20.10.11 12:35 Uhr
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Türkei bombardiert kurdisches Gebiet

In der Nacht zum Donnerstag haben türkische Truppen ihren Einmarsch in ein hauptsächlich von Kurden bewohntes Gebiet im Nordirak fortgesetzt.

Kampfjets waren gestartet, um mutmaßliche Stellungen der Kurden zu bombardieren.

Grund dafür seien 24 türkische Soldaten und Polizisten, die von der verbotenen Arbeitspartei PKK getötet wurden.


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WebReporter: Drenica08
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, PKK, Kurden, Gebiet
Quelle: www.bild.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2011 12:35 Uhr von Drenica08
 
+10 | -12
 
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Ich versteh es immer noch nicht. Gewalt ist nicht mit Gewalt zu lösen, warum probiert man es dann? Auf eine Aktion folgt immer eine Gegenreaktion und nächstes mal werden es dann vielleicht doppelt soviel getöteten Polizisten sein.
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20.10.2011 13:05 Uhr von Ned_Flanders
 
+17 | -22
 
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@Autor: Erdogan ist mehrfach auf die PKK zugegangen und hat auch viele Wünsche der Kurden realisiert.
Dennoch terrorisieren diese gewaltbereiten Leute das gesamte Land.

Gerne möchte ich mich an dieser Stelle spekulativ äußern:
Ich denke, dass Israel die Finger mit drin hat. Vor nicht allzu langer Zeit hat israels Regierung der PKK eine Unterstützung im Bezug auf Waffenlieferung und Ausbildung der PKK zugesagt.

Ach, übrigens, hier in Deutschland sieht´s auch nicht besser aus. Stell dir mal vor, es gibt kaum noch Türken hier in Deutschland, die wiklich türkischstämmig sind. Diese angeblichen Türken tragen einen türkischen Namen, aber im Großen und Ganzen sind es Kurden, die die Türken ins schlechte Licht rücken...

Und Türken sind nicht zu verwechseln mit Kurden, auch wenn beide Seiten gerne in einen Topf geworfen werden, weil es einfacher ist und dadurch das Problem der gescheiterten Integration zur Seite geschoben wird.
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20.10.2011 13:16 Uhr von Nuggo
 
+11 | -14
 
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@Ned_Flanders: danke dir sprichst mir aus der seele
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20.10.2011 13:47 Uhr von heinzinger
 
+2 | -1
 
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Foto: ist falsch verlinkt.
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20.10.2011 14:25 Uhr von Rechthaberei
 
+18 | -14
 
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@Flennders: Mit 25-30 Millionen Menschen sind die Kurden das größte Volk der Erde, das nicht über einen eigenen Staat verfügt. Über die Hälfte der Kurden, etwa 18 Millionen, leben in der Türkei, wo selbst ihre Sprache unterdrückt wird.

In Deutschland hat der türkische Ministerpräsident Erdogan Assimilation als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" bezeichnet. In der Türkei unterdrückt er die kulturelle Identität der Kurden.

http://www.welt.de/...
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20.10.2011 15:00 Uhr von ShyOne
 
+4 | -9
 
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rechthaberei: dein link ist aber schon über 3 jahre alt.
und obwohl ich diesen erdogan nicht mag, er hat schon einiges abgändert in hinsicht des kurdenthemas.
immerhin sind ja gerade auch viele kurden die ihn und seine partei wählt.
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20.10.2011 15:11 Uhr von Canay77
 
+4 | -10
 
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@Rechthaberei: "wo selbst ihre Sprache unterdrückt wird."

A so ein schmarrn. Erkundige dich vorher bevor du hier nonsens verzapftst. Die Sprache wurde sogar auf Schulen unterrichtet bis auch dort das als politisches Mittel und Gehirnwäsche bei Kindern missbraucht wurde. Genauso wie eigene TV Sender, eigene Parteien etc.
Ich verstehe dich, gegen den Lieblingsfeind sind solche Themen ein gefundes fressen!
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20.10.2011 16:06 Uhr von omar
 
+3 | -3
 
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@easy82: Nein, es ist Irakisches Gebiet.
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20.10.2011 16:42 Uhr von omar
 
+4 | -6
 
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@Rechthaberei: "Über die Hälfte der Kurden, etwa 18 Millionen, leben in der Türkei, wo selbst ihre Sprache unterdrückt wird."
=> Das ist nicht ganz korrekt. In der Türkei leben ca. 10 bis max. 15 Mio Kurden.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kurdistan
oder auch
http://de.wikipedia.org/...

Das Sprachverbot wurde zudem 1991 offiziell aufgehoben (also bereits vor 20 Jahren).

Abgesehen davon war der Regierungschef bzw. Staats- und Ministerpräsident Turgut Özal kurdischer Abstammung. Eine kurdische Partei ist derzeit auch im Parlament vertreten. Es gibt also sehr wohl ein Miteinander ohne Gewalt.

[ nachträglich editiert von omar ]
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20.10.2011 16:50 Uhr von bossiex
 
+5 | -7
 
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@Rechthaberei: "Mit 25-30 Millionen Menschen sind die Kurden das größte Volk der Erde, das nicht über einen eigenen Staat verfügt"

Und das rechtfertigt die Aktionen der PKK auf türkischem Boden oder was willst du uns damit sagen?
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20.10.2011 17:10 Uhr von K-rad
 
+4 | -10
 
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Warum sind diese News immer anti türkisch ? Wenn PKK-Terroristen unschuldige türkische Soldaten/Polizisten ermorden dann betitelt man sie als Rebellen und Freiheitskämpfer. Jetzt wo die Türkei mal zurückschlägt heisst es direkt :
"Türkei bombardiert kurdisches Gebiet" , " Kampfjets waren gestartet, um mutmaßliche Stellungen der Kurden zu bombardieren" .

Es wird hier gezielt der Eindruck erweckt als ob die Türken es auf die kurdische Bevölkerung abgesehen hätten. In keinem Satz wird erwähnt das der Angriff den PKK-TERRORISTEN gillt und nicht der kurdischen Bevölkerung.
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20.10.2011 18:57 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -5
 
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Also von zweisprachigen Ortsschildern in Anatolien: hat man bisher noch nicht viel gesehen.
Politikern mit kurdischer Herkunft wie Tu?luk und Türk ist es seit 1983 durch das türkische Gesetz Nr. 2820 über die politischen Parteien verboten, im Wahlkampf und im Parlament kurdisch zu sprechen, die Nichteinhaltung des Kurdischverbotes wurde im Wahlkampf 2011 erstmals toleriert bzw. nicht unterbunden und verfolgt.
Aber eben nur toleriert und in der instabilen Türkei kann sich in einem Bürgerkrieg sehr viel wieder zum schlechten für die Kurden entwickeln.
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20.10.2011 20:21 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -3
 
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@cortexiphan, dann erklär doch mal warum: Türken und Kurden auf Youtube bei den Kommentaren so dermaßen übelst vulgär und haßerfüllt sich beschimpfen ohne Ende wie keine zwei anderen Volksgruppen auf der Welt. Liegt es wirklich nur am intellekt:

http://www.youtube.com/...
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20.10.2011 20:54 Uhr von K-rad
 
+6 | -7
 
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"Rechthaberei" solltet ihr direkt ignorieren. Sein Lebensinhalt besteht daraus hier gegen Türken und den Islam zu hetzen. Ihr werdet keine Türkei-News finden wo er nicht hetzt. Selbst in seinem Profil verlinkt er auf Seiten die gegen den Islam und Türken hetzen. Mit ihm braucht man nicht zu diskutieren , der Hass ist schon Teil seiner Natur geworden. Er hat mein Mitleid.
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20.10.2011 20:58 Uhr von K-rad
 
+3 | -7
 
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@Kruemelmuncher: Leben Sie hinter dem Mond ?. Wünschen Sie sich zu ihrem nächsten Geburtstag doch einfach mal ein Tageszeitungsabo.
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20.10.2011 21:11 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -2
 
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@K-rad Bravo, endlich mal einer der sich in: seinen Kommentaren wegen der ständigen Islam- und Türkeikritik ausheult. Du hast meine Bewunderung.



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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20.10.2011 22:11 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
+3 | -4
 
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"werden sind die Kurden rechen": http://de.wikipedia.org/...

tein Gesdamml is voll lusstick :D
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21.10.2011 09:44 Uhr von omar
 
+2 | -2
 
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@Rechthaberei: "Also von zweisprachigen Ortsschildern in Anatolien hat man bisher noch nicht viel gesehen."
=> Warum den auch? Orte haben auf Kurdisch die gleichen Namen. Zudem ist die Amtssprache türkisch und auch die Kurden sprechen sie. Müsste man dann deiner Meinung nach alle Schilder neu anfertigen lassen, damit alle zufrieden sind?

"Politikern mit kurdischer Herkunft wie Tu?luk und Türk ist es seit 1983 durch das türkische Gesetz Nr. 2820 über die politischen Parteien verboten, im Wahlkampf und im Parlament kurdisch zu sprechen, die Nichteinhaltung des Kurdischverbotes wurde im Wahlkampf 2011 erstmals toleriert bzw. nicht unterbunden und verfolgt."
=> Das ist nicht ganz richtig.
Man hatte früher die Gesetze strikter ausgelegt. Dazu muss man verstehen dass Atatürks Grundgedanke eines Nationalstaats dem Gesetz zu Grunde legt. Ein Land, Ein Volk, Eine Sprache! Amtssprache ist nunmal Türkisch. Weite Bevölkerungsteile der Kurden lebten seit dem 11. Jahrhundert unter türkischem Einfluss. Seit 1514 sind Kurden (damals noch im Osmanischen Reich) teil von diesem Land.

"In der Regierungszeit von Turgut Özal und später unter Ecevit (1999–2001) begannen umfassende Reformen im Zivilrecht und stärkten die Menschen- und Freiheitsrechte (z. B. Versammlungs- und Demonstrationsrecht). Diese Reformen wurden unter der Adalet ve Kalk?nma Partisi? (AKP) (seit 2001) fortgesetzt. Unter anderem wurden die kulturellen Freiheiten der kurdischen Minderheit gestärkt. So sind Gebrauch der kurdischen Sprache, Kurdischunterricht in Privatschulen und kurdische Radio- und Fernsehkanäle nun erlaubt. Am 18. August 2004 erteilte die Regulationsbehörde für Fernseh- und Radiosender (RTÜK) drei Privatsendern im Südosten der Türkei die Lizenz, in Kurdisch (im Dialekt Kurmandschi) zu senden. Die Lizenz trat aber nicht gleich in Kraft. Auch der staatliche Sender TRT 3 darf Sendungen in Arabisch, Zazaki, Kurmandschi, Bosnisch usw. ausstrahlen.

Nachdem es im Jahre 2004 dem staatlichen Radio- und Fernsehsender TRT erlaubt wurde, täglich maximal eine Stunde und wöchentlich maximal 4 Stunden Sendungen in lokalen Dialekten auszustrahlen, dauerte es bis März 2006, bevor regionale Sender ebenfalls eine Erlaubnis erhielten. Am 11. Juni 2006 meldete die Tageszeitung Radikal, dass der Hohe Rat für Radio und Fernsehen die zeitliche Begrenzung für Musik und Filme in regionalen Dialekten aufgehoben habe.

Bei der Bereinigung von Gesetzen, die ein implizites Verbot der kurdischen Sprache vorsahen, hat der Gesetzgeber das Parteiengesetz übersehen (im Vereinsgesetz wurde es beispielsweise gestrichen). Artikel 222 des Türkischen Strafgesetzes, das am 1. Juni 2005 in Kraft trat, sieht eine Strafe zwischen 2 und 6 Monaten Haft vor, wenn jemand gegen das Gesetz zu türkischen Buchstaben aus dem Jahre 1928 verstößt. Das bezieht sich auf den Gebrauch von Buchstaben, die z. B. im kurdischen Alphabet, nicht aber im türkischen Alphabet vorhanden sind (wie q, w und x)."
(Quelle Wikipedia)

Grundsätzlich gebe ich dir insofern Recht, als dass noch einiges zu tun ist, damit Kurden sich in der Türkei noch freier entfalten können. Allerdings passiert hier auch einiges, wie du ja selbst gesagt hattest (siehe Wahlen).
Was die Entwicklungen aber beweisen ist folgender Sachverhalt:
Jahrelange Kämpfe, Gewalt und Terrorismus haben den Kurden NICHTS gebracht.
Erst durch den Einsatz friedlicher und politischer Mittel kam es zu deutlichen Fortschritten.
Warum knüpft man nicht daran an, statt zu morden?
Selbst die kurdischen Parteimitglieder im Parlament empfinden den aktuellen Gewaltausbruch als den falschen Weg.
Terrorismus und Gewalt sind und bleiben falsch, so hehr die zu Grunde liegenden Motive auch sein mögen.

Um deinen Ausdruck "Minderheit-ohne-Staat" aufzugreifen:
Stell dir vor im Elsaß gäbe es eine Widerstandsbewegung die ein eigenes Land "Lothringen" gründen möchte. Dazu bringen sie Unschuldige Zivilisten um, oder greifen französische Polizisten und Soldaten an. Würdest du das gut heißen?

Selbst die baskische ETA in Spanien hat angekündigt zukünftig der Gewalt abzuschwören. Die IRA hat den Kampf auch in die Politik verlagert.
Warum nicht also auch in der Türkei?

[ nachträglich editiert von omar ]

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