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PC-Log-in offenbar nicht mehr sicher - Das Smartphone als Datendieb

Wissenschaftler haben einen Weg entdeckt, wie mit Hilfe eines normalen Smartphones Texteingaben am PC ausspioniert werden können, wie etwa Passwörter und Log-in-Daten. Dafür machten sie sich die Bewegungssensoren zu Nutze, über die heute fast jedes moderne Handy verfügt.

Konkret können diese Sensoren, die eigentlich vor allem beim Kippen für das Anpassen der Display-Anzeige sorgen sollen, Erschütterungen erfassen, die von einer Tastatur ausgehen. Im nächsten Schritt werden Buchstabenfolgen lokalisiert und in sinnvolle Wörter übersetzt.

Die Spionagemöglichkeit wird auch dadurch erleichtert, dass einer Nutzung der Bewegungssensoren durch eine App nicht explizit zugestimmt werden muss. Wer sein Smartphone nicht neben die Tastatur legt, ist aber immer auf der sicheren Seite.


WebReporter: Annaberry
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: PC, Smartphone, Spionage, Datendieb
Quelle: www.betabuzz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2011 12:53 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -7
 
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Da kann man sich höchstens: selbst ausspionieren..blödsinn..
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20.10.2011 13:04 Uhr von lite1993
 
+5 | -1
 
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Nein: @Klassenfeind:
Es gibt auch Viren für Handys.. Wenn jemand dein Handy überwacht könnte er so an deine Passwörter etc kommen ;)
Also kein Blödsinn sondern ein sehr Interessanter Ansatz ;)
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20.10.2011 14:02 Uhr von Shik
 
+10 | -0
 
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Klingt in der Theorie ja ganz toll, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das in der Praxis wirklich gut funktioniert.

Ich glaube nicht, dass der Sensor so genau ist um zu erkennen habe ich jetzt auf der Tastatur gerade ein "f" gedrückt oder eine der 8 umliegenden Tasten. Ich kann mir auch schwer vorstellen, dass es überhaupt möglich ist zu unterscheiden welcher Buchstabe getippt wurde, da ja jede Tastatur anders ist und einen anderen anschlag und somit auch andere "Erschütterungen" auslöst. Dann übertragen verschiedene Oberfläschen (Holztisch, Glastisch, etc..) Schwingungen ja auch noch ganz verschieden.

Geschweige denn davon, dass ich abhängig davon, in welcher reihenfolge tasten gedrückt werden für die gleichen Tasten unterschiedliche Finger benutze und dadurch der anschlag und die "Erschütterung" wieder unterschiedlich stark ist.

Hat das Passwort dann auch noch sonderzeichen wo 2 tasten gleichzeitig gedrückt werden müssen und es ist eine Zeichenfolge die nicht im Wörterbuch steht kann man die Sache so oder so vergessen.

Ich glaube nicht, dass hierdurch in naher Zukunft eine echte bedrohung ausgehen wird!

[ nachträglich editiert von Shik ]
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20.10.2011 15:10 Uhr von mrshumway
 
+1 | -0
 
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jetzt bleibt mal locker ja wirklich!!! Denn der letzte Satz in der News ist Dreh- und Angelpunkt:

"Wer sein Smartphone nicht neben die Tastatur legt, ist aber immer auf der sicheren Seite. "

Alles was weiter weg liegt, ist keine Gefahr... Es sei denn man hat ne Anschlagstärke beim Schreiben, die die Gläser im Schrank zwei Zimmer weiter klirren lässt...

Grds sollte man schon sehen oder wissen, was neben der Tastatur so auf dem Tisch liegt...
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20.10.2011 15:56 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -0
 
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ich glaube, dass es funktioniert -: sobald ich es selbst ausprobieren konnte. bis dahin halte ich es für reines wunschdenken.
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20.10.2011 17:43 Uhr von ChampS
 
+0 | -0
 
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komisch :o: man merkt erschütterungen aber wie man die gedrückte taste identifizieren will bleibt mir ein rätsel o.O

vorallem solls dann die buchstaben zu einem sinnvollem wort zusammensetzen, gute passwörter sind keine sinnvollen wörter
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20.10.2011 19:08 Uhr von Mancus Nemo
 
+0 | -0
 
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Möglich! Es ist schon möglich. Die Buchstaben knackt man mit der Verteilungsfunktion über die Wahrscheinlichkeit die ein Buchstabe in einem Text auftritt. Auch noch abhängig von der einzelnen Landessprache. Dennoch halte ich es auch noch für unmöglich, weil diese Sensoren einfach noch zu ungenau sind.
Dazu kommt das jeder einen bestimmten schreiberhythmus hat, das kann man auch noch ausnutzen. Eigentlich das gleiche verfahren wie beim Microphone anzapfen, nur mit Erschütterungswellen.

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