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Urteil: Weihnachtsgeld darf nicht einfach so gestrichen werden

Die Weihnachtszeit rückt immer näher und viele Arbeitnehmer freuen sich bereits auf ihr "13. Gehalt". Im Jahre 2009 hat ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern das Weihnachtsgeld gestrichen, weshalb ein Arbeitnehmer geklagt und nun Recht bekommen hat.

Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz hat in Mainz entschieden, dass Arbeitgeber die zuvor jahrelang Weihnachtsgeld bezahlten, dieses nicht vorbehaltlos streichen dürfen. Das Weihnachtsgeld kann dann nur mit Zustimmung des Mitarbeiters gestrichen werden, heißt es weiter im Urteil.

Sollte die Freiwilligkeit der Zahlung des Weihnachtsgeldes allerdings in einem Arbeitsvertrag festgeschrieben worden sein, darf der Arbeitgeber jederzeit dieses streichen.


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WebReporter: kostenix
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gericht, Arbeit, Urteil, Weihnachtsgeld
Quelle: www.n-tv.de

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