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China: Tierschutzaktivisten retten fast 800 Hunde vor Tod im Schlachthaus

In der Stadt Zigong, im Südwesten der Provinz Sichuan, hat eine Gruppe Tierschutzaktivisten in der Nacht zum Samstag fast 800 Hunde befreit. Sie waren auf dem Weg ins Schlachthaus. Nach langen Diskussionen gelang es den Aktivisten, dem Händler die Tiere für (umgerechnet) 9.355 Euro abzukaufen.

Die geretteten Tiere waren teils stark dehydriert. Die Rettungskräfte kümmerten sich um die Hunde und fotografierten sie. Die Bilder werden im Internet verbreitet, weil man so hofft, eventuelle Besitzer der Hunde finden zu können, da etliche Tiere gestohlen seien.

Hundefleisch ist seit langem ein beliebtes Gericht in bestimmten Regionen Chinas. Aber im Laufe der Zeit wurde die kulturelle und kulinarische Tradition immer unbeliebter - vor allem seit internationale und chinesische Tierschutzorganisationen den Druck gegen den Handel mit Hundefleisch erhöhen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, China, Hund, Schlachthaus
Quelle: edition.cnn.com

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22.10.2011 14:24 Uhr von CrazyCatD
 
+3 | -4
 
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Dem Händler ist es egal woher er sein Geld bekommt und wird sich dennoch einen Dreck um Tierschutz kümmern, hauptsache die Kasse stimmt.
Im Grunde geht es ja nicht wirklich darum das die Hunde gegessen werden sondern um die Haltung der Tiere, es soll ihnen ja noch solange gut gehen bis sie im Schlachthof landen, vielleicht sollte die Idee zur Biohaltung von Hunden initiiert werden, denn was sollen die armen Chinesen essen, wenn ihnen westliche Tierschutzorganisationen ihr Essen wegkaufen.
Stellt euch vor die Inder würden hier wegen der Heiligkeit der Kuh alle Rinder weg kaufen nur damit sie nicht auf unseren Tellern landen.
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22.10.2011 14:27 Uhr von eternalguilty
 
+11 | -4
 
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Wann begreifen die Leute endlich, dass es in manchen Ländern der Erde eben nicht das selbe gegessen wird, wie in den europäischen oder amerikanischen Ländern?

Nur weils der "beste Freund" des Menschen in den westlichen Ländern ist?

Heuchlerei sag ich nur. Man sieht ja die Zustände von Massenschlachtereien hier in Deutschland.. auch nicht unbedingt besser.

[ nachträglich editiert von eternalguilty ]
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22.10.2011 14:37 Uhr von CrazyCatD
 
+2 | -1
 
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Egal ob westliche oder chinesische Tierschützer das Grundansinnen ist ja das Gleiche und der Aufkauf der Hunde durch die Tiereschützer hat ja mehr den Charakter durch solche Aktionen auf die schlechte Haltung der Tiere aufmerksam zu machen, es ist jedoch oft so das der Anstoß zum Bewußtsein in vielen Asiatischen Ländern von westlichen Tierschutzaktivisten angestoßen wird um nach jahrelanger rücksichtsloser Ausbeutung der Natur bei eben diesen wieder ein Empfinden für das zusammenleben Mensch/Tier/Natur zu entwickeln.

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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22.10.2011 14:40 Uhr von eternalguilty
 
+2 | -1
 
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Chinesische Tieschutzorganisation hab ich jetzt überlesen.

"vor allem seit internationale und chinesische Tierschutzorganisationen"

Mit International nehm ich trotzdem mal an das es aus Richtung Westen kommen sollte.
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22.10.2011 14:42 Uhr von CrazyCatD
 
+3 | -1
 
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Ich vergaß zudem kenne ich selber seht Aktive westliche Tierschützer, die durch die ganze Welt reisen und die Tiere (Hunde und Katzen) von dort in großer Anzahl aufkaufen sie dann mit hierherbringen, auch mit dem Gedanken das diese dort ja gegessen werden, um dann hier in völlig überfüllten Tierheimen untergebracht zu werden, was keine wirkliche Lösung der Problematik an sich ist.

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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22.10.2011 17:25 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Leider: Vor ner Weile hab ich erst nen Aushang eines Tierheims gesehen, wo sie dringend Plätze für in Spanien eingesammelte Hunde suchten. Das war übrigens eine vom Tierheim initierte Aktion.

Eigendlich wollte ich denen ne kleine Spende zukommen lassen, da die kurz vorher ne Zeitungsmeldung bekommen hatten, dass immer mehr Leute denen ihre Tiere gegeben hätten und das Heim nun überfüllt sei und man kaum noch wisse, wie man mit den Zuschüssen das Futter bezahlen solle.

Wo die Spende dann hingegangen ist, kann man sich ja vorstellen.
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23.10.2011 05:25 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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in spanien sowie in den südostasiatischen ländern, sind 90% der dort lebende hunde herrenlos. das ist schon eine plage und der will man sich entledigen. in spanien wandern sie in den schlachthof in asien in den kochtopf. würden die tierschützer mal dafür sorgen, dass die webchen sterelisiert werden würden, würdeee sich das problem von alleine erledigen.

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