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Griechenland-Troika wird brüchig - IWF misstraut Athen

Der Internationale Währungsfond (IWF) geht offenbar zunehmend auf Distanz zu EU-Kommission und EZB. Grund sind angeblich interne Differenzen bei der Bewertung der griechischen Fortschritte. Offenbar misstraut der IWF, im Gegensatz zu Brüssel, zunehmend dem Reformwillen der Regierung in Athen.

Der Entwurf für den neuesten Prüfbericht zur nächsten Acht-Milliarden-Euro-Tranche wurde, trotz gemeinsamer Voraberklärung der Troika vor wenigen Tagen, überraschenderweise nicht gemeinsam, sondern getrennt verfasst. Der IWF, so heißt es, bewerte die Defizitprognosen deutlich kritischer als EZB und EU-Kommission.

Informierten Kreisen in Brüssel zufolge droht der IWF intern gar mit der Blockade der nächsten Geldspritze. Medienberichte über Differenzen dementierte der IWF jedoch umgehend, um Geschlossenheit der Troika zu demonstrieren. Ein IWF-Sprecher stellte am Donnerstag die Auszahlung Anfang November in Aussicht.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Athen, IWF, Troika
Quelle: www.ftd.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2011 20:50 Uhr von pLu3schba3R
 
+10 | -1
 
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^^vllt merken sie es ja langsam das athen alle verscheissert ...
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21.10.2011 20:51 Uhr von IM45iHew
 
+7 | -1