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Gregor Gysi: "Willy Brandt gehöre den Linken"

Derzeit findet der Parteitag der Linken in Erfurt statt. Ein wichtiges Thema sind die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Die Partei lehnt Kriegseinsätze im Gegensatz zur SPD kategorisch ab. Daher reklamiert nun Fraktionschef Gregor Gysi Altbundeskanzler Willy Brandt für die Linkspartei.

Die Sozialdemokraten billigen Kriegseinsätze als Ultima Ratio "und deshalb gehört ihnen nicht mehr Willy Brandt. Ab heute gehört er uns", sagte Gysi. Der ehemalige Vorsitzende der SPD sah den Krieg immer als Ultima Irratio an. Die Linke berät auch über die Bedingungen einer Regierungsbeteiligung.

Die Partei würde sich dabei nicht an einer Regierung beteiligen, die Militäreinsätze und Aufrüstung befürworte. Dabei streitet die Linke noch über den genauen Wortlaut im Parteiprogramm, der Spielraum für UNO- und humanitäre Einsätze lassen könnte. Die Entscheidung dazu fällt am Sonntag.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Partei, Die Linke, Gregor Gysi, Willy Brandt
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2011 19:58 Uhr von Rechthaberei
 
+7 | -6
 
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1930 trat Willy Brandt der SPD bei. Im Oktober 1931 brach er mit der SPD und schloss sich der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) an, einer linkssozialistischen Gruppe
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22.10.2011 21:01 Uhr von sgitte
 
+6 | -2
 
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@Rechthaberei: Ja richtig. Da war er auch erst 18 ...
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22.10.2011 21:47 Uhr von quade34
 
+6 | -10
 
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es schon: richtig recherchiert. Nur für die heutige Zeit etwas , was die Neobolschewiken für sich reklamieren, was niemals im Sinne von Willy gewesen wäre. Diese Diebe der Ideen wollen uns eine Ideologie verkaufen, die sie in der Vergangenheit immer bekämpft haben. Die linken Neobolschewiken machen doch nur, was Lenin empfohlen hat. Sie haben einfach keine eigenen Ideen und müssen immer wieder auf Vergangenes zurück greifen. In Erfurt werden sie ihre ganze Schwäche offenbaren.
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22.10.2011 21:56 Uhr von zoc
 
+10 | -5
 
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schon interessant was sich hier immer für Leute melden, in dem Fall z.B. ein "quade34", der absolut keine Ahnung von Politik und noch weniger von den Linken zu haben scheint.
Hast Deine Infos wohl auch nur aus der Blöd-Zeitung ??
Oder aus welchem rechten Blatt hast Du überhaupt das Wort "neobolschewiken" ?? Ich nehme stark an, das Du dieses Kunstwort nicht ein mal selber verstehst.
Aber vielleicht ist Dir auch eine "neoliberale" Politik lieber ...
Bitte ... mir nicht.
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24.10.2011 11:07 Uhr von HateDept
 
+0 | -0
 
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@quade: "Diese Diebe der Ideen ..." - ist es nicht eher umgekehrt? Wir können doch alle seit etlichen Jahren beobachten, wie sich andere Parteien die Ideen der Linkspartei zu eigen macht. Deine Schlussfolgerung ist für mich nicht nachvollziehbar - insbesondere betreffs Willi Brandt.

Anderes Thema: Du weißt ja sicher, woher der Begriff "Bolschewisten" kommt - und dass dieser insbesondere von den deutschen Faschisten negativ/hasserfüllt belegt wurde. Benutzt Du diesen desshalb so häufig und inbrünstig?

"Sie haben einfach keine eigenen Ideen und müssen immer wieder auf Vergangenes zurück greifen." ... jaja ... ich frage mich auch, warum die das Rad nicht einfach neu erfinden ... ;o)

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