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Um den Preis in die Höhe zu treiben, stoppt China die Förderung von Seltenen Erden

Neue Spannungen zwischen dem Chinesischen Produzenten von Seltenen Erden und ihren Handelspartnern in Europa und den USA sind vorprogrammiert, da China die Förderung des sehr seltenen Minerals für einen Monat aussetzen will.

Dies soll einzig und allein dazu dienen den Weltmarktpreis in die Höhe zu treiben. Erste Verstimmungen gab es schon, als China bekannt gab, den Export von Seltenen Erden zu begrenzen um die Herstellung eigener Produkte zu fördern. Viele technische Produkte wie Mobiltelefone benötigen dieses Mineral.

Zur Zeit hat China so etwas wie eine Monopolstellung, was Förderung und Export dieses begehrten Produktes betrifft. Aber auch in Australien, Kanada und den USA ist dieses Mineral zu finden. Jedoch wurde die Förderung eingestellt, weil China den Markt mit billig Erzen überschwemmte.


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WebReporter: Sire_Tom_de_Jank
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Preis, Höhe, Förderung, Seltene Erden
Quelle: www.wiwo.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2011 12:21 Uhr von SystemSlave
 
+4 | -0
 
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Das ist die Revanche für die Strafzölle der USA: @autor: Und wenn die Chinesen die anderen den richtig ärgern wollen, überschwemmen Sie wieder den Markt mit billigen Erzen wenn die anderen Mienen für Teures Geld wieder in betrieb genommen wurden.

Jeder Weltkrieg beginnt mit einem Wirtschaftskrieg.

[ nachträglich editiert von SystemSlave ]
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20.10.2011 12:23 Uhr von Nobody-66
 
+5 | -0
 
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man sollte halt mal mehr auf recycling setzen, da wird man von solchen monopolisten unabhängiger
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20.10.2011 13:49 Uhr von derzyniker
 
+3 | -0
 
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seltene Erden (v.a. Coltan und Neodym): neben den menschenverachtenden Herstellungsmethoden von Firmen wie FoxConn die anderen blutigen Bestandteile von Handys/Laptops/etc.

seltene Erden werden unter widrigen Bedingungen in China gefördert. Ganze Landstriche werden durch die benötigten Säuren und die teilweise radioaktiven Rückstände unbewohnbar gemacht.

Aber besser wie die Zwangs- und Kinderarbeit im Kongo, dem Coltan-Hauptproduzenten...

Coltan steckt in jedem Handy...

Jetzt nimmt bitte jeder mal sein Handy in die Hand und sagt laut: "Dafür musste vielleicht ein Kind oder Zwangsarbeiter im Kongo sterben, aber egal! Ich hab voll coole Apps!"
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20.10.2011 14:59 Uhr von mia_w
 
+1 | -0
 
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Nebenbei: ist die Förderung der seltenen Erde und Gewinnung der enthaltenen Metalle die größte Umweltverschmutzung, die man sich vorstellen kann in China. Ups. Wie derzyniker schon bemerkt.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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04.11.2011 15:21 Uhr von Uhrenknecht
 
+0 | -0
 
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wtf: ich hab gar keine apps.

selbst wenn ich welche haben könnte und keine hätte würde das nichts an der situation ändern.



Aber hauptsache alle 6 monate ein komplett neues Handy vorgelegt bekommen

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