20.10.11 16:58 Uhr
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Sozialhilfe auf dem Höchststand: 21 Milliarden pro Jahr

Nachdem die Sozialhilfe im Jahr 2005 reformiert wurde, steigen die Bundesausgaben hierfür laufend. In den Jahren nach der Reform war ein stetiger Zuwachs zu verzeichnen.

Im Jahr 2009 erreichte dieser seinen Höhepunkt mit 21,7 Milliarden Euro Ausgaben für Sozialhilfe, wobei es ein Ost-West-Gefälle gibt - in Ostdeutschland werden rund 50 Euro weniger gezahlt. Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger werden nicht mitgerechnet.

Die Sozialhilfe soll dabei helfen, den Grundbedarf an Kleidern, Essen und einer Unterkunft zu sichern. Bremen, Hamburg und Berlin geben mit rund 400 Euro am meisten aus, während Baden-Württemberg mit rund 200 Euro die niedrigsten Pro-Kopf-Ausgaben in Westdeutschland aufweist.


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WebReporter: itsuki
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bund, Ausgabe, Sozialhilfe, Höchststand
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2011 17:17 Uhr von Klassenfeind
 
+13 | -2
 
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Kann doch gar nicht sein ! Heute vom Bundeswirtschaftsminister in der Pressekonferenz bestätigt..."Noch nie ging es der Wirtschaft und den Menschen so gut" und " Seit der Wende gab es noch nie so wenig Arbeitslose "

Sarkasmus aus
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20.10.2011 17:21 Uhr von David_blabla
 
+11 | -3
 
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Kleingeld: wird in Deutschland den Deutschen ausgegeben. Das sind doch gerade mal 10% von dem, was D den Griechen an "Sozialhilfe" überwiesen hat - bzw. wofür Deutschland bürgt. http://www.sueddeutsche.de/...
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20.10.2011 17:35 Uhr von Rechthaberei
 
+9 | -2
 
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Ein Beispiel zur Verbesserung der Situation: Großbritannien hat harte Maßnahmen gegenüber Sozialhilfeempfängern angekündigt. Wer nicht die Landessprache englisch beherrsche, werde nun gezwungen, Englischkurse zu belegen, oder er verliere sämtliche staatliche Unterstützungen für drei Jahre.

Wer schlecht englisch spreche, sei auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbar. Jeder Betroffene, der sich weigere, Englisch zu lernen oder zu Weiterbildungsmaßnahmen zu erscheinen, werde von einer ansteigenden Zahl von Sanktionen erfasst werden.



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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20.10.2011 17:50 Uhr von Bayernpower71
 
+13 | -1
 
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tja Rechthaberei: aber in England kommt halt nicht die Nazi-Keule mal fix angeflogen.

^^
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20.10.2011 18:51 Uhr von frederichards
 
+3 | -0
 
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Und das trotz der geringen Arbeitlosenzahlen!!! Wer jetzt nicht merkt, dass nur noch geblendet wird.....

Daran sieht man, dass es eben ganz anders aussieht.
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20.10.2011 19:37 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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@Rechthaberei, Bayernpower71: In England kommen dafür die Pflastersteine und Messer angeflogen.
Ganz toller Plan, zusätzlich zu Gewohnheitsverbrechern noch ein paar Systemverlierer in die Kriminalität zu zwingen die sonst nichts zu Fressen haben...


Was uns die ganzen Aufstocker kosten die uns die Union aufgehalst hat, möchte ich gar nicht wissen...
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21.10.2011 11:13 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@Rechthaberei: "Großbritannien hat harte Maßnahmen gegenüber Sozialhilfeempfängern angekündigt. Wer nicht die Landessprache englisch beherrsche, werde nun gezwungen, Englischkurse zu belegen, oder er verliere sämtliche staatliche Unterstützungen für drei Jahre. Wer schlecht englisch spreche, sei auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbar. Jeder Betroffene, der sich weigere, Englisch zu lernen oder zu Weiterbildungsmaßnahmen zu erscheinen, werde von einer ansteigenden Zahl von Sanktionen erfasst werden."

Du wirfst hier zwei Sachen durcheinander:

Sozialhilfe bekommt in Deutschland nur der, der nicht mehr arbeitsfähig(!) ist, also gar nicht mehr vermittelt werden kann. Ansonsten bekommt er Arbeitslosengeld 1 oder 2. (Steht übrigens auch in der News).

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