23.10.11 12:31 Uhr
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Satellit "Rosat" trat Sonntagmorgen in die Erdumlaufbahn ein (Update)

Für den heutigen Sonntag wurde von den Experten der Absturz des deutschen Satelliten "Rosat" prognostiziert (ShortNews berichtete).

Das Ereignis trat nun laut Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am heutigen Sonntagmorgen zwischen 3:45 Uhr und 4:15 Uhr MESZ ein. Falls Trümmerteile die Erde erreichen sollten, ist es absolut unklar, wo dies passieren wird.

Ein DLR-Sprecher sagte: "Der Satellit hat mehr als 10 000 Kilometer in einer halben Stunde zurückgelegt. Es ist daher sehr aufwändig, den Absturz zu verfolgen. Es bedarf komplizierter Bahnprozesse und Bahnberechnungen, um die Absturzstelle zu lokalisieren."


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Update, Teil, Satellit, Erdumlaufbahn, Rosat
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2011 12:36 Uhr von Pikatchuu
 
+0 | -6
 
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Ähmmmm: * ist es absolut unklar, wo dies passieren wird.*

Entweder wo es passiert ist oder nichts, da es ja schon passiert ist.
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23.10.2011 16:38 Uhr von radiojohn
 
+7 | -0
 
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Falscher Titel dieser "News": Denn der Satellit befindet sich schon seit seinem Start im Juni 1990 in der Erdumlaufbahn!
Er ist allerdings jetzt in die Erdatmosphäre eingetreten.

r.j.
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23.10.2011 21:39 Uhr von MBGucky
 
+3 | -1
 
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@jschling: Das wurde in einem Artikel hier zu einem früheren Satelliten schon mal erklärt. Ab einer bestimmten Höhe fängt der Satellit an zu trudeln. Dadurch wechselt ständig der Fallwinkel zwischen steil und flach. Und sobald der Satellit die Atmosphäre berührt (oder in eine bestimmte Schicht kommt, bin mir nicht sicher) behält er die Richtung bei die er gerade drauf hat und fällt dann entweder steil hinunter und schlägt in der Nähe des Eintrittspunktes auf, oder er hat gerade einen sehr flachen Winkel und legt so noch eine recht lange Strecke zurück.
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23.10.2011 22:48 Uhr von ck1dot1
 
+2 | -1
 
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Ich kann´s nicht nachvollziehen: Wir können berechnen ob ein Asteroid die Erde trifft oder nicht. Wir können Satelliten und Sonden mit aufwändigen "Schwunghol"-Manövern gezielt zu Kometen oder Planeten im Sonnensystem schicken. Aber man kann nicht berechnen wo der Satellit in die Erdatmosphäre eintritt?
Kann ich nicht nicht nachvollziehen. Ich bitte um Aufklärung!
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24.10.2011 00:13 Uhr von MBGucky
 
+2 | -1
 
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@ck1dot1: Wir können noch nicht mal berechnen, warum manche Leute selbst Kommentare schreiben obwohl sie die Kommentare anderer nicht lesen. Was erwartest Du also?
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24.10.2011 10:18 Uhr von ted1405
 
+1 | -0
 
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ck1dot1: Irgendwo hatte ich es mal gelesen ...

Das Problem der genauen Berechnung der Einschlagstelle liegt an den unterschiedlichen Luftschichten und an der Tatsache, daß der Sattelit so schnell um die Erde kreist.

Die Luftschichten der Erde sind nicht einheitlich, der Luftdruck variiert von Ort zu Ort und von Stunde zu Stunde . Dadurch ist es nicht möglich zu berechnen, an welcher Stelle der Sattelit wie weit abgebremst oder beeinflußt wird. Das allerdings wäre Voraussetzung, um die Einschlagstelle bestimmen zu können.
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24.10.2011 13:46 Uhr von radiojohn
 
+0 | -0
 
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Nachtrag: "Während seiner 1990 gestarteten Mission hatte Rosat die Erde zunächst auf einer elliptischen Umlaufbahn in 585 bis 565 Kilometern Höhe umrundet. Seit dem Missionsende 1999 verlor der Röntgensatellit aber durch Reibung kontinuierlich an Höhe, bis er am Sonntagmorgen wieder in die Erdatmosphäre eintauchte. Der Absturz konnte nicht gesteuert werden, weil der Satellit kein Triebwerk an Bord hatte."

Aus: http://www.n-tv.de/...

r.j.

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