Sozialhilfe auf dem Höchststand: 21 Milliarden pro Jahr
Nachdem die Sozialhilfe im Jahr 2005 reformiert wurde, steigen die Bundesausgaben hierfür laufend. In den Jahren nach der Reform war ein stetiger Zuwachs zu verzeichnen.
Im Jahr 2009 erreichte dieser seinen Höhepunkt mit 21,7 Milliarden Euro Ausgaben für Sozialhilfe, wobei es ein Ost-West-Gefälle gibt - in Ostdeutschland werden rund 50 Euro weniger gezahlt. Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger werden nicht mitgerechnet.
Die Sozialhilfe soll dabei helfen, den Grundbedarf an Kleidern, Essen und einer Unterkunft zu sichern. Bremen, Hamburg und Berlin geben mit rund 400 Euro am meisten aus, während Baden-Württemberg mit rund 200 Euro die niedrigsten Pro-Kopf-Ausgaben in Westdeutschland aufweist.