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Ministerin Annette Schavan fordert mehr Würdigung der Berufsausbildung

In einen Interview mit der Berliner "B.Z. am Sonntag" erklärte die Bundesbildungsministerin Annette Schavan, dass eine dreijährige berufliche Ausbildung mehr Wertschätzung erhalten sollte.

Das Abitur und eine Berufsausbildung sollten auf dem gleichen Level angesiedelt werden, sagte Annette Schavan.

Auf der Kultusministerkonferenz am Freitag, hatten sich die Teilnehmer einstimmig beschlossen, dass ein Abitur höher einzustufen ist, als die meisten Berufsausbildungen (ShortNews berichtete)


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Beruf, Ausbildung, Abitur, Annette Schavan, Würdigung
Quelle: nachrichten.t-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.10.2011 11:46 Uhr von quade34
 
+0 | -5
 
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es ist: vom Ausbildungsinhalt nicht das Gleiche. Eine Gleichheit zu konstruieren ist nicht richtig. Dem Facharbeiter fehlt ein ganzes Stück spezielle Bildung (Ausbildung ), um ein Studium zu bestreiten. Und dem Abiturienten fehlt der Bereich an Bildung, der ihm einen Lohnerwerb ermöglicht. Man könnte in der Anerkennung einer Parallelität schon einiges am Ansehen der jeweiligen Leistung verbessern.
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23.10.2011 12:48 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -0
 
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Der Facharbeiter liegt über dem Abitur, ist eigentlich ganz eindeutig. Was kann der Abiturient für Jobs machen? Mir ist nämlich bisher noch nicht bekannt das es ein Beruf des Abiturienten gibt. Abitur ist im Prinzip ein Teilabschluß einer Ausbildung/Studium und ist gleichzusetzen mit Lehrling/Schüler.
Ein Abitur alleine ist wertlos.
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23.10.2011 12:58 Uhr von supermeier
 
+5 | -2
 
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Ein guter Maurer: kann jederzeit die Arbeit eines Architekten übernehmen, das Basiswissen dazu erhält er während seiner Ausbildung und durch Berufserfahrung. Der Rest steht in Büchern.

Ein rein studierter Architekt hingegen ist mal ansatzweise in der Lage eine gerade Mauer hochzuziehen.
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23.10.2011 18:13 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -1
 
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Zumindest: als Fachabi sollte man eine 3-jährige Berufsausbildung + evtl noch 2 Jahre Berufserfahrung anerkennen.
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24.10.2011 09:16 Uhr von maki
 
+2 | -0
 
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Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will. :-)

B. Brecht meinte das Folgende dazu (Einige werden es noch kennen):


Fragen eines lesenden Arbeiters

Wer baute das siebentorige Theben?
In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?
Und das mehrmals zerstörte Babylon –
Wer baute es so viele Male auf? In welchen Häusern
des goldstahlenden Lima wohnten die Bauleute?
Wohin gingen an dem Abend, wo die Chinesische Mauer fertig war
die Maurer? Das große Rom
ist voll von Triumphbögen. Wer errichtete sie? Über wen
triumphierten die Cäsaren? Hatte das vielbesungene Byzanz
nur Paläste für seine Bewohner? Selbst in dem sagenhaften Atlantis
brüllten in der Nacht, wo das Meer es verschlang
die Ersaufenden nach ihren Sklaven.
Der junge Alexander eroberte Indien.
Er allein?
Cäsar schlug die Gallier.
Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich?
Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte
untergegangen war. Weinte sonst niemand?
Friedrich der Zweite siegte im siebenjährigen Krieg. Wer
siegte außer ihm?

Jede Seite ein Sieg.
Wer kochte den Siegesschmaus?
Alle zehn Jahre ein großer Mann.
Wer bezahlte die Spesen?

So viele Berichte.
So viele Fragen
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24.10.2011 10:47 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
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@Supermeier: Weil du gerade das Stichwort "Architekt" nennst: Gerade für diesen Beruf sollte man eine vorherige fachbezogene handwerkliche Ausbildung zur Pflicht machen...optimalerweise die zum Maurer. Denn wer selbst im Baugewerbe/Baunebengewerbe tätig ist,der weiß,wie weltfremd Architekten in den allermeisten Fällen sind. Die drehen gerne am Rad, wenn sie dann vor Ort auf der Baustelle erfahren,daß eine ihrer Reißbrett-Ideen in der Praxis ganz einfach nicht umsetzbar sind. Das gilt aber nicht nur für die Maurer,sondern für fast alle Gewerke,für die der Architekt zuständig ist. Die Theorie ist halt einfacher als die Praxis. In vielen Fällen liegts aber auch einfach daran,daß der Architekt keinen Bock hat,sich die nötigen Infos zu dem von ihn ausgedachten Material zu besorgen.
Ich selbst habe solche Typen auch schon kennengelernt und weiß,daß ich mir solche nicht praktikablen "Änderungswünsche" immer schriftlich geben lasse...denn im Zweifelsfalle "wissen" die Architekten dann plötzlich nichts mehr davon,daß sie selbst die Anweisung gegeben haben, die Spezifikationen des Materials zu verletzen.


Zum Thema: Wer "nur" den Realschulabschluß + eine Lehre gemacht hat,der ist trotzdem immer irgendwie im Nachteil. Um überhaupt auf die Uni/Fachhochschule gehen zu können,so darf man erstmal noch ein Jahr Schule dranhängen,um dann doch auf bestimmte Studienrichtungen beschränkt zu sein, weil man eben "nur" ein Fachabi hat.
Was kann ein "normaler" Abiturient soviel besser,was nicht auch jemand mit einer Lehre kann ? Vielleicht noch mit einer gewissen Berufserfahrung gepaart, ist ein Facharbeiter m.E. genauso gebildet wie ein 19jähriger Abiturient.Warum sollten beide nicht die gleichen Chancen bekommen ?
Im Handwerk muss man nichtmal mehr Berufserfahrung haben,um seinen Meistertitel machen zu können, der dann u.U. mit sicherheitsrelevanten Aufgaben betraut ist,Mitarbeiter führt, Leute ausbildet usw.. Um sowas zu machen,reichen die Fähigkeiten angeblich...aber um ein simples Studium zu machen,ist man angeblich nicht schlau genug ?

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