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Boston Consulting: Notwendige Schuldenerlasse werden für Deutsche extrem teuer

Die US-Beraterfirma "Boston Consulting" hält einen radikalen Schuldenschnitt zur Rettung des Weltfinanzsystems für unausweichlich. Käme es weltweit zu diesem Schritt, müssten die Deutsche Bundesbank und damit der deutsche Steuerzahler 523 Milliarden Euro abschreiben.

Nach Meinung von Boston Consulting sind Schuldenerlasse unumgänglich, da der enorme Aufwand für Schuldentilgung und Zinszahlungen weiteres Wachstum verhindere. Bei den Berechnungen ging das Unternehmen von einer Obergrenze von 180 Prozent bei Staats-, Privat- und Unternehmensschulden aus.

Alleine gegenüber der EZB beliefen sich die Forderungen im September 2011 auf rund 462 Milliarden Euro, rund 60 Milliarden mehr als im Vormonat, etwa 140 Milliarden Euro mehr als vor einem Jahr.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, Krise, Schulden, teuer
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2011 07:44 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+12 | -0
 
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Interessant die Reihenfolge bei der Gesamtverschuldung (Staat, Privat (Haushalte) und Unternehmen): Irland hat 340 Prozent, Portugal 221 Prozent, Spanien 989 Prozent (der Knall kommt noch), Griechenland 134 Prozent, Deutschland aber nur ganze 11 Prozent des BIP. Die Eurozone hat kräftig auf Pump gelebt – nur in Deutschland hatten die Menschen davon nichts.
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21.10.2011 09:16 Uhr von saber_
 
+7 | -0
 
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als wir kinder waren, haben meine schwester und ich immer die gleichen sachen gekriegt...

ich war immer derjenige der auf seine sachen aufgepasst hat als waeren sie mein augapfel.... schwester genau das gegenteil..


am ende hat sie ihr zeug halt geschrottet und was neues gekriegt...und ich sass auf meinen alten sachen....

sie hatte somit immer das bessere handy, den besseren laptop etc etc etc...

irgendwann sind wir erwachsen geworden und man musste sein zeug selber kaufen...

nun hat sie immer die billigsten handys und die schlechtesten laptops.... und meckert bei meinen eltern das ich alles besser hab...


aber anscheinend sind meine eltern nicht die EU... sonst wuerden die von mir ja auch noch erwarten das derjenige der mit seinen sachen klar kommt auch noch demjenigen der mit seinem scheiss nicht umgehen kann helfen sollte...


die laender sollten man besser auf ihr geld aufpassen... warum sollte deutschland immer der depp sein und nachgeben... wer nicht wirtschaften kann soll eben insolvenz anmelden und an seine glaeubiger verteilt werden....

kommen halt in zukunft paar bundeslaender hinzu....
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21.10.2011 09:57 Uhr von maki
 
+4 | -0
 
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Zinserlass (mit nachfolgendem Zinsverbot) sollte: völlig genügen. :-D
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21.10.2011 11:43 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -0
 
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@hoenigpoenoekel: Du schreibst:
"die haben unseren Dreck gekauft, damit wir Exportweltmeister werden durften! Solche Zahlen konnte man nicht alleine damit erreichen das die Unternehmen ihre Mitarbeiter um ihre Löhne beschissen haben das es raucht...."

Du beantwortest die Frage im Prinzip selbst.

Die pauschale Aussage: Der "Deutsche Export habe profitiert" täuscht darüber hinweg, dass lediglich eine kleine Minderheit von Exportindustriellen, Anteilseigenern und Finanziers sich auf Pump bereichert und satt provisioniert haben, während dem Exportarbeiter und dem Rest der Gesellschaft Agenda 2010, Lohn-, Sozial- und Rentendumping aufgezwungen wurden.

Darüber hinaus werden die Arbeiter und Angestellen in einer viel zu schwachen Währung bezahlt und fortan für die ungeheuren Folgekosten dieser Luftgewinne - welche durch genannte Elite privatisiert wurden - haftbar gemacht, indem nicht einbringbare Forderungen der Kreditoren unverschämter Weise zu ihren Verlusten werden.

Wenn ich schreibe "nur in Deutschland hatten die Menschen nichts davon", meine ich selbstverständlich die breite Masse.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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