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Urteil des kanadischen Supreme Court: Kinderpornos sind keine Kunst

Das höchste kanadische Gericht hat die Verteidigung eines Mannes zurückgewiesen. Er war in einem vorherigen Gerichtsverfahren freigesprochen worden. Dem Mann wurde Besitz von pornografischem Material zur Last gelegt, welches ausschließlich Kinder zeigte.

Laut der Verteidigung des angeklagten Robert Katigbak hätte er das Material in jahrelangen Nachforschungen gesammelt, um eine Ausstellung gegen Kinderpornografie durchzuführen. Diese Vorführung fand jedoch niemals statt. Ein Gericht verurteilte ihn, er ging in Berufung.

Nun hat der kanadische Supreme Court diese Verurteilung aus dem Jahr 2010 bestätigt und damit den Weg für eine erneute Anklage des Sammlers freigemacht. Katigbak sammelte über 628 Bilder und 30 Videos aus echten Missbrauchsfällen. Er wollte sich bisher noch nicht zu dem Urteil äußern.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Ausstellung, Kunst, Kanada, Kinderpornografie, Supreme Court
Quelle: www.huffingtonpost.ca
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2011 09:37 Uhr von FrankaFra
 
+5 | -2
 
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Ich weiß nicht, ob man so eine Ausstellung überhaupt braucht, aber wenn es dem Kerl damit wichtig gewesen wäre, hätte er doch sicherlich irgendwo versucht, eine Erlaubnis einzufordern, falls sowas möglich ein sollte. Und das könnte er dann auch beweisen.
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21.10.2011 09:48 Uhr von Sir.Locke
 
+4 | -1
 
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@autorin: eine entsprechende ausstellung gegen kinderpornografie ist in meinen augen schon möglich, vielleicht auch nötig um die leute zu sensilibieren. allerdings stellt sich die frage ob dafür echtes material gebraucht wird, oder nicht gestellte szenen den gleichen effekt erzielen würden. des weiteren würde ich bevor ich anfange zu "sammeln" und zu recherchieren einen opferverband mit ins boot holen und eine staatsanwaltschaft...
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21.10.2011 09:59 Uhr von FrankaFra
 
+2 | -2
 
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fuxxy: Sprichst du nun direkt zum Angeklagten, oder wen genau meinst du?

Wer schrieb denn "frei halten"?

Und was bedeutet "ausgaben"?

[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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21.10.2011 10:05 Uhr von BurnedSkin
 
+5 | -0
 
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@ fuxxy: Und "ausgraben" schreibt man mit r.

-_-
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21.10.2011 10:50 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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"Ich weiß nicht, ob man so eine Ausstellung überhaupt braucht,"

Das frage ich mich auch.
Ist wohl eher zu vermuten das der Kerl selbst für "Eigenbedarf" gesammelt hat und das mit der Ausstellung nur ein Vorwand war. Genauso wie die sich selbst ernannten "KiPojäger" im Internet ihre "Jagd" mit dem Vorwand "wir wollen ja nur der Polizei helfen" verschleiern.

Will man sich mit KiPo befassen, ob künstlerisch,politisch oder polizeilich muss man ein "Go" von den Behörden vorweisen , alles andere ist illegal und strafbar. Und keiner hat das Recht sich über Gesetze hinwegzusetzen.
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22.10.2011 11:55 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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@trulla1980 ich denke mal nicht die Freunde des Pfarrers sondern Leute die eine ordentliche Artikulierung vorziehen haben dir das Minus reingewürgt ;)

Mit Beschimpfungen kommst du nicht weit....

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