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Linke-Chef Klaus Ernst warnt: "Arbeit wird so billig wie Dreck"

Der Parteichef der Linken, Klaus Ernst, hat sich vor dem nächsten Parteitag klar zu Themen wie Banken, Bundeswehr und Arbeit geäußert.

In Erfurt wird das Grundsatzprogramm der Linken verabschiedet, in dem die Antwort auf die aktuelle Finanzkrise gegeben wird: Ein demokratischer Sozialismus muss her.

Der Kapitalismus sei ein Grundproblem im System, denn die Politik ist Sklave der Wirtschaft geworden. Ernst warnt eindringlich vor einer Weiterführung dieses Systems, denn dann passiere eines: "Arbeit wird so billig wie Dreck".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chef, Arbeit, Dreck, Klaus Ernst
Quelle: www.sueddeutsche.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2011 12:08 Uhr von maki
 
+50 | -6
 
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"...wird..."??? Für Viele gilt dies doch jetzt schon - ich hab den Verdacht, dass früher die Tagelöhner mehr von ihrer Arbeit hatten als so manche arme Sau heutzutage...

[ nachträglich editiert von maki ]
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20.10.2011 12:09 Uhr von Rechthaberei
 
+7 | -20
 
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20.10.2011 12:34 Uhr von Didatus
 
+17 | -8
 
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Recht hat er: Ja, er trifft es ziehmlich genau. Schade nur, dass es wieder mal nur leere Parolen sind, die nach einer Wahl ganz schnell wieder vergessen sind.
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20.10.2011 12:50 Uhr von bpd_oliver
 
+17 | -4
 
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Stimmt: doch gar nicht! Dreck ist mehr wert als Arbeit...
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20.10.2011 13:34 Uhr von Katerle
 
+7 | -3
 
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er hat recht: der trend geht momentan noch viel mehr dahin als es in der vergangenheit war

hätte man damals in der ddr die betonköpfe eher entfernt, ich glaube alles wäre in eine andere richtung verlaufen

denn in einem system in dem sich die leute wohlfühlen, da bleiben sie auch und hauen nicht ab

das ideale system für den menschen ist auf keinen fall der kapitalismus
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20.10.2011 13:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -5
 
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Schuld sind aber die Arbeitsämter da jeder Arbeitsloser sofort gezwungen wird für diese miesen Löhne zu arbeiten. Normalerweise würde sich alles selber regeln, wenn dort niemand arbeiten würde. Geht aber nicht, weil denen die ALGII-Empfänger zugeschoben werden.
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20.10.2011 14:21 Uhr von dr_klenk
 
+6 | -15
 
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Typisch Linke - nur Quark und Halbwahrheiten.

Möchte gern mal sehen, wie deren Kristallkugeltheorien für soziale Politik ohne kapitalistische Grundhaltungen finanziert werden sollen. Mumpitz.
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20.10.2011 14:52 Uhr von sicness66
 
+8 | -7
 
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dr_klenk: "nicht finanzierbar" - Das ist das alte Ammenmärchen gegen die Linke. Warte doch mal das Grundsatzprogramm ab. Dann kannst du immer noch meckern...
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20.10.2011 14:54 Uhr von Sobel
 
+7 | -4
 
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dr_klenk: In dem man von dem Gedanken wegkommt, dass nicht Geld das oberste Gebot in unserem Leben darstellt?

Wenn die oberste Etage sich untereinander das Geld ständig in die eigenen Taschen wirtschaftet, dann kann natürlich für die unteren Etagen nicht viel übrig bleiben.

Schon einmal überlegt, warum nirgendwo etwas finanziert werden kann? Warum Schulen stellenweise wie Elendsviertel aussehen? Wo ist das Geld denn, werter Herr dr_klenk? Wollen sie demnächst die Schulkinder losschicken, damit diese ihre eigene Schule renovieren?

[ nachträglich editiert von Sobel ]
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20.10.2011 15:21 Uhr von dr_klenk
 
+5 | -8
 
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"Das alte Ammenmärchen gegen die Linke"
Ich lese mir das Programm durch - keine Angst, ich bin politisch ziemlich gut informiert - und jedes Mal geht mir der Hut bei diesem Blödsinn hoch, genau wie bei 99% der Redner auf Phoenix zb. Herrn Gysi mal aussen vorgelassen, der legt Fakten auf den Tisch, die ab und an Hand und Fuß haben, der Rest labert und labert meist völlig ohne Grundlage.

@Sobel
Erstmal: Ohne Mos nix los!

Typische Linkswählereinstellung.
Wieso wird immer über diverse Führungspositionen gewettert? Wenn ein Unternehmen viel Geld erwirtschaftet, wieso sollen sie dann nicht auch entsprechend Gehälter an ihre Führungsetagen zahlen? Sie haben schließlich bei viel Umsatz einen guten Job gemacht. Und wenn diese weniger verdienen, bleibt doch trotzdem kein Geld für Schulen, wo ist der Zusammenhang? Die Schulen bei mir in der Umgebung sehen zudem alle hervorragend aus, es sind die Schüler selbst, die ihre Lehreinrichtung zugrunde richten und mit nichts pfleglich umgehen.
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20.10.2011 15:33 Uhr von ElChefo
 
+4 | -8
 
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Toller Typ der Klaus Ernst...

...er redet und redet und redet und redet bis man nicht mehr weiss, wie man das Kotelett wieder von der Backe kriegt, das er einem drangequatscht hat - aber bis dahin ist er schon lange in seinen Porsche gestiegen und abgebraust.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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20.10.2011 15:39 Uhr von JesusSchmidt
 
+8 | -2
 
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@dr_klenk - trugschluss: du hast wohl noch nie erlebt, was "führungsetagen" tatsächlich tun. das ist mit zunehmender größe eines unternehmens immer irrelevanter.
für jede aufgabe gibt es spezialisierte mitarbeiter, die diese auch besser erledigen, als die "führung" es je könnte.

wenn ein unternehmen viel geld erwirtschaftet, wieso sollen sie dann nicht auch entsprechend gehälter an ALLE mitarbeiter zahlen? sie haben schließlich bei viel umsatz einen guten job gemacht.
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20.10.2011 16:54 Uhr von dr_klenk
 
+1 | -3
 
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"du hast wohl noch nie erlebt, was "führungsetagen" tatsächlich tun. das ist mit zunehmender größe eines unternehmens immer irrelevanter."
DAS ist der wahre Trugschluss. Der kleine Arbeiter kann sich schön nach einem neuen Job umschauen, wenn die Führungsetage sich nicht 12h am Tag und 6 Tage die Woche den Arsch aufreißt. Sowas kommt nur von jemandem, der nie Kontakt mit Führungskräften oder einer Führungsposition hatte.

@xmaryx
Was ist denn schon gerecht? Großverdienern unter Vorwand, das sie sowieso genug haben, mit Spitzensteuersätzen besonders viel wegnehmen? Mindestlöhne?
Wir jammern auf einem Niveau, das ist unfassbar - in China oder Indien arbeiten die Leute für einen Bruchteil und dort hat Armut ganz andere Ausmaße als bei uns und Menschrechte sind wirklich nichts wert.
Verhungern wird bei uns niemand und machen wir uns nichts vor, Energie und Löhne sind die besten Ansatzpunkte für Kosteneinsparung bei Unternehmen - werden diese zu hoch, wird die Produktion verlegt und die Arbeit ist ganz weg, das ist auch nicht Sinn und Zweck.

Politik hat keinen Einfluss, die wahren Machthaber, die ein Land lenken sind Börse, Großinvestoren und die ansässigen Unternehmen - und wenn sich 100x soviele lustige Abgeordnete an ein Pult stellen und schimpfen, ändern wird das herzlich wenig.
Die Welt funktioniert anders nicht mehr, der Zug ist längst abgefahren.
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20.10.2011 17:05 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -2
 
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Wenn eines als positiv zu bewerten ist dann die Erkenntnis, dass in vielen Foren doch mittlerweile etlichen Leuten die Augen für Medienmanipulation gegen links durchschauen.

Noch vor 1-2 Jahren schrieben die allermeisten - in vielen Jahren konditioniert - durch die Mainstream-Medien - reflexartige gegen ihre eigenen Interessen an. Sie waren infiltriert durch das bestehende System, in dem wirtschaftliche und mediale Interessen Hand in Hand gehen.

Weiter so - ohne Widerstand aus der Basis wird sich nie etwas ändern. Die Linke macht keine Jagd auf die Mittelschicht, sondern die oberen 5%. Dazu gehört hier vermutlich keiner.

Stützt die Politiker, die den Mut haben Euch zu stützen. Ernst war nie in der SED, ist Ur-Müncher, war etliche Jahre in der SPD und verlies sie im Zuge von Agenda 2010, gründete die WASG - er kämpft seit Jahrzehnten - von ganz unten kommend - für die Interessen der sozial Schwachen, war Gewerkschafter zu einer Zeit, als diese ihren Auftrag noch ernst nahmen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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20.10.2011 17:29 Uhr von Chuzpe87
 
+3 | -0
 
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Linke: "denn die Politik ist Sklave der Wirtschaft geworden."

Richtig. Das ist aber auch nicht erst seit gestern so.
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20.10.2011 17:39 Uhr von unomagan
 
+1 | -0
 
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Wir haben: Jahrhunderte gebraucht um Staat und Religion zu trennen (funktioniert immer noch nicht richtig) und es wird noch nen paar Jahrtausende oder gar mehr dauern oder gar mehr oder nie. Bis wir Wirtschaft und Staat trennen.
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20.10.2011 19:14 Uhr von Sobel
 
+0 | -0
 
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dr_klenk: Weißt du wen ich wähle? Mich und niemand anderen! Ich wähle überhaupt keine fremden Leute, geschweige denn eine fremde Partei.

Geh du ruhig weiter Leute wählen, die du nicht einmal ansatzweise kennst.

Ohne Moos nix los? Nun, vielleicht macht es mal "Klick" und du erkennst den Fehler in diesem System. Du kannst mir jetzt natürlich wieder unterstellen, dass ich den Kommunismus verherrliche, aber dazu kann ich dir nur sagen: Du bist durch die Medien und dein Parteiendenken auf einem Niveau des Denkens anbelangt, was nichts gehaltvolles zu Tage bringen kann. Du denkst in deiner kleinen Holzkiste, in die du gesperrt wurdest.
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20.10.2011 19:15 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -3
 
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Wenn die Welt ein Computerspiel wäre würde ich sagen:
- speichern
- Linke an die Macht
- merken, dass es nicht funktioniert
- altes Spiel neu laden.

Die Welt ist aber nunmal kein Computerspiel.

Die Linke erhebt Forderungen und macht Vorschläge, die ja an sich sogar gut klingen, nur: woher soll das Geld kommen? Die Idee, Reiche oder Unternehmen stärker zu besteuern, ist ja für die restlichen 95% schön - aber was, wenn sie dann abwandern? Wollen die Linken dann eine Mauer um Deutschland bauen, damit die Leute dableiben?
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20.10.2011 20:09 Uhr von indi1234
 
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Auch ich spüre: diese Enrwicklung.

Als Kind habe ich mir immer wieder von meinen Eltern anhören müssen, Junge du musst lernen, du brauchst einen guten Schulabschluss und erlerne einen guten Beruf.

Gesagt, getan.

Ich habe einen guten Schulabschluss, habe mich fürs Handwerk entschieden und habe mich in alle möglichen Richtungen, u.a. auch Meisterbrief, weiter gebildet.

Nun müsste ich für einen Stundenlohn arbeiten, den eine "unqualifizierte" Putzfrau ohne Probleme bekommt.

Auf der einen Seite hört man immer wieder, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht, doch diese Fachkräfte, die Deutschland ausgebildet hat, sind den Betrieben scheinbar zu teuer.

Nicht ohne Grund sucht Deutschland nach qualifizierten Fachkräften im Ausland um die eigenen am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen.

Immer wieder bekomme ich zu hören, ich sei überqualifiziert.

Was immer das heißen mag??
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20.10.2011 20:56 Uhr von indi1234
 
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Auch ich spüre: diese Entwicklung.

Wenn man hier in Deutschland, als Deutscher mit einer qualifizierten Bildung und Ausbildung, für deutsche Betriebe finanziell nicht mehr tragbar ist, frage ich mich ob sich in Deutschland, als Deutscher überhaupt noch eine qualifizierte Ausbildung lohnt?

Die Lebensqualität wäre dann, so oder so, gleich Null.

Keine Reisen, keine Hobbys, nur noch arbeiten um über die Runden zu kommen, bis zum Umfallen.

Ob das hier in "Deutschland" noch erstrebenswert ist, mag ich zu bezweifeln.

Demzufolge kann ich all diejenigen beglückwünschen, die seit anbegin auf Kosten der Allgemeinheit leben, bzw. gelebt haben.
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20.10.2011 21:14 Uhr von sigmasix
 
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...wo er recht hat, hat er recht..
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20.10.2011 21:17 Uhr von Mancus Nemo
 
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Und wie kam es zu diesem Umstand?

Geiz ist geil. Hatz4. Zeitarbeit. Weil man wirtschaftskomforme Politik betreibe! Aber genau das ist doch schon der Fehler. Politik muss volkskomform sein, sonst ist das Volk der Verliere.

Egal was die Linken labern, sind genauso vergesslich wie andre Parteien. Den einzigen denen ich genau eine Changse einräume ist die Piratenpartei. Wenn die es dann auch versauen ist es auch aus.

Des weiteren gibt es noch einen Spruch der mir eingefallen ist: Wer macht hat, hat auch Verantwortung. Und genau hieran wird sich nicht gehalten von der sogenannten Elite. Und genau deshalb ist es so wie es ist.
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20.10.2011 21:49 Uhr von indi1234
 
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Canada vor 10 Jahren hatte ich meinen ersten Urlaub in Canada geplant.

Da ich selbständig war sollten es lediglich 2 Wochen sein.
Daraus wurden 3 Monate.

Ich hatte sooovieeel Angebote in Canada zu bleiben und zu arbeiten, doch zu dieser Zeit ging es eben nicht, da ich selbständig war.

Heute bereue ich es zutiefst.

Ich würde jedem empfehlen ins Ausland zu gehen, der hier keine, allzu festen Bindungen hat.

Falls jemand Interesse hat, hier ein Link zu einem Forum

http://kanada.siteboard.eu/...

[ nachträglich editiert von indi1234 ]
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20.10.2011 22:30 Uhr von Mancus Nemo
 
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Ok, merk ich mir mal.
Allerdings ham die im Urlaub immer gesagt, ich soll erst mal das Studium beenden oder die Ausbildung beenden.

War in Malta.
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20.10.2011 22:41 Uhr von running001
 
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Und das ist gut so ! .

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