20.10.11 15:26 Uhr
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Ermittlungsbehörden und Facebook stellten sich bei Aufklärung eines Selbstmords quer

Unmittelbar nach der Ausstrahlung des Films "Homevideo", in dem sich ein Schüler das Leben nahm, nachdem ein intimes Video von ihm ins Internet gestellt wurde, folgte die Sendung "Anne Will" mit einer angeregten Diskussion rund um das Thema Mobbing mit Betroffenen und Experten.

Zu den Gästen gehörte auch eine Mutter, deren 13-jähriger Sohn sich das Leben nahm, nachdem er auf Facebook gemobbt wurde. Der Fall wurde als "Dummer-Jungen-Streich" zu den Akten gelegt.

Die Mutter nutzte die Sendung um auf die mangelnde Kooperationsbereitschaft seitens der Behörden hinzuweisen. Auch Facebook habe sich geweigert, der Mutter die Zugangsdaten Ihres Sohnes auszuhändigen.


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WebReporter: wushh
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Facebook, Suizid, Aufklärung, Mobbing
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2011 15:26 Uhr von wushh
 
+25 | -1
 
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Keine der sozialen Netzwerke wollte sich an der Diskussion beteiligen.

Meiner Meinung nach hat Facebook hier falsch reagiert und das die Behörden so einen Fall nicht aufklären war mir auch neu.
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20.10.2011 16:03 Uhr von uferdamm
 
+12 | -20
 
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Was ist Was ist bei dem handeln von Facebook bitte verwerflich? Könnte ja jeder ankommen und die Zugangsdaten fremder verlangen ... Sterbeurkunde hinfaxen und um Löschung des Accounts bitten, fertig ....
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20.10.2011 16:12 Uhr von DanielDomspatz
 
+22 | -1
 
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@uferdamm: Also ich denke hier geht es nicht um "jedermann" sondern um die Mutter des Opfers, das ist nochmal ein Unterschied. Daß grundsätzlich der Datenschutz greifen muss ist klar, aber im Falle eines (Selbst)-Mordes sollte doch die Informationspflicht gelten. Steht ja auch im Gesetz, wer Hinweise für eine Straftat zurückhält oder verschleiert, macht sich ebenfalls strafbar....
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20.10.2011 16:17 Uhr von Kappii
 
+6 | -2
 
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@DanielDomspatz: Facebook darf auch nur die Zugangsdaten/Logs herausgeben wenn es eine gerichtliche Anweisung gibt.

Da darf kein Mitarbeiter von Facebook mal kurz in den Logs lesen ob der Verdacht stimmt oder der Mutter die Zugangsdaten gebe.
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20.10.2011 23:17 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -1
 
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AufklärungsPFLICHT seitens der Polizei: und wenn diese sich mit dem Argument "dummer Jungenstreich" nicht engagiert, eine Dienstaufsichtsbeschwerde stellen, das wirkt Wunder.
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21.10.2011 10:05 Uhr von Schisma
 
+0 | -0
 
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"Steht ja auch im Gesetz, wer Hinweise für eine Straftat zurückhält oder verschleiert, macht sich ebenfalls strafbar.... "

würde mich wundern, wenn facebook ne deutsche gerichtsbarkeit hätte...
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22.10.2011 18:21 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -3
 
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@Matthias1979: Und wieso nimmst du an es würde Deutsches Recht bei einer Firma aus den USA mit Standort Dublin gelten?

b2t
Der Junge hat sich selber umgebracht und niemand hat ihn geschubst oder gezwungen oder sonstwas. Wird darauf jetzt Verleumdung mit Todesfolge?

Warum wird nichtmal gefragt wieso das Kind sich bei dem enormen Druck der dort vorhanden gewesen sein muss nicht an die Eltern gewandt hat? Die Mutter hat die Frage geschickt kaschiert in der Talkshow.

Und ich finde es schon bedrohlich wie manche die Privatssphäre von Jugendlichen betrachten.

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