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Autobauer Opel rudert zurück: Ab November keine lebenslange Garantie mehr

Der Rüsselsheimer Autobauer Opel wird ab November keine lebenslange Garantie mehr für seine Neuwagen anbieten. Diese war erst vor einem knappen Jahr eingeführt worden.

Für die Garantie mussten Autokäufer bisher lediglich eine "Aktivierungsgebühr" von elf Euro pro Jahr berappen. An Stelle der lebenslangen Garantie können Neuwagenkäufer in Zukunft eine Anschlussgarantie abschließen. Diese wird dann 99 Euro im Jahr kosten.

Die bisher angebotene Garantie hatte Opel eine Klage der Wettbewerbshüter wegen Irreführung der Verbraucher eingebracht. Grund dafür waren allerlei Einschränkungen im Kleingedruckten. So galt die Garantie zum Beispiel nur bis 160.000 Kilometer.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, November, Autobauer, Garantie
Quelle: www.heise.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2011 14:30 Uhr von soadillusion
 
+21 | -9
 
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bis 160.000 km? Solang hält sich doch kein OpeL...
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21.10.2011 16:14 Uhr von spatenkind
 
+1 | -4
 
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Lebenslange Garantie? Würde ich bei den Schrottkisten auch nicht anbieten...
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21.10.2011 18:33 Uhr von Petaa
 
+3 | -0
 
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naja: Also besonders der Astra G ist qualitativ ein recht gutes Fahrzeug geworden und auch die anderen Modelle haben qualitativ deutlich zugelegt.

Sorgen mache ich mir aber z.B. über den neuen Opel Combo. Das Ding ist ein modifizierter Fiat Doblo und wird zudem auch noch in der Türkei hergestellt. Von dem Teil würde ich mich also erstmal fernhalten ;-)
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21.10.2011 18:57 Uhr von kingoftf
 
+0 | -5
 
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Lebenslange Garantie: heißt bei Opel 6 Jahre, dann sind die Kisten durchgerostet und reif für die Presse
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21.10.2011 19:29 Uhr von BadBorgBarclay
 
+3 | -5
 
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@kingoftf: Wieso Reif für die Presse? Bei der Rosterei kannst du das Auto nach 6 Jahren zusammenfegen. Eine Schrottpresse braucht es da nicht mehr, nur einen Eimer, einen Besen und eine Kehrschaufel :)
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21.10.2011 21:22 Uhr von kingoftf
 
+4 | -1
 
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@ Petaa: Ich fahre einen Doblo family, 7-Sitzer mit 120PS Diesel seit 2009, völlig ohne Mängel, kein Rost, nix, lediglich normale Wartungskosten während der Garantie, ansonsten ein tolles preisWERTES Auto. Hat hier auf Teneriffa nagelneu 12000 Euro gekostet, da gibt es von den deutschen Herstellern grad mal einen nackten Polo.


@Warpilein2

Den Corsa B hatten wir in der Autovermietung, der war extrem rostanfällig, auf eine Beschwerde wegen der dicken Roststellen an der Heckscheibe(bei allen Mietwagen!) beim Händler sagte der nur:
"Einen Opel kauft man halt nicht in weiß, dann sieht man den Rost auch nicht sofort"

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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21.10.2011 22:11 Uhr von ratzfatz78
 
+1 | -1
 
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Der Stammtisch lässt grüßen: Ihr labert alle sowas von dumm daher und meint noch das was ihr da von euch gebt ist das beste.
Redet doch mal über die Autos die jetzt gebaut werden und nicht über die vor 10 Jahren.
Auch wenn das Wort lebenslang verwirrend ist hat Opel trotzdem mehr garantie auf sein Auto gegeben als alle anderen. Und nie vergessen auch vw bmw und mercedes kochen nur mit wasser oder hatte Mercedes nie rostprobleme ????????

[ nachträglich editiert von ratzfatz78 ]
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21.10.2011 23:42 Uhr von Petaa
 
+2 | -0
 
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@kingoftf: Mit Fiat habe ich einige schlechte Erfahrungen in meinem Umfeld gemacht. Ein Arbeitskollege hat z.B. seinen 2008er Doblo nach 4 Monaten wieder auf den Hof vom Händler gestellt weil die Karre nach jeder Reparatur maximal 2 Wochen funktioniert hat. Die meiste Zeit waren es elektronische Probleme wegen eindringender Nässe oder die Servolenkung hat gemacht was sie wollte. Das Fahrzeug war zeitweise echt gefährlich. So unterschiedlich können Erfahrungen sein ...

Aber auch ich erwarte für gut 10000 Euro ein Auto das den Namen verdient und bei VW bekommt man da leider nur einen Kinderwagen der meistens auch noch qualitativ eher minderwertig ist. Mein allerletzter VW ein 2002er VW Polo 9N ist ebenfalls nach 12tkm wieder beim Händler gelandet weil die Karre nicht zu ertragen war und sich quasi gegen jeden Kilometer auf dem Tacho gewehrt hat. Seitdem fahre ich Koreaner wie aktuell einen Hyundai i30 1.6 inkl LPG Umrüstung.

Da sollte sich Volkswagen mal ne Scheibe abschneiden und gleichzeitig die teilweise utopischen Preise mal auf ein erträgliches Niveau bringen.
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22.10.2011 00:36 Uhr von NilsGH
 
+2 | -0
 
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Das Problem ist dass Opel einfach einen negativen Ruf weg hat, da können sie auch noch so gute Autos produzieren. Wie bspw. aktuell den Insignia. Damit haben sie meines Erachtens wirklich mal wieder was vernünftiges auf die Beine gestellt. Schönes Auto und gute Verarbeitung.

Dennoch ist es einfach die Erfahrung der Kunden - und da gebe ich vielen einfach Recht - dass Opel Fahrzeuge in der Qualität und den verarbeiteten Materialien und Teile (angefangen beim Metall für die Karosse) einfach nur schlecht WAREN. Betonung auf WAREN. Größtenteils haben sie diese Probleme augenscheinlich momentan im Griff. Dennoch zögern die Leute - verständlicher Weise - aufgrund des schlechten Rufes, die Autos zu kaufen.

Dass diese "lebenslange Garantie", welche ich selbst bereits beim zweiten Mal sehen im Fernsehen als schlichten Betrug angesehen habe, nun wieder abgeschafft wird erweckt bei potentiellen Käufern in Zukunft aber wohl kaum mehr Vertrauen. "Warum schaffen die die wieder ab?", wird man sich wohl fragen. Otto Normal wird wohl zu dem Gedankenspiel kommen, dass sie diese "Garantie" wieder abschaffen, weil sie aufgrund mangelnder Qualität zu teuer für Opel ist. Nicht gerade ein gutes Zeichen für Opel.

Generell möchte ich noch sagen, dass man bei Neuwagen immer ein gewisses Risiko eingeht. Der Markt und die Werkstätten kennen die typischen Krankheiten noch nicht, entsprechend erwartet den Käufer auch teils teure Überaschungen, wenn er sein Auto mehr als zwei, drei Jahre fahren möchte. Da nehmen sich die unterschiedlichen Marken aber nichts. Ich hab meinen alten Golf 3 geliebt, der war auch eigentlich super. Nur war er mit 1,6 L untermotorisiert, weswegen sich eben nach knapp 13 Jahren eben die Motorprobleme bemerkbar machten. Zusätzlich zu den anderen typischen Mangelerscheinungen. Nun habe ich einen BMW. Der ist auch schon älter, musste entsprechend auch schon Geld reinstecken. Dennoch rechnet es sich, wie ich finde. Wenn ich einen Neuwagen der diversen deutschen Marken gekauft hätte, wäre der Preis derart exorbitant hoch gewesen, davon kann ich meinen jetzigen Wagen gleich 5x komplett von vorne bis hinten reparieren lassen :) Und zwei Totalschäden durch Glatteisunfälle wären wohl auch noch drin ;)

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