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Die Linke: Erstes Parteiprogramm soll dieses Wochenende beschlossen werden

Zur Zeit findet der Parteitag der Linken in Erfurt statt. Dabei will die Partei ihr erstes Grundsatzprogramm entwickeln und am Sonntag darüber abstimmen. Im Zentrum steht die Überwindung des Kapitalismus und der demokratische Sozialismus. Darüber hinaus kämpft die Linke auch um ihre innere Einheit.

Parteichefin Gesine Lötzsch rief die Mitglieder zum gemeinsamen Kampf auf. Immer wieder hatte sich die Partei in den letzten Monaten durch interne Streitigkeiten selbst in Schwierigkeiten gebracht und konnte bei den Wahlen 2011 nicht überzeugen. Nun will man wieder an erfolgreiche Zeiten anknüpfen.

Auch Vize-Chefin Sahra Wagenknecht forderte ein einendes Programm, in der sich die Mehrheit der Mitglieder wiederfinde. Zentrale Themen sind ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem mit höheren Steuern für Gutverdiener, die Vergesellschaftung von Unternehmen sowie gebührenfreie Bildung.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Linke, Erfurt, Parteitag, Parteiprogramm
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2011 19:11 Uhr von Katerle
 
+7 | -2
 
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ganz wichtig: das es bei den Linken dann endlich einheitlich zugegeht

Lafontaine ist noch einer der wenigen Politiker die die ganze Angelegenheit mit dem Eurowahninsinn richtig einschätzen können

und an die Linken Kritiker: es wird keine DDR 2 verlangt, so wie es uns die Merkel vorlebt mit ihrer Bevormundung, sondern ein Staat in dem alle Menschen die gleichen Voraussetzungen ermöglicht werden ein lebenswürdiges Dasein zu führen
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21.10.2011 19:46 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -5
 
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Ich finde dennoch: das Gesine Lötzsch durch Sahra Wagenknecht ausgetauscht werden sollte...meine Meinung..und dann bin ich auf die Redebeiträge von Lafo und Gysi gespannt..ganz ehrlich....
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21.10.2011 20:01 Uhr von XFlipX
 
+4 | -5
 
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lebenswürdiges Dasein zu führen...LOL: Genau...ist schon erschreckend, wie etwas mehr als 20 Jahre nach der friedlichen Revolution und Befreiung des "fast" gesamten Ostblocks vom Kommunismus, die Leute den Vertretern des selbigen wieder auf den Leim gehen.

"das Gesine Lötzsch durch Sahra Wagenknecht ausgetauscht werden sollte"

Jo, tausche die aus, die im 21. Jhr. nach einem neuen Weg zum wohl menschenverachtenden System des 20. Jhr. suchen möchte... mit derjenigen, die sich auch öffentlich dazu bekennt. Ganz großes Kino...

Das die Linke bisher kein Parteiprogramm hatte, liegt daran, dass man sich nicht so recht positionieren bzw. nicht angreifbar sein wollte....schließlich wird die Partei vom dt. VS beobachtet...das Ziel, dass bestehende System zu überwinden, hätte in einem Verbotsverfahren enden können...mal sehen..wie sich unsere Rotlackierten diesbezüglich im Parteiprg. positionieren...

XFlipX
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21.10.2011 20:12 Uhr von sgitte
 
+5 | -3
 
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Antipro: Ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem heisst doch nicht gleich Kommunismus.

Die Vergesellschaftung von großen Unternehmen wie zum Beispiel Privatbanken oder Energiekonzernen finde ich legitim. Bei der Commerzbank oder der HRE besteht dies sogar schon und bei den Energiekonzernen hat sich die Deregulierung zu einer Monopolisierung entwickelt.

Gebührenfreie Bildung gibt es eben nicht. Vorallem verhindern Studiengebühren und weitere Beiträge an den Unis den Zutritt einkommensschwacher Abituriennten.

Ich hab zwar Null mit der Linken am Hut, aber es ist für unsere Parteienlandschaft immens wichtig eine Partei zu haben, die konträre Ideen und Lösungen anbietet.

Und die Linke ist heute die SPD der 60er Jahre.

@XFlipX: Die Linke hat noch kein Programm gehabt weil sie erst 2007 gegründet wurde.
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22.10.2011 08:21 Uhr von quade34
 
+2 | -2
 
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katerle: träum weiter, bis Du von der Wirklichkeit in einem Sozialismus unsanft geweckt wirst.
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22.10.2011 08:23 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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Klassenfeind: dann hätte die Linke die beste Bolschewiken-Ikone.

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