben wegen falscher Diagnose grundlos Angst.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Frau, Studie, Verdacht, Brustkrebs, Screening
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2011 13:42 Uhr von 1234321
 
+1 | -3
 
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nur 4 Jahre? Das hätte sie aber auch komplett ohne Behandlung geschafft, oder?
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23.10.2011 14:16 Uhr von Win7
 
+1 | -1
 
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Irgendwie: sind doch wieder "Titten" im Spiel ;-)

Allerdings ist dies doch schon länger bekannt, das diese Untersuchung Fehler aufweist.
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23.10.2011 15:36 Uhr von Pils28
 
+3 | -1
 
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Ist beim Screening nicht das Wichtigste eine: hohe Sensitivität, um false negative Resultate zu vermeiden? Sprich primär darf kein Fall durch das Raster fallen und erst im Anschluss muss die wirklich spezifische Diagnose her. So würde ich das zumindest sein. Ich hätte lieber zehn mal unbegründet Angst als einmal beruhigt aber unerkannt an Krebs erkrankt.

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