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Mehr als 200.000 Menschen in NRW erhalten Leistungen zur Grundsicherung

Ende vergangenen Jahres bezogen im Bundesland Nordrhein-Westfalen 204.279 Menschen Leistungen zur sogenannten Grundsicherung. Mehr als 112.000 davon waren bereits älter als 65 Jahre, der Rest entfiel auf Menschen, die wegen Behinderungen oder Krankheit nicht arbeiten können.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger deutlich an. Landesweit waren es Ende 2010 9.115 mehr als ein Jahr zuvor, ein deutlicher Anstieg von 4,7 Prozent.

Nur zwei Großstädte wiesen gegen den Trend mehr "Erwerbsgeminderte" unter den Empfängern auf als Senioren. Besonders krass war das Verhältnis in Münster.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mensch, NRW, Leistung, Grundsicherung
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2011 12:02 Uhr von Rheinnachrichten
 
+5 | -0
 
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Wer genaue Zahlen haben will, kann ja in der Quelle nachschauen. Tatsache ist, dass offenbar immer mehr Menschen auf staatliche Transferleistungen angewiesen, damit sie überhaupt überleben können.

Das zunehmende Altersarmut spielt sicher auch eine Rolle, aber nur eine untergeordnete, man betrachte die "Grundsicherungsquote".
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21.10.2011 12:08 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -1
 
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überall siehts genauso aus: Frage ist nur..wie man die Situation ändern willl..

und will man das wirklich ??

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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21.10.2011 12:58 Uhr von Serverhorst32
 
+4 | -0
 
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Lächerlich von 3,5 Millionen Berlinern sind wohl 3,1 Millionen Empfänger von Hartz4 und Sozialleistungen.

Berlin ... arm aber hochverschuldet.
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21.10.2011 14:07 Uhr von Rheinnachrichten
 
+1 | -0
 
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Kommentar des Autors: Vielen Dank für Eure Beiträge:

@Klassenfeind:
Erste Frage ist gut gestellt, die zweite noch besser!
Plus von mir


@ImmerNurIch:
Ohje, da muss ich etwas richtig stellen.

„Da die Polithuren lieber Griechenland und Co das Geld in den Rachen werfen, anstatt dem Innerdeutschen Problem zunehmender Transferleistungen zuleibe zu rücken, kann man durchaus davon ausgehen, dass es zu deren System gehört“

Du schweifst etwas ab. Die Zahl der Leistungsempfänger hat sich ja gerade erhöht. Die armen Griechen habe da ganz andere Probleme, denen werden gerade die Gehälter um bis zu 40 Prozent gekürzt.

Das Problem sind in der Tat auch bei uns die steigenden Transferleistungen, aber ob „Polithuren“ daran etwas ändern können, wage ich zu bezweifeln. Es ist unsere Definition von Sozialstaat, die alleinstehende 80-jährige Rentnerin oder den 52-jährigen Rollstuhlfahrer mit seB (spät erworbener Behinderung) nicht völlig zu entmaterialisieren.

„So schaffen die Polithuren für ihre Freier den entsprechenden Pool an Billigstlohn-Arbeitnehmern --- besser gesagt Staats-Leibeigenen.“

Eben nicht. Grundsicherung im Alter verhindert soll gerade diese Leibeigenschaft oder Almosentum verhindern und denjenigen die „Grundsicherung“ geben, die zu 100 Prozent eben nicht mehr arbeiten können. Irgendwie hast Du das Wort „Grundsicherung“ in den falschen Hals bekommen.

„Und das wird auch noch all die treffen, die sich derzeit noch für was Besseres halten, weil sie in noch gut bezahlter Anstellung sind. Auch Die sind zu teuer und werden auch noch in den Billiglohnsektor transferiert werden.“

Wohlgemerkt: Die Empfänger von Grundsicherung sind Rentner und Erwerbsunfähige (wegen Krankheit oder Behinderungen). Das mit den Billiglöhnen gehört zu einem anderen Artikel. Wenigestens scheinst Du den Zeitgeist zu treffen, wie die fünf Pluszeichen belegen. Ich gebe Dir ein Minus, weil Du an der Sache vorbei redest und pauschal unflätige Begriffe benutzt!


@Serverhost:

„von 3,5 Millionen Berlinern sind wohl 3,1 Millionen Empfänger von Hartz4 und Sozialleistungen.Berlin ... arm aber hochverschuldet.“

Auch dazu eine Anmerkung:
Erstens ist die Zahl wohl ein wenig hochgegriffen. Ganz so viele werden es nicht sein.
Zweitens: Da spricht Du ein Problem an, dass in der Tat viele Metropolen betrifft, bei Berlin kommt sicher verschärfend hinzu, dass sie ein Bundesland sind (vergleichbar höchsten mit Hamburg, nur bedingt mit Bremen) und (unbezahlbar) eine Bundeshauptstadt mit repräsentativen Aufgaben.

Es dürfte Berlin und den vielen „Kommunen“ (ohne legislative Befugnisse) in der Tat ein Hoffnungsschimmer sein, dass die Leistungen zur Grundsicherung im Alter bis zum Jahr 2014 in Etappen zu 100 Prozent durch den Bund übernommen werden. Bisher müssen die Kommunen einen Teil der Kosten aus ihren Etats tragen, obwohl es nicht ihre Aufgabe ist.

Das wiederum gilt auch für München, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Dortmund, Essen, Hannover, Frankfurt am Main, Nürnberg, Leipzig und andere Städte.

Für die Feststellung und die damit verbundene Problembeschriebung ein Plus von mir!

------

Und wie gesagt: Billiglöhne sind ne andere Baustelle. Man muss es trennen, damit man es managen kann. Lösen wird man es nicht können, denn Rentner und Menschen mit Behinderungen sind nun mal da und sie wollen auch ein menschenwürdiges Leben und gesellschaftliche Teilhabe!

[ nachträglich editiert von Rheinnachrichten ]
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22.10.2011 00:13 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Was solls, in Südeuropa erhalten mittlerweile zehn Millionene Leistungen zur Grundsicherungen aus den Kassen von Bund, Ländern und Kommunen. So bleibt wenigstens etwas Geld im Lande - davon haben wir wenigstens alle was.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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