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Steve Jobs bereute, alternativer Krebstherapie statt Schulmedizin vertraut zu haben

Der an Krebs verstorbene Apple-Chef Steve Jobs bereute es laut seiner bald erscheinenden Biografie zutiefst, eine alternative Krebstherapie gemacht zu haben.

Statt der modernen Schulmedizin zu vertrauen, versuchte Jobs es immer wieder mit Fruchtsäften oder Akupunktur. Er hätte eine Operation gegen seinen Bauchspeicheldrüsenkrebs wagen müssen, wie es ihm Freunde und Familie immer wieder geraten haben.

Sein Biograf Isaacson sagte: "Er wollte unbedingt darüber sprechen, wie sehr er die Entscheidung bedauerte. Er spürte wohl, dass er sich viel früher hätte operieren lassen sollen."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Steve Jobs, Reue, Krebstherapie, Alternativmedizin
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2011 19:37 Uhr von TrangleC
 
+7 | -7
 
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Ich hatte mich schon gewundert. Reiche Leute scheinen nämlich sehr selten an Krebs zu sterben. (Siehe Michael Douglas.)
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21.10.2011 19:46 Uhr von Akaste
 
+12 | -3
 
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tja, aus Fehlern lernt man, gut er jetzt nicht mehr, doch hoffentlich Andere.
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21.10.2011 20:11 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -5
 
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Da will nur einer Geld: verdienen...sonst nicht´s...
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21.10.2011 20:17 Uhr von Aggronaut
 
+11 | -4
 
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es fehlt: was ganz entscheidendes, nämlich das seine Art von krebs bei einer frühen Erkennung und der operativen Entfernung des Tumors die Wahrscheinlichkeit der Heilung bei über 90% gelegen hätte.
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21.10.2011 20:37 Uhr von sagnet23
 
+19 | -4
 
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@1984: Sorry mit der Schulmedizin sterben zwar auch Menschen, aber diese "alternativen" Methoden machen nur den Therapeuten (engl.: TheRapist, jetzt Übersetzt mal...) reich.
Alternative Methoden sind nun mal noch nicht in der Lage 1. den Tumor zu lokalisieren, und 2. Operativ zu entfernen.

Mag ja sein dass eine Gesunde ausgewogene Ernährung die Heilung massiv unterstützt, aber die Mutierten Zellen werden garantiert weder durch Hippie medizin abgetötet noch dazu überredet aus dem Körper auszuziehen...
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21.10.2011 21:15 Uhr von 1234321
 
+4 | -12
 
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Mit OP wäre er früher gestorben: Denn dabei wären Metastasen freigesetzt worden.
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21.10.2011 21:18 Uhr von cheetah181
 
+10 | -3
 
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1984: " "auch" ist gut , die erfolgsquote bei chemo liegt bei unter 3%.
von 100 patienten sterben 97 in den ersten jahren."

Kommt 1. ganz auf den Krebs an (Hodgkin-Lymphom hat z.B. inzwischen mit Chemo Überlebensraten von 90% sogar in späten Stadien) und 2. wird Chemotherapie auch seltenst alleine gemacht. Wenn du die News liest, siehst du z.B. dass es um eine Operation ging.

"schulmedizin ist heute für die krebsbehandlung ungefähr das was im mittelalter der aderlass war."

Nein, denn bis auf wenige Fälle steigert sich beim Aderlass eben nicht die Überlebens/Heilungschance.

"man schaut und hofft das es was nützt :)"

Nein, man weiß, wie die Stoffe wirken. Sie wirken aber nicht immer auf den jeweiligen Tumor, da Krebs sich anpasst.

"ich persönlich würde auch eher alternative methoden versuchen"

Selbst wenn diese nachweislich nichts bringen? Aber ist wahrscheinlich alles Propaganda und früher ist auch nie jemand an Krebs gestorben weil man soviel Obst gegessen hat. :D

"als einfach nur chemie in mich reinzukippen die ALLE zellen tötet und hoffen das wenigstens die richtigen auch sterben."

Nicht alle, diejenigen, die sich schnell teilen. Aber ja, das führt zu Problemen wie Haarausfall.

"aber wenn man dieser argumentation folgt, könnte man auch bei den 97% der fehlschläge der schulmedizin sagen : hätte er oder sie doch lieber alternative methoden probiert.:) "

Der Unterschied ist, dass 97% der Alternativmethoden fehlschlagen oder sogar schädlich sind, da kannst du bei 97% der fehlgeschlagenen Schulmedizinmethoden sagen was du willst, die Chancen sind dort immernoch besser.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]
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21.10.2011 21:29 Uhr von raterZ
 
+6 | -3
 
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also leute: operationen werden nur für die allerwenigsten alternativen medizinern/heilpraktikern abgelehnt - der große unterschied besteht in der meinung zu der chemotherapie & bestrahlung.
und alternative krebstherapien beschäftigen sich primär mit den ursachen von krebs - was völlig ignoriert wird von der schulmedizin.
aufgrund dessen, dass die grundlagenforschung soviel teilweise widersprüchliches über die krebsentstehung herausgefunden hat, basieren auch soviele unterschiedliche therapieansätze. aber pauschal alle ablehnen kann man einfach nicht - dafür sprechen zuviele geheilte menschen mit alternativen therapien dagegen.

[ nachträglich editiert von raterZ ]
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21.10.2011 21:32 Uhr von Polyhymnia
 
+7 | -1
 
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@1984: An der GSI (Gesellschaft für Schwerionenforschung) hier in Darmstadt befindet sich eine neue Strahlentherapie in äußerst weitem Stadium. Es werden Strahlen durch den Körper geschossen, die den Großteil ihrer Energie nach einer definierten Flugzeit schlagartig abgibt. So kann gesundes Gewebe durchdrungen und Tumorzellen besonders stark getroffen werden.
Die molekularen Mechanismen dieser Methode wird in der Strahlenbiophysik-Arbeitsgruppe an der TU-Darmstadt erforscht, um die exakten Details der Wirkung zu verstehen.

Vergleiche solche Lösungsansätze mit "beten" und "Obst essen"^^


Edit: @raterZ:
Was zum??? Ursachen würden nicht berücksichtigt? Man kennt duzende Mechanismen zur Onkogenese, die mit hunderten von definierten Stoffen assoziiert sind. Die Grundlagenforschung ist nicht widersprüchlich, sondern für Laien unübersichtlich (zumal populärwissenschaftliche Quellen oft schlicht Falschinformationen oder gar Lügen weitergeben).

Alternativmedizin hat keinen über Placebo heraugehenden Effekt, sonst wäre wohl die Lebenserwartung der Menschen nicht durch Schulmedizin verdoppelt worden in den letzten 100 Jahren oder?

[ nachträglich editiert von Polyhymnia ]
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21.10.2011 21:41 Uhr von lopad
 
+4 | -2
 
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Nun gut wenn eine Heilung mit der OP wahrscheinlich gewesen ist dann ist es klar dass der Mann seine Entscheidung bereut hat.

Aber am Ende ist man halt immer schlauer.
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21.10.2011 22:48 Uhr von NGC4755
 
+2 | -1
 
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Was soll die Diskusion, er ist numal Tod ober er jetzt länger gelebt hätte wenn er einer anderen Therapie den Vorzug gegeben hätte, lässt sich nicht so einfach belegen. Hätte Wäre Wenn...!
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21.10.2011 23:05 Uhr von Randall_Flagg
 
+1 | -4
 
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sagnet23: Es kommt immer auf die Krebsart an, was wirklich nützt. Manche Krebsarten werden mit einer Chemotherapie behandelt, was im Prinzip nichts weiter ist als ein Nuklearbombardement für den Körper. 98 % aller Patienten sterben innerhalb 5 - 7 Jahren an den Nachwirkungen der Chemo.
Mir hat mal einer erzählt, der auch diese Alternativmedizin praktiziert, allerdings nichts mit Fruchtsäften und so ein Zeugs macht sondern auch auf Technik setzt, nur halt andere. Er hat mir mal erzählt dass gerade mal 2 % aller möglichen Krebstherapien praktiziert werden, weil halt nur diese 2 % gewinnbringend sind.

Bei Jobs ist die Diskussion ohnehin sinnlos. Wenn etwas simples wie eine Operation reicht, dann hätte man sowas sofort durchziehen müssen.
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21.10.2011 23:18 Uhr von sagnet23
 
+4 | -0
 
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Also ich persönlich würde bei einem Tumor wenn er denn frühzeitig erkannt wird schon auf die Schulmedizin setzen, aber gleichzeitig durch eine Vernünftige Lebensweise (die ich eh schon praktiziere) auch dafür sorgen dass mein Körper stark genug ist um die Torturen von OP´s etc zu durchstehen.

Was nutzt es denn hinterher zu sagen hätte könnte wollte, wenn einem ein Arzt sagt: Wir können zwar eine Chemo ansetzen, aber die bringt mit 25% wahrscheinlichkeit den Patienten um weil der Körper zu schwach ist (Im Bekanntenkreis erlebt, der Mann hat nicht nur geraucht und war faul bis zum geht nicht mehr, bei dem war nichts gesund, Von A wie Arthrose bis Z wie Zirrose .-) bei dem haben sich die Ärzte weder getraut zu Operieren (was wiederum sinnlos war, der ging ja erst las alles schon gestreut hatte) noch eine Chemo anzufangen (Hätte wahrscheinlich direkt den Tod gebracht)
Aber Jobs hat sicherlich gesund gelebt.

Ich meine wer vorher schon schludert braucht hinterher weder die Schulmedizin noch die Alternativen beschimpfen, und wer vorher auf die Hippies und Alternativen zur Prävention hört machts der Schulmedizin leichter.

Übrigens an einen Vorredner: Klar früher als man noch viel Obst gegessen hat gabs noch nicht so viel Krebs: Die Leite wurden nicht so alt, sodaß viele Arten des Krebses erst gar nicht entstehen konnten.
Heist das wir sollten jetzt weniger Obst essen????
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22.10.2011 00:31 Uhr von Peter323
 
+3 | -3
 
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also modern würd ich die Schulmedizin noch nicht benennen.

Wenn ich mir die Operationssälen mit Ärzten anschaue, erkenne ich eher einen moderne Metzgerei :)

Ich hab selbst mehrere Krebsfälle in der Familie und bei der Krankheit sind die Ärzte in der Regel hilflos, selbst in Heidelberg bei den Experten: Rausschneiden, wegbrutzeln(lasern) oder mit Chemie vollpumpen iss das einzige, was denen einfällt.

Wenn wir die Ursachen für Krebs bekämpfen, z.B. über Genetik, dann sind wir auf dem richtigen Weg zur modernen Medizin, aber immo seh ich das nicht, weil alles zu kommerziell ist.
In einem Pharma Unternehmen wird von der Forschungsabteilung 2 Mittel dem Vorstand vorgestellt, einmal Heilung und einmal Linderung. Jetzt tippt mal, was in die klinischen Studien und letztendlich auf den Markt kommt :)
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22.10.2011 00:33 Uhr von 1234321
 
+1 | -6
 
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Die einzig richtige Behandlung : Mit Kanüle in den Tumor hineinstechen und durch einflössen von Trockeneis den Tumor und Umgebeung

großzügig (!!!) vereisen und abtöten.

Abgestorbene Reste per OP ausschaben.

Danach noch eine kräftige Chemo/Bestrahlung gegen etwaige Metastasen geben.

Fertig.

[ nachträglich editiert von 1234321 ]
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22.10.2011 00:46 Uhr von Peter323
 
+2 | -0
 
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@1234321: Wäre aber auch keine Ursachenbekämpfung.

Kann durchaus sein, dass der Krebs übermorgen an gleicher oder anderer Stelle einfach wieder entsteht. Wenn du Pech hast, kannst du also am laufenden Band rumschneiden, bis der Körper keine OPs mehr verkraftet.
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22.10.2011 00:56 Uhr von Randall_Flagg
 
+2 | -1
 
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1234321: Genau, so verdient man Geld und bringt den Patienten doch noch um! Also zeitgleich Gewinnmaximierung und Überbevölkerung bekämpfen!
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22.10.2011 01:44 Uhr von snowdust
 
+2 | -0
 
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Immer wieder die selben Fehler: Beides, klassische und alternative Medizin, im Verbund, in richtiger Reihenfolge, dann besteht eine größere Chance noch Jahre des Lebens geschenkt zu bekommen. Doch mögen sich die unterschiedlichen Fakultäten nicht und bekämpfen sich zuweilen sogar.

Wäre Steve noch einen Schritt weiter zurückgegangen, hätte er noch ganz andere Thesen und Verursacher verfolgen müssen.
- Was war der Auslöser bei ihm hinsichtlich eines Pankreas-Krebs ? Zuviel Alkohol, Drogen, Junk-Food ?
- Gibt es in der Familie einen diesbezüglich vererbten Gendefekt bzw. Genschwäche ?

[ nachträglich editiert von snowdust ]
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22.10.2011 03:13 Uhr von Sopha
 
+3 | -0
 
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matthias: da frag ma die nekrophilen ;)

Die Schulmedizin killt 90%? Die alternative tötet zwar keine, dafür sterben alle :D
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23.10.2011 12:49 Uhr von Sopha
 
+0 | -0
 
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Bleissy: Ich hab den Wert auch nur aus einem der früheren Post übernommen, da ich mich grundsätzlich mit solchen fragwürdigen Stastiken zurückhalte...

Da gibs sonst immer so Dinger wie: 30% aller Schlaganfallpatieten sterben im ersten Jahr, davon 50% in nicht verschuldeten Autounfällen, von der Leiter gefallen oder ans Stromkabel gepackt...

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